Shure präsentiert auf der IBC 2026 in Amsterdam Technologien und Anwendungen für Broadcast- und Live-Produktionen.
Vom 11. bis 14. September zeigt das Unternehmen am Stand 8.B33 in Halle 8 unter anderem drahtlose Audiosysteme, Mikrofonarrays und Software für die Audioverarbeitung.
Darüber hinaus beteiligt sich Shure als Associate Sponsor an fünf Projekten des IBC Accelerator Media Innovation Programms. Die Initiativen beschäftigen sich unter anderem mit KI-gestützten Produktionsabläufen, personalisierten Sportübertragungen, immersivem Audio und der Planung von Remote-Produktionen.
Fünf IBC-Accelerator-Projekte
IFeL: Immersive Festival Live
Das Projekt „Immersive Festival Live“ untersucht, wie sich Live-Veranstaltungen mithilfe von immersivem Video, Spatial Audio und interaktiven Funktionen aus der Ferne erleben lassen.
Shure bringt Technologien für die immersive Tonabnahme in das Projekt ein. Ziel ist es, die räumliche Wahrnehmung von Live-Veranstaltungen bei der Übertragung nach Hause zu verbessern.
meCast: Personalisierte Sportübertragungen
„Intelligent and Personalized Broadcasts for Live Sports and Beyond“ beschäftigt sich mit personalisierten Übertragungen. Zuschauer könnten dabei künftig selbst auswählen, welchen Sportler oder welche Sportlerin sie verfolgen und welche Audioinformationen sie hören möchten.
Das Projekt untersucht unter anderem lokalisierte Kommentare, personalisierte Statistiken und die gezielte Wiedergabe von Geräuschen aus der unmittelbaren Umgebung einzelner Spieler.
Für die Tonabnahme kommen das DCA901 Mikrofonarray und Technologien zur intelligenten Audioverarbeitung von Shure zum Einsatz. Die Savannah Bananas unterstützen das Projekt als Partner und liefern einen Praxisbezug aus dem Live-Sport.
SMART STORIES: Agentenbasierte Produktionsabläufe
Das Projekt „SMART STORIES – The Agentic Production Ecosystem“ untersucht den Einsatz von KI in Produktionsprozessen. Dabei sollen Systeme redaktionelle Zusammenhänge erkennen und auf dieser Grundlage Produktionsschritte unterstützen oder anstoßen.
Zum technischen Ansatz gehören unter anderem das Story Object Model (SOM), Agent Skills und der Time-Addressable Media Store (TAMS).
Shure liefert die Audiokomponente für diesen Workflow. Gerätestatus, Audioanalyse und Signalverarbeitung sollen in die Produktionsumgebung eingebunden werden. Dadurch könnten beispielsweise Probleme in eingehenden Audiosignalen erkannt und weitere Verarbeitungsschritte automatisiert ausgelöst werden.
VooPla und Crystal Clear
Zwei weitere Accelerator-Projekte sind „VooPla: The Decision Twin“ und „Crystal Clear“.
VooPla beschäftigt sich mit digitalen Zwillingen für die Planung von Remote-Produktionen und das Management von Ressourcen. Crystal Clear untersucht Möglichkeiten, die Sprachverständlichkeit und Barrierefreiheit in unterschiedlichen Medienumgebungen zu verbessern.
Shure unterstützt beide Projekte mit Know-how aus der professionellen Audio-, Mikrofon- und Drahtlostechnik.
Broadcast-Produkte am Shure-Stand
Am Stand 8.B33 in Halle 8 zeigt Shure unter anderem aktuelle Erweiterungen für das Axient Digital Drahtlossystem und das DCA901 Broadcast-Mikrofonarray.
Ebenfalls zu sehen ist die Action Isolator Audioverarbeitungssoftware, die für Anwendungen bei Sportübertragungen entwickelt wurde. Hinzu kommen das Axient Digital PSM In-Ear-Monitoring-System und der skalierbare ANX4 Drahtlosempfänger.
Damit deckt die Präsentation verschiedene Bereiche der Broadcast-Produktion ab – von der drahtlosen Tonübertragung und Mikrofonierung bis zur Signalverarbeitung.
Audio als Bestandteil vernetzter Produktionssysteme
Mit seiner Beteiligung am IBC Accelerator Program zeigt Shure, wie Mikrofontechnik und Audioverarbeitung zunehmend mit cloudbasierten Diensten und KI-gestützten Produktionssystemen verbunden werden.
Dabei geht es nicht ausschließlich um die Verbesserung der Tonqualität. Audio soll innerhalb der Produktionsumgebung auch als Datenquelle für automatisierte Abläufe, Monitoring und personalisierte Inhalte genutzt werden.
Die IBC Accelerator Projekte werden im Bereich Future Tech in Halle 14 präsentiert. Dort können sich Besucher über die einzelnen Initiativen und deren technische Ansätze informieren.
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(Quelle: Pressemitteilung)







