Für neun Konzerte im Juli 2026 kehrte Jon Bon Jovi mit seiner Band in den Madison Square Garden in New York zurück.
Das visuelle Konzept der Shows griff dabei die Atmosphäre von JBJ’s auf, dem von Bon Jovi betriebenen Bar-, Restaurant- und Veranstaltungsort in Nashville. Für das Lichtdesign zeichnete Creative Director Spike Brant von Nimblist verantwortlich. Lighting Designer, Programmer und LD Felix Peralta war ebenfalls Teil des Teams.
Ein zentraler Bestandteil des Lichtsystems war der Color STRIKE M von CHAUVET Professional. Die Strobe-Wash-Scheinwerfer kamen unter anderem in vier individuell gestalteten, acht Quadratmeter großen beziehungsweise acht Fuß großen Scenic Pods zum Einsatz, die über dem Bühnenbereich angeordnet waren.
Lichtdesign zwischen Bühne und Publikum
Die rund 52 Fuß breite Spielfläche war auf die Bühnenmitte konzentriert. Das System verfügte über eine Trim-Höhe von etwa 45 Fuß sowie Treppen und Podeste, die von Lichtbattens eingefasst waren. Hinter einer großen Videoscreen-Fläche befanden sich weitere Scheinwerfer.
Vier individuell gefertigte Scenic Pods bildeten den oberen Abschluss des Bühnenbilds. Die von 4Wall Entertainment gefertigten und mit dem Tait Navigational System bewegten Elemente übernahmen mehrere Funktionen innerhalb des Designs. Neben dekorativen Aufgaben dienten sie unter anderem als Blinder.
In jedem Pod waren 18 Color STRIKE M installiert, angeordnet in sechs Reihen mit jeweils drei Geräten. Weitere Geräte befanden sich an zwei vertikalen Türmen und vier Audience-Trusses. Das Equipment wurde von 4Wall Entertainment bereitgestellt.
Color STRIKE M als vielseitiges Element
Für Felix Peralta war vor allem die Kombination verschiedener Funktionen des Color STRIKE M für das Design relevant. Der Scheinwerfer konnte sowohl für zurückhaltende Lichtstimmungen als auch für intensive Effekte eingesetzt werden.
Eine besondere Rolle spielte die Tilt-Funktion innerhalb der Scenic Pods. Durch unterschiedliche Ausrichtungen der Geräte entstanden variierende Lichtbilder, sodass die bewegten Elemente nicht immer gleich wirkten.
Auch für die Publikumsbeleuchtung wurden die Color STRIKE M eingesetzt. Bei den Bon-Jovi-Konzerten sollte das Publikum regelmäßig Teil des visuellen Geschehens werden. Die Scheinwerfer dienten dabei unter anderem als Blinder und wurden in die von den Kameras eingefangenen Bilder integriert.
Verzahnung von Licht und Video
Die Vorvisualisierung für die Produktion begann bereits im Dezember. Das Lichtdesign wurde dabei entwickelt, bevor das Videoteam den vollständigen Lichtplan zu sehen bekam. Nach Angaben des Kreativteams sollte dadurch eine enge Verbindung zwischen Licht und Video entstehen.
Das visuelle Konzept setzte nicht ausschließlich auf vorproduzierte Inhalte. Ein wesentlicher Bestandteil waren Live-Kamerabilder. Ergänzt wurden diese durch speziell erstellte Inhalte von Linda Strawberry und ihrem Team sowie von Isabella Peralta.
Die Konzertmitschnitte rückten auch das Publikum in den Mittelpunkt. Für die großflächige Publikumsbeleuchtung wurden neben dem eigenen Lichtsystem die Hausbeleuchtung des Madison Square Garden einbezogen.
Publikum als Teil des Showbilds
Die Zuschauer spielten bei den Konzerten eine wichtige Rolle im visuellen Konzept. Die vielen Mitsing-Momente wurden über die Kameras aufgegriffen und auf den Screens sichtbar gemacht.
Das Lichtdesign sollte dabei eine Verbindung zwischen Bühne und Zuschauerraum herstellen, ohne die Publikumsbeleuchtung zum alleinigen visuellen Mittelpunkt zu machen. Bei besonders großen Mitsing-Passagen wurde die gesamte Arena stärker in das Bühnenbild einbezogen.
Damit ergänzte die Beleuchtung die Live-Kameras und Videoinhalte und machte das Publikum zu einem sichtbaren Bestandteil der Show.
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(Quelle: Pressemitteilung)








