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vor 2 Monaten

Emmanuelle „Gigi“ Pedron: Lighting Design for QUEENS OF THE STONE AGE

Emmanuelle „Gigi“ Pedron an ihrer grandMA2.

Girls can dream – damit hat Emmanuelle Pedron, genannt „Gigi“, ihren Lebensweg eigentlich schon ziemlich gut beschrieben.

Die Französin hat sich irgendwann in jungen Jahren in den Kopf gesetzt, Lichtdesignerin ihrer Lieblingsband Queens Of The Stone Age zu werden und diesen Traum dann in Realität verwandelt.

Ihre Inspiration zieht die Lichtdesignerin aus zeitgenössischer Kunst, vor allem James Turrell, der mit seinen Raum-Licht-Installationen bekannt geworden ist, oder auch Piet Mondrian, der Begründer des Neoplastizismus und wahrscheinlich der wichtigste Vertreter des Konstruktivismus.

Das Licht, in das Gigi die Queens Of The Stone Age hüllt, ist weitgehend monochrom und auf eine ziemlich sparsame Farbpalette beschränkt. Auch Konfetti, Pyrotechnik, fliegende Haie oder sonstige Showeffekte sucht man vergebens – Gigi Pedron versteht ihr Design weit mehr als Kunstwerk denn als Show.

LED fixtures only

Das gesamte Lichtrig ist mit LED-Fixtures bestückt und Gigi ist absolut von dieser Technologie überzeugt, für sie ist die LED kein Kompromiss oder in Zeiten von Nachhaltigkeit notwendiges Übel – „I just love it“ lautet ihr Statement zur LED.

Die verwendeten Scheinwerfer fügen sich angenehm unauffällig in das Bühnenbild ein, das von extra angefertigten LED-Stäben auf Federn sowie mit LED-Tape verkleiden Säulen geprägt wird.

Als optischer Rahmen fungieren impression X4 Bar 20 von GLP, die vertikal angeordnet sind und mit Elation 360 ACL „gekrönt“ werden, hinzu kommen noch sechs Clay Paky B-Eye pro Bandmitglied, eine Reihe MAC Quantum Spot von Martin sowie Solaris Flares. Die letztgenannten Strobes sind hierzulande noch relativ unbekannt, unter anderem waren sie mit Lutz John und Tocotronic auf Tour.

It’s what you see the most all day

Eine ganz besondere Beziehung pflegt die Lichtdesignerin zu ihren Pulten, im Augenblick eine grandMA2 von MA Lighting. Weil sie eine Menge Zeit am Pult verbringt, pflegt sie schon seit längerem die Gewohnheit, das Arbeitsgerät zu verzieren, mehr dazu hier.

Links:

Markus Wilmsmann
vor 2 Monaten


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