Maxime Tisseuil setzt bei der Stadionproduktion auf CHAUVET Professional Color STRIKE M für ein immersives Lichtkonzept.
Für die Stadionkonzerte des französisch-kongolesischen Künstlers Gims in der Decathlon Arena Stade Pierre-Mauroy entwickelte Lichtdesigner Maxime Tisseuil von SCENYNC ein Lichtkonzept, das Bühne, Video und Spezialeffekte zu einer durchgängigen visuellen Inszenierung verband. Zum Einsatz kamen unter anderem 122 motorisierte CHAUVET Professional Color STRIKE M Strobe-Wash-Scheinwerfer.
Bereits zu Beginn der Show mit dem Titel Sapé comme jamais entstand ein Zusammenspiel aus Licht, Videoinhalten und Effekten, das nicht nur die Bühne, sondern die gesamte Arena in die Inszenierung einbezog. Im Verlauf des Konzerts veränderten sich Lichtwinkel, Farbwelten und räumliche Eindrücke kontinuierlich. Monochrome Lichtbilder wechselten sich mit intensiven Weißlichtszenen und bewusst reduzierten Passagen ab, in denen Dunkelheit und einzelne Lichtpunkte das Bühnenbild bestimmten.
Licht als Teil der Inszenierung
Nach Angaben von Maxime Tisseuil war das Ziel, die Beleuchtung nicht ausschließlich zur Ausleuchtung des Künstlers einzusetzen, sondern als gestalterisches Element in die Show zu integrieren. Im Mittelpunkt stand eine großflächige, pixelgemappte Lichtdecke, die sich während des Konzerts kontinuierlich veränderte und die räumliche Wirkung der Bühne beeinflusste.
„Ich wollte eine visuelle Umgebung schaffen, die die Energie und Bühnenpräsenz von Gims unterstützt. Die Beleuchtung sollte Teil der Performance werden und sich an Musik, Rhythmus und Gesang orientieren“, erklärt Tisseuil.
122 Color STRIKE M im Einsatz
Für die Umsetzung des Konzepts wurden 122 CHAUVET Professional Color STRIKE M auf der Bühne verteilt installiert. Die RGB-Strobe-Wash-Scheinwerfer ermöglichten sowohl großflächige Farbflächen als auch pixelbasierte Effekte.
Tisseuil nutzte insbesondere die Möglichkeit, die RGB-Fläche und den Strike-Beam jedes Geräts separat auf Pixelebene anzusteuern. Dadurch konnten grafische Lichtmuster innerhalb der Lichtdecke erzeugt und unterschiedliche Looks flexibel umgesetzt werden.
Synchronisation von Licht, Video und Spezialeffekten
Ein weiterer Bestandteil der Produktion war eine großformatige LED-Videowand über die gesamte Bühnenbreite. Während des Konzerts wechselten sich Livebilder von Gims mit grafischen und atmosphärischen Videoinhalten ab. Das Lichtdesign wurde dabei kontinuierlich auf die Videoinhalte abgestimmt.
Nach Angaben des Designers bestand die Herausforderung darin, Licht, Video, Bühnenbild und Spezialeffekte miteinander zu verbinden, ohne einzelne Elemente in den Vordergrund zu stellen. Für energiegeladene Titel wurden umfangreiche Lichtbilder programmiert, während in ruhigeren Konzertabschnitten bewusst reduzierte Szenen zum Einsatz kamen, um Künstler und Videoinhalte stärker wirken zu lassen.
Mit diesem Ansatz entstand eine Produktion, bei der Lichtsteuerung, Videotechnik und Bühnengestaltung als aufeinander abgestimmte Bestandteile der Konzertinszenierung eingesetzt wurden.
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(Quelle: Pressemitteilung)






