Robe hebt Hans Zimmer auf „The Next Level“

Der Filmkomponist Hans Zimmer präsentiert mit seiner aktuellen „The Next Level“-Welttournee ein weiterentwickeltes Live-Konzept.

Für das visuelle Design zeichnen John Featherstone und Hailey Featherstone vom US-amerikanischen Designstudio Lightswitch verantwortlich. Zum Einsatz kommen unter anderem 225 Moving Lights des Herstellers Robe sowie 13 RoboSpot-Systeme.

Die Entscheidung für Robe basierte, laut Hersteller, auf der Konsistenz und Qualität der Produkte, die zur Umsetzung des gestalterischen Konzepts beitragen. Die Zusammenarbeit von John Featherstone mit Hans Zimmer besteht seit mehreren Jahren und umfasst verschiedene Live-Produktionen.

Einflüsse aus elektronischer Musik

Für die aktuelle Tour wurde die musikalische Ausrichtung bewusst verändert. Neben orchestralen Elementen greift die Show verstärkt Einflüsse aus elektronischer Musik und der deutschen Synth- und Punkszene auf. „Die Produktion sollte klar als Hans-Zimmer-Show erkennbar bleiben, gleichzeitig aber eine andere visuelle Sprache entwickeln“, erklärt John Featherstone.

Das Bühnenbild misst über sechs Meter in der Höhe, rund zwölf Meter in der Tiefe und etwa siebzehn Meter in der Breite. Zentrales Element ist ein modularer Synthesizer, ergänzt durch wechselnde Besetzungen wie Chor, Bläsersektion und weitere Künstler auf verschiedenen Ebenen der Bühne. Ergänzt wird die Szenerie durch großflächige LED-Screens im Hintergrund und über der Bühne.

Um die Dimensionen und die Dynamik der Produktion abzubilden, wurde das Lichtdesign entsprechend strukturiert. Mehrere Traversenpositionen – frontal, seitlich und im Hintergrund – sowie automatisierte Pod-Traversen im Bühnenzentrum bilden die Grundlage.

Das Licht-Rigg

Zum Einsatz kommen unter anderem 50 iFORTE LTX-Scheinwerfer, die auf verschiedenen Traversen montiert sind und eine gleichmäßige Ausleuchtung ermöglichen. „Wir haben uns für ein modernes Gerät mit hoher Lichtqualität und flexiblem Zoom entschieden“, so Featherstone. Die Scheinwerfer werden sowohl für Grundbeleuchtung als auch für Effekte eingesetzt.

Ergänzt werden diese durch 14 iFORTE-Geräte in seitlichen Positionen, die insbesondere für gerichtetes Licht und die Modellierung der Bühne genutzt werden. Diese Lichtquellen unterstützen sowohl klar definierte als auch weichere Lichtstimmungen.

Ein weiterer Bestandteil sind 13 iFORTE LTX Follow-Spot-Systeme, die über RoboSpot BaseStations gesteuert werden. Die Bediener befinden sich in den Seitenbereichen der Bühne, während zentrale Parameter über die Lichtkonsole kontrolliert werden. Die Flexibilität des Systems ermöglicht es, die Scheinwerfer sowohl für Verfolgungsaufgaben als auch als Teil des Gesamtlichtdesigns einzusetzen.

Hans Zimmer
Die Tournee wird von Tour Director Michael Weiss und Production Director Jim Baggott betreut. Ziel der Produktion ist es, die musikalische Bandbreite von Hans Zimmer in ein visuelles Konzept zu übertragen. Foto: © Suzanne Teresa @suzanneterezaphoto



Zusätzlich kommen 76 iESPRITE LTL-Scheinwerfer zum Einsatz, die auf automatisierten Pod-Traversen installiert sind. Diese Geräte bilden eine zentrale Grundlage für die strukturelle und atmosphärische Lichtgestaltung. Durch den Einsatz von Farben und Gobos werden unterschiedliche visuelle Ebenen erzeugt, die insbesondere bei filmmusikalischen Sequenzen ihre Wirkung entfalten.

Auch 29 MegaPointe-Scheinwerfer sind Teil des Setups. Sie werden unter anderem zur Beleuchtung des Chors sowie für dynamische Lichteffekte eingesetzt. Vier Geräte sind speziell für eine Luftperformance vorgesehen, bei der ein Artist über dem Publikum agiert.

Abgerundet wird das System durch 43 Tetra2 LED-Bars, die entlang der Bühnenkanten installiert sind. Diese tragen zur räumlichen Definition bei und unterstützen lineare Lichtstrukturen.

Visuelle Unterstützung der Musik

Die Lichtgestaltung folgt einem dramaturgischen Ansatz, der sich an der musikalischen Entwicklung orientiert. „Die visuelle Gestaltung wird bewusst variiert, um die Dynamik der Musik zu unterstützen“, erläutert Featherstone. Dabei werden Licht- und Videoinhalte gezielt eingesetzt, um den Spannungsbogen über die gesamte Show hinweg zu steuern.

Neben John und Hailey Featherstone war Chris Herman als Co-Designer und Programmierer beteiligt. Zach Boebel unterstützt die Umsetzung auf Tour. Das technische Team umfasst zahlreiche weitere Fachkräfte aus den Bereichen Licht, Automation und Produktion.

Die Tournee wird von Tour Director Michael Weiss und Production Director Jim Baggott betreut. Ziel der Produktion ist es, die musikalische Bandbreite von Hans Zimmer in ein visuelles Konzept zu übertragen, das sowohl unterschiedliche Stilrichtungen als auch wechselnde Stimmungen berücksichtigt.

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(Quelle: Pressemitteilung)

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