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vor 6 Monaten

Sunrise Avenue: Robospot und bunte Charts

Wie die meisten großen Produktionen auch ist die Bühne von Sunrise Avenue im Prinzip nichts anderes als ein mächtiges Netzwerk: Licht-, Beschallungs- und Videodaten umschwirren die Künstler wie ein digitaler Bienenstock. Chris Glatthor und Oliver Ranft verraten uns, wie Sie das ganze System managen.

Chris Glatthor ist bei dieser Produktion als Lighting Crew Chief mit von der Partie, Oliver Ranft kümmert sich speziell um das Netzwerk. An den eingesetzten Robospot Follow-Systemen von Robe wird deutlich, welche Masse an Signalen verwaltet werden muss: Da ist das DMX-Signale zur Ansteuerung der Movinglights, das Kamerasignal aus dem Truss und das Intercom (von GreenGo) schickt auch nochmal Signale in beide Richtungen.

Da kommt schnell einiges zusammen und so hat sich Chris Glatthor ein ausgefuchstes System überlegt, um den Durchblick nicht nur zu behalten, sondern auch jedermann einen schnellen Einstieg zu ermöglichen. Denn sollte jemand aus der Crew plötzlich ausfallen, hat der Ersatz keine Zeit, sich erstmal gemütlich in alles einzuarbeiten.

Zum Einsatz bei Sunrise Avenue kommen von Robe neben dem bereits erwähnten Robospot-Followsystem noch Megapointes, BMFL Washbeams und BMFL Spots. Eine immense Anzahl von Portman Hexalines ist hinter der Band verbaut. Wie man diese Halogenscheinwerfer schonend anfährt, wird übrigens im Video verraten.

Von GLP sind X4 bars 20 mit auf der Reise sowie JDC-1 Strobes, allerdings greift die Bezeichnung „Strobe“ mittlerweile fast etwas zu kurz – der Reiz der neuen Gerätegeneration liegt ja gerade darin, dass die immense Lichtleistung beliebig lange stehengelassen werden kann, ohne dass das Gerät gleich durchbrennt. Dazu kommen in der Pheripherie noch einige Geräte von ELC und Hazer von MDG. Geliefert wurde das gesamte Equipment von TDA Rental.

Das Lichtdesign stammt diesmal von John Scott (Okulus).

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Markus Wilmsmann
vor 6 Monaten


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