Punkt 20:45 Uhr am 4. Dezember erlosch das Saallicht in der ausverkauften Motorpoint Arena. Kurz darauf starteten Stereophonics ihre Winter-Arenatour mit „Vegas Two Times“, gefolgt von „Have A Nice Day“.
Die Band ist bekannt für Songs mit hohem Wiedererkennungswert. Diese Qualität spiegelte sich auch im Lichtdesign von Brent Clark wider, das gezielt auf die Interaktion mit dem Publikum abgestimmt war. Statt durchgängig klassische Blinder-Effekte einzusetzen, nutzte Clark unter anderem 38 COLORado PXL Curve 12 von CHAUVET Professional, bereitgestellt von Neg Earth.
„Auf dieser Tour gab es sehr viele Momente, in denen das Publikum mitsingt – das ist ein wesentlicher Bestandteil der Shows von Stereophonics“, erklärt Clark. „Ich habe bewusst darauf verzichtet, jeden dieser Momente gleich zu inszenieren. Der Einsatz der Battens hat für mehr Abwechslung gesorgt.“
Die COLORado PXL Curve 12 kamen nicht nur für die Ausleuchtung des Publikums zum Einsatz. In vertikalen Traversen angeordnet, die sich zum Bühnenhintergrund hin verjüngten, unterstützten die motorisierten Fixtures ein von Clark entwickeltes „Marquee“-Konzept. Dieses erinnerte an die Struktur eines Theaterportals und lenkte den Blick gezielt auf die Bühnenmitte.
Seitliche Videowände
Darüber hinaus verband das Konzept verschiedene Elemente des Bühnenbilds, darunter die seitlichen Videowände. „Unser Ziel war es, alle Screens visuell in die Show zu integrieren“, so Clark. „Die seitlichen Flächen sollten nicht isoliert wirken. Das Lichtdesign hat geholfen, die Bühne klar zu rahmen und ihre Präsenz zu verstärken.“
Die PXL Curve 12 bildeten die Grundlage dieses Ansatzes. Für einen effizienten Auf- und Abbau wurden sie auf fünf Traversen verteilt. Clark nutzte unter anderem die Zoom-Funktion für weiche Lichtkanten sowie dynamische Dimmer- und Bewegungssequenzen. „Durch unterschiedliche Einstellungen konnten wir sowohl flächige als auch fokussierte Effekte erzeugen“, erklärt er. „Auch bei reduzierter Leistung blieb die Lichtwirkung erhalten.“
Symmetrie vs. Asymmetrie
Ein weiteres Gestaltungselement war die bewusste Variation zwischen vertikalen und horizontalen Anordnungen der Fixtures. Diese wurden im Verlauf der Show unterschiedlich kombiniert und teils kontrastierend eingesetzt.
„Mir ist es wichtig, den Raum visuell zu strukturieren. Linien helfen dabei“, sagt Clark. „Ich arbeite gerne mit Veränderungen – etwa wenn sich ein symmetrisches Setup in ein asymmetrisches verwandelt. Dadurch entstehen neue visuelle Eindrücke von Song zu Song.“
Die Wintertour führte durch neun Städte und endete am 18. Dezember in der O2 Arena in London. Clark dankte im Anschluss den Teams von Neg Earth, CT Video sowie den Content-Produzenten von The Unlimited Dreams Company.
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(Quelle: Pressemitteilung)







