Für die Premiere der dritten Staffel der AMC-Serie „The Vampire Lestat“ im Rahmen des Tribeca Film Festivals im Beacon Theatre in New York entwickelte Lichtdesigner Ryan Healey ein Lichtkonzept mit einer dunklen, atmosphärischen Gestaltung. Zum Einsatz kamen unter anderem 30 CHAUVET Professional COLORado PXL Curve 12 Scheinwerfer.
Die Veranstaltung verband eine Serienpremiere mit einer Live-Performance des Hauptdarstellers Sam Reid, der die Figur Lestat in der Serie verkörpert. Nach der Vorführung der ersten Episode wurde die Leinwand auf der Bühne angehoben und gab den Blick auf Reid und seine Band frei, die Songs aus der Serie präsentierten.
Für Healey von 22 Degrees lag die Herausforderung darin, die Premiere und das anschließende Konzert visuell miteinander zu verbinden. Statt einzelne Lichtbilder für verschiedene Songs zu entwickeln, setzte er auf eine durchgängige Gestaltung, die die Figur Lestat und deren visuelle Welt widerspiegeln sollte.
„Das Publikum lernte Lestat an diesem Abend erstmals als Musiker kennen. Deshalb war es wichtiger, eine gemeinsame visuelle Sprache für die gesamte Performance zu entwickeln, als für jeden Song ein komplett eigenes Erscheinungsbild zu schaffen“, erklärte Healey.
30 COLORado PXL Curve 12
Ein zentraler Bestandteil des Lichtdesigns war ein Bodenlicht-Setup mit 30 COLORado PXL Curve 12 Geräten, das von CT bereitgestellt wurde. Die LED-Scheinwerfer definierten die Bühnenfläche, erzeugten Strukturen im Hintergrund und unterstützten die räumliche Wirkung des Bühnenbilds.
„Das Bodenpaket wurde zur Grundlage des Designs. Die PXL Curves waren eines der wichtigsten architektonischen Elemente der Bühne und sorgten gleichzeitig für Textur und Tiefe hinter der Band“, so Healey.
Aufgrund der begrenzten Aufbauzeit von nur einem Tag und der bereits durch das Tribeca Film Festival belegten Deckeninfrastruktur wurde das geflogene Lichtsystem bewusst reduziert. Dadurch konnten Audio- und Backline-Teams parallel arbeiten, während die Lichtcrew das Boden-Setup um die Bandposition herum installierte.
Die Entscheidung für einen größeren Anteil an Bodenlicht hatte auch gestalterische Gründe. Die Nähe der Scheinwerfer zur Bühne lenkte die Aufmerksamkeit stärker auf die Musiker und erzeugte eine intensive Atmosphäre, ohne auf ein umfangreiches Overhead-System zurückgreifen zu müssen.
Monochrome Lichtstimmungen
Healey setzte auf monochrome Lichtstimmungen, starke Silhouetten, Gegenlicht und Bühnenbeleuchtung aus der unteren Ebene. Die Gestaltung sollte unterschiedliche Facetten der Figur Lestat unterstützen – von eleganten Momenten bis hin zu einer raueren Konzertästhetik.
„Es ging nicht darum, die Show besonders theatralisch oder perfekt wirken zu lassen. Sie sollte sich wie ein großes Rockkonzert anfühlen und gleichzeitig die Verbindung zur geheimnisvollen und eleganten Figur Lestat bewahren“, fasste Healey zusammen.
Mehr zu den eingesetzten Fixtures erfahrt ihr unter: chauvetprofessional.com







