Beim gemeinsamen Konzertformat „Live Between The Hedges“ der Country-Künstler Luke Bryan und Jason Aldean setzte das Produktionsteam auf ein abgestimmtes Licht- und Videodesign, um die unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen beider Acts in einer einheitlichen Bühnenshow zusammenzuführen.
Die Konzertreihe startete am 25. April 2026 vor rund 63.000 Besuchern im Sanford Stadium an der University of Georgia und umfasst insgesamt fünf Termine.
Für das Produktions- und Lichtdesign zeichnete Justin Kitchenman von Align Design Group verantwortlich. Das Produktionsdesign und die Videoinhalte entstanden in Zusammenarbeit mit Matthieu Larivée von Luz Studio. Unterstützt wurde das Team unter anderem von Associate Lighting Designer und Programmer André Petrus sowie Andy Knighton. Die Produktionsleitung übernahmen Chris Adamson, E.C. Neal Jr. und Blake Szymansk.
Das Rigg
Ein zentraler Bestandteil des Bühnendesigns war der Einsatz von insgesamt 84 Scheinwerfern von CHAUVET Professional, bereitgestellt von 3G Productions LLC. Zum Setup gehörten 48 motorisierte Color STRIKE M-Strobes, die auf vertikalen Türmen und Traversen der rund 47 Meter breiten Bühne positioniert wurden, sowie 36 COLORado PXL Bar 16-Batten.
„Die PXL-Bars erfüllten mehrere Aufgaben innerhalb des Designs“, erklärt Justin Kitchenman. „Sie wurden entlang des Catwalks eingesetzt und dienten vor allem als sogenanntes ‚Hat Light‘. Beide Künstler tragen Hüte, insbesondere Jason Aldean während der gesamten Show. Deshalb benötigten wir eine Lösung, um Schatten unter der Hutkrempe auszugleichen. Gleichzeitig wollten wir ein mehrzelliges Fixture für dynamische visuelle Effekte einsetzen.“
Da beide Künstler unterschiedliche musikalische und visuelle Identitäten mitbringen, unterteilte das Designteam die Show in zwei Segmente mit jeweils eigenständiger Optik.
„Das kam uns gestalterisch entgegen“, so Kitchenman. „Dadurch mussten wir nicht für jeden Song komplett neue Looks entwickeln, sondern konnten innerhalb der einzelnen Segmente gezielt Variationen einsetzen.“
Großflächige Videoelemente
Im Mittelpunkt der Produktion standen großflächige Videoelemente, die über die gesamte Bühnenbreite hinweg integriert wurden.
„Bereits früh im Designprozess war klar, dass großformatige Videoflächen das zentrale visuelle Element der Produktion sein würden“, erläutert Kitchenman. „Unser Ziel war eine durchgehende visuelle Fläche über die gesamte Bühne.“
Die Beleuchtung wurde gezielt eingesetzt, um die Videoflächen optisch einzurahmen und beide Elemente miteinander zu verbinden. Die vertikalen Bühnentürme wurden dabei mit Lichttechnik gespiegelt, wodurch ein rahmenartiger Effekt rund um die LED-Screens entstand.
„Durch diese Konfiguration konnten wir die gesamte Bühnenfläche für visuelle Inhalte nutzen und die Dimensionen erzeugen, die für eine Stadionproduktion erforderlich sind“, ergänzt Kitchenman.
Auch die Positionierung der Musiker spielte eine zentrale Rolle im Produktionskonzept. Da beide Künstler mit eigenen Bands auftreten, wechselten sich die Formationen während der Show abschnittsweise auf der Bühne ab.
Zwei Bands
„Eine Besonderheit dieser Produktion ist, dass zwei separate Bands während des gesamten Abends auftreten“, erklärt Kitchenman. „Nach drei oder vier Songs wechseln die Bands ihre Positionen. Dieses Wechselspiel zieht sich durch die komplette Show.“
Um die Abläufe auf der Bühne effizient zu gestalten und beiden Acts eine ausgewogene Präsenz zu ermöglichen, entwickelte das Team ein mehrstufiges Bühnendesign mit festen Positionen für alle Musiker.
Lineare Lichtsysteme entlang der Podeste, Videoflächen und weiteren Bühnenelemente sorgten zusätzlich für räumliche Tiefe im Design. Ergänzt wurde dieses Konzept durch geflogene Traversen im oberen Bühnenbereich sowie Lichtquellen entlang der Bühnenkante.
„Auch wenn die Rahmung nicht vollständig nahtlos ist und Unterschiede bei Höhe und Tiefe bestehen, ergänzt das Auge die Übergänge“, so Kitchenman. „Dadurch konnten wir die gewünschte visuelle Wirkung erzielen.“
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(Quelle: Pressemitteilung)







