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vor 5 Tagen

Iron Maiden live in Prag 2/2 – Ken „Pooch“ van Druten über die Beschallung

Aces High – Eddie als WWII-Fighterpilot mit echtem Flugzeug, das von hinten per Seil animiert wird – und das gleich beim ersten Song. | © Markus Wilmsmann

Ein mächtiges Line Array von  Clair Global und eine seit Jahren bewährte DiGiCo SD5 sind das bestimmende Handwerkszeug bei Ken „Pooch“ van Druten am Front of House von Iron Maiden auf ihrer Sommerrutsche.

Iron Maiden sind eine verlässliche Größe im Metal-Zirkus: Gegründet wurde die Band 1975 in England und obwohl es vor allem in der Anfangsphase einige Besetzungswechsel gab, spielt die jetzige Konstellation seit einer gefühlten Ewigkeit zusammen. Und da keiner der Musiker in der Publikumsgunst neben den anderen heraussticht, wollen die Fans sie auch alle hören, wie Pooch im Interview erzählt: „Wenn die Leute zu einem Konzert von Justin Bieber gehen, dann wollen sie Justin Bieber hören, der Rest ist nicht so wichtig“.

Bei Iron Maiden wollen sie nicht nur Sänger Bruce Dickinson hören, sondern auch die drei Gitarristen und sogar den Bassisten – immerhin hat Basser Steve Harris die Band weiland aus der Taufe gehoben. Hinzu kommt, das sein Bass auch in einem ähnlichen Frequenzspektrum zu hören ist wie die Gitarren.

Clair Global Cohesion 12 und DiGiCo SD7

Die Herausforderung für Pooch besteht also darin, allen Beteiligten Gehör zu verschaffen und das gelingt ihm auch ohne Probleme. Als Beschallungssystem kommt Material von Clair Global zum Einsatz, gemischt wird an einer DiGiCo SD7, seit Jahren die erste Wahl für Pooch. Besonders die Integration der Waves Effekt-PlugIns schätzt Pooch, auch wenn er natürlich noch ein wenig analoges Equipment mit auf Tour hat.

Bei den Mikrofonen kommen unter anderem Geräte von Shure, DPA, Electro-Voice und Telefunken zum Einsatz, für den Gesang beispielsweise ganz klassische SM58-Kapseln auf Handsendern. DPA findet am Schlagzeug an den Toms sowie der Snare Verwendung neben zwei Mojaves als Overheads. Für die Gitarren baut Pooch auf eine exotische Marke: Tul Microphones aus Südafrika, die seiner Meinung nach allerbestens für Rockgitarren geeignet sind – wie übrigens auch laut Pooch überhaupt nichts dagegen spricht, Gitarren mittels D.I.-Boxen abzunehmen, in seinem Fall von Palmer.

Hier geht’s zum ersten Teil: Rob Coleman über das Lichtdesign

Links:

Markus Wilmsmann
vor 5 Tagen


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