VELOMAX setzt auf Kling & Freitag

Auch wenn sie gemeinhin als Sporthalle wahrgenommen wird: Die Max-Schmeling-Halle in Berlin Prenzlauer Berg ist eine waschechte Multifunktionsarena. Bis zu 30 Konzert finden in der mit 11.900 Zuschauerplätzen drittgrößten Location Berlins alljährlich statt, neben Kongressen und Corporate Events.

Vor etwas mehr als zehn Jahren wurde die Beschallungsanlage der 1996 fertiggestellten Halle modernisiert, wie der technische Projektleiter Tobias Wiggert im Interview erzählt. Er berichtet von den Anforderungen an moderne Beschallungssysteme, sei es in der Max-Schmeling-Halle oder im Velodrom, das völlig andere Anforderungen an die Elektroakustische Ausstattung stellt.

Dach frei für die Volleyballer

Gerade bei Sportveranstaltungen ist Flexibilität wichtig: Neben den Ansagen, die klar und deutlich verständlich sein sollen, gibt es jede Menge Musik, um die Stimmung anzuheizen. Und neben den akustischen Anforderungen gilt es, auch architektonische Vorgaben zu beachten: Beim Volleyball beispielsweise muss eine lichte Deckenhöhe von 12,50 Metern gewährleistet sein – ein kompaktes Beschallungssystem ist hier klar im Vorteil, wie im Fall der Max-Schmeling-Halle das SEQUENZA-System von Kling & Freitag.

Marco Kuhnmünch hat das System zum ersten Mal gehört, als er noch nicht Vertriebsleiter bei Kling & Freitag war. „Klingt aber geil“, so sein erster Gedanke. Dabei ist das SEQUENZA-System keineswegs speziell für Installationszwecke gedacht, sondern eigentlich das Flaggschiff für Rental-Anwendungen des Herstellers aus Hannover.

Analoge Allpass-Filter

Marco Kuhnmünch ist sich sicher: Bei der Entwicklung von SEQUENZA war Kling & Freitag der Zeit in vielerlei Hinsicht voraus: Seien es die analogen Allpass-Filter oder die ausgeklügelte Kombination der Frequenzgänge bei den beiden 10-Zöllern, die verbaut wurden. Genüßlich zitiert er aus einem Testbericht der Fachpresse anläßlich der Markteinführung von SEQUENZA: „Die Spitze des derzeit Machbaren“ attestiert der Verfassende dem Lautsprechersystem.

Ein Shootout zwischen vier verschiedenen Herstellern wurde anläßlich der Modernisierung durchgeführt, Kling & Freitag punktete nicht zuletzt beim einfachen Handling und der Wirtschaftlichkeit und machte das Rennen.

5.600 Zuschauerplätze bietet das Velodrom, ebenfalls eine geschichtsträchtige Location in Berlin. Der architektonische Unterschied zur Max-Schmeling-Halle fällt sofort auf: Es ist die fest installierte Rennbahn und die niedrigere Deckenhöhe, die gerade einmal 13 Meter beträgt. Vor ungefähr einem Jahr wurde auch hier ein neues Beschallungssystem realisiert:

Hier kommt ein völlig anderes Beschallungskonzept zum Einsatz: Da nichts unter den gewaltigen Trägern der Dachkonstruktion hervorragen darf, scheidet ein zentrales Beschallungscluster aus und die Lautsprecher müssen dezentral verteilt werden.

Hauptsächlich kommen hier SPECTRA-Lautsprecher von Kling & Freitag zum Einsatz. Die Module werden entweder in Line-Arrays mit bis zu vier Stück kombiniert oder als Punktquelle verwendet, wo erforderlich. Aufgrund der hervorragenden Sprachverständlichkeit konnte sich Kling & Freitag auch hier im Shootout gegen einen weiteren Mitbewerber durchsetzen. Marco Kuhnmünch führt hier auch das äußerst präzise Abstrahlverhalten an, das zu einer Entscheidung für Kling & Freitag geführt hat.

Die Stehplätze im Umlauf des Velodrom werden akustisch mit GRAVIS-8-Lautsprechern versorgt, ergänzt durch eine Reihe NOMOS-Subwoofer. Die Signalverteilung wird mit einem Dante-Netzwerk realisiert.

Weitere ausführliche Infos zum System und den verbauten Komponenten gibt es im Video:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Links: