GLP Creos und impression X5 bei Peter Maffay

Für Peter Maffays „Love Places“-Open-Airs setzt Lichtdesigner Günter Jäckle auf 16 GLP Creos für Front-, Gassen- und Flächenlicht. Ergänzt wird das Setup durch 80 GLP impression X5 Wash, die einen einheitlichen farblichen Kern der variabel auf die jeweiligen Spielorte abgestimmten Lichtanlage bilden.

Peter Maffay ist nach seiner großen Abschiedstournee 2023 nicht mehr im klassischen Tourneebetrieb unterwegs. Seit 2024 kehrt der Künstler mit ausgewählten Einzelkonzerten unter dem Motto „Love Places“ an Orte zurück, die für ihn persönlich von Bedeutung sind oder aufgrund ihrer Atmosphäre einen besonderen Rahmen für die Konzerte bieten.

Für das Lichtdesign zeichnet erneut Günter Jäckle verantwortlich. Der langjährige Maffay-Designer begleitet den Künstler seit vielen Jahren. Die „Love Places“-Shows unterscheiden sich dabei konzeptionell von einer durchgehenden Tournee mit einem festen Materialpool: Jeder Spielort bringt eigene bauliche Voraussetzungen, Sichtachsen und Distanzen mit. Ein kompakter Materialkern reist mit der Produktion, während weiteres Equipment abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten lokal ergänzt wird.

Für Jäckle bedeutet das, dass die zentralen Werkzeuge leistungsfähig, schnell integrierbar und in ihrem Farbverhalten berechenbar sein müssen. Bei den Open-Airs setzt er deshalb auf einen größeren GLP-Anteil im Rigg, darunter 16 Creos sowie 80 impression X5 Wash.

„Bei solchen Produktionen muss ein Setup an sehr unterschiedlichen Orten funktionieren“, erklärt Jäckle. „Je weniger Reibung ich zwischen verschiedenen Systemen habe, desto schneller komme ich zu einem sauberen Ergebnis. Bei GLP kenne ich die Farbmischung und weiß, dass die Farben sitzen.“

Ein Setup für unterschiedliche Spielorte

Eine zentrale Aufgabe des Lichtdesigns ist zunächst die Ausleuchtung der Musiker auf der Bühne. Bei Open-Air-Produktionen können weit zurückliegende Frontpositionen, unterschiedliche Trusshöhen und variierende Winkel die Lichtplanung erschweren. Gleichzeitig muss die Beleuchtung nicht nur für das Publikum vor Ort funktionieren, sondern auch für die Kamerabilder auf den großen Screens geeignet sein.

Bei Peter Maffay kommt die Größe der Band hinzu: Insgesamt stehen 14 Musiker auf der Bühne. Sie müssen unter freiem Himmel sichtbar, räumlich voneinander getrennt und auch für die Kameras ausgewogen ausgeleuchtet werden.

Creos für Frontlicht, Gassen und Flächenlicht

Die GLP Creos setzt Jäckle als multifunktionale Arbeitsgeräte für verschiedene Beleuchtungsaufgaben ein. Dazu gehören Flächenlicht, seitliche Akzente und Gassenlicht. Gleichzeitig sind die Geräte Teil des visuellen Bühnenbildes.

„Bei Maffay musst du erst einmal 14 Leute auf einer Open-Air-Bühne hell kriegen“, sagt Jäckle. „Das klingt banal, ist aber oft der entscheidende Punkt. Die Front-Truss sitzt bei Open-Airs häufig weiter hinten, als man es sich wünschen würde. Dann brauchst du Lampen, die dir wirklich helfen. Die Creos kann ich klassisch als Fluter verwenden, ich kann sie als Gassenlicht einsetzen – und sie sehen dabei auch noch nach etwas aus. Ich bekomme sehr viel Funktion und Design auf wenig Platz. Das ist für solche Produktionen enorm wertvoll.“

Die „Love Places“-Konzerte finden nicht in standardisierten Arenen, sondern an unterschiedlichen Orten mit jeweils eigenen räumlichen und technischen Bedingungen statt. Das Lichtdesign muss deshalb eine wiedererkennbare Bildsprache ermöglichen, ohne die jeweilige Location zu überformen. Gleichzeitig muss das Setup auf unterschiedliche Bühnen- und Rigging-Situationen reagieren können.

Farbkonsistenz im Lichtsystem

Jäckle verfolgt dabei einen möglichst konsistenten Systemansatz. Statt eine große Zahl unterschiedlicher Geräte und Hersteller zu kombinieren, bildet GLP einen wesentlichen Teil des Materialpools. Die 80 impression X5 Wash übernehmen dabei einen zentralen Anteil des farbigen Bühnenlichts. Die Creos ergänzen das Setup um ein weiteres Werkzeug für Front-, Seiten- und Flächenlicht.

„Ich versuche, mit möglichst wenigen unterschiedlichen Herstellern zu arbeiten“, erklärt Jäckle. „Nicht aus Prinzip, sondern weil es die Arbeit einfacher und sauberer macht. Wenn Farbmischung, Dimmverhalten und Grundcharakter zusammenpassen, erreiche ich schneller ein gutes, reproduzierbares Ergebnis. Bei GLP kenne ich ‚meine‘ Farben – und ich weiß, dass ich sehr schnell dort bin, wo ich hinwill.“

Die einheitliche Farbabstimmung spielt auch für die Kamerabilder eine Rolle. Ein wesentlicher Teil des Bühnengeschehens wird bei großen Open-Air-Produktionen über Kameras auf Screens übertragen. Das Licht muss daher sowohl räumlich auf der Bühne funktionieren als auch im Kamerabild ausgewogen und farblich kontrolliert erscheinen.

„Heute denkt man als Lichtdesigner die Kamera automatisch mit“, sagt Jäckle. „Da sieht man sofort, wenn Farben nicht zusammengehen oder Gesichter nicht sauber zu erkennen sind. Bei GLP nehme ich meine Palette, passe sie an und kann mich darauf verlassen, dass es funktioniert.“

Licht für Musik, Kamera und Atmosphäre

Neben den technischen Anforderungen steht für Jäckle die musikalische Dramaturgie im Mittelpunkt der Lichtgestaltung.

„Am Ende will ich mit einer guten Band Lichtorgel spielen“, betont der Designer. „Ich will nicht permanent technische Reibung verwalten, weil Farben nicht zusammenkommen oder Geräte anders reagieren als erwartet. Ich brauche Werkzeuge, die mir Freiheit geben.“

Ich fühle mich GLP sehr verbunden und werde von Olli Schwendke immer bestens unterstützt“, resümiert Jäckle. „Das Material hat sich über viele Produktionen bewährt. Wenn du mit einer großen Band an besonderen Orten arbeitest, brauchst du genau dieses Vertrauen. Dann kannst du dich auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: Musik, Atmosphäre und den Moment.“

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(Quelle: Pressemitteilung)

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