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vor 3 Wochen

Volbeat (1/2): Niller Bjerregaards Stage- und Lichtdesign

Ein Bericht aus der Quarterback Immobilien Arena in Leipzig

Volbeat live in der Quarterback Immobilion Arena Leipzig im Dezember 2019.

Niller Bjerregaard ist seit vielen Jahren mit den dänischen Erfolgsrockern Volbeat unterwegs. Jetzt war es Zeit für ein neues Design: Weg vom Cowboyfriedhof und all den verlorenen Gestalten eines dystopischen Gruselwesterns: In der neuen Zeit funktionieren auch Comicelemente erstaunlich gut für die ehedem doch recht traditionelle Band. Und die Fans von Volbeat? Sind voll dabei. mothergrid war beim Konzert in der Quarterback Immobilien Arena in Leipzig.

Die Videoflächen haben zugenommen, alle Riser sind mit LED-Flächen verkleidet, die den cleanen und aufgeräumten Look der Bühne unterstreichen. Zur Flächenbeleuchtung und für Strobeeffekte kommen SGM Q7 und GLP JDC1 sowie GLP X4 Bar 20 zum Einsatz, auch einige ChromaQ Color Force II 48 LED sind verbaut. Ansonsten verlässt sich Niller Bjerregaard vor allem auf den BMFL Spot und Spiider von Robe, auch einige ChromaQ Color Force II 48 LED kommen zum Einsatz. Für das Verfolgerlicht setzt Niller auf automatisierte Systeme von Follow-Me und vier herkömmliche Verfolger vom Tpy Robert Juliat Merlin. Die per Follow-Me angesteuerten Robe BMFL Spot beleuchten die Künstler von hinten, die Merlin sorgen für etwas Rock’n’Roll Style. Hier zeigen sich einmal mehr die unschätzbaren Vorteile von Follow-Me: Vor Kurzem noch hätte man dafür drei Menschen ins Rig verfrachten müssen. Der Haze wird durch zwei MDG theONE erzeugt, auch Vertical Fogger von Chauvet DJ finden Verwendung. Bereit gestellt wurde das Equipment von Neg Earth.

Die Bühne von Volbeat: Der wandelbare Monolith

Heraus kommt ein „großes, riesiges Ding“, wie Niller es während der stage tour bezeichnet, wuchtig, aber nicht überzogen. Ein Mononlith, im einen Moment kaltblau und düster wie die ehemalige ästhetische Ausrichtung von Volbeat, im nächsten Augenblick quietschbunt und mit lebendigem Videocontent bespielt.

Hinter dem praktischerweise auch die Backliner Unterkunft finden. Die Monitore sind zusammen mit einigen Scheinwerfern im Boden versenkt und strahlen durch Gitter, um die Aufgeräumtheit der Bühne fast vollends perfekt zu machen.

Follow-Me als automatisierter Followspot

Fünf Pods über der Bühne sorgen für Dynamik, sie sind per Kinesys-System verfahrbar und mit jeweils neuen Robe Spiider bestückt, die sich aufgrund ihrer kompakten Maße für diese Position prädestinieren. Von den eingangs erwähnten Robe BMFL Spot werden zwölf Stück auch in Verbindung mit dem Follow-Me-System genutzt.

Niller Bjerregaard verwendet Follow-Me seit Jahren und vertraut auf die bewährte Konfiguration. Die JDC1 von GLP sind zum ersten Mal mit ihm unterwegs, aber er zeigt sich begeistert über die Leistung und die vielfältigen Möglichkeiten des LED Strobes.

B-Stage mit allen Schikanen

Auch eine B-Stage darf nicht fehlen, komplett mit Aufzug und Piano, das aus dem Boden kommt und Co2 Jets sowie Konfettimaschinen. Beleuchtet wird sie mit Q7 von SGM, seine „alten Freunde“, wie Niller sie nennt.

Am FoH: ChamSys MagicQ MQ500

Bei der Ansteuerung bleibt Niller Bjerregaard nach wie vor ChamSys treu – Der britische Hersteller findet auch hierzulande mehr und mehr Anhänger und hat kürzlich mit einer Serie kleinerer Pult für Aufsehen gesorgt. Auch die Integration der Videoansteuerung verlief problemlos.

Equipmentliste (Auszug):

Links:

 


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