CODA Audio in der Gummersbacher Halle 32

Die Gummersbacher Halle 32 hat in neues Beschallungssystem von CODA Audio investiert. Im Mittelpunkt stehen ViRAY Line Array-System, SCP Subwoofer und Point Source-Systeme der HOPS-Familie.

Die Gummersbacher Halle 32 hat sich seit 2013 als kultureller Ankerpunkt in der Region etabliert – mit einem vielfältigen Programm, das von Lesungen über Theateraufführungen und Orchesterkonzerten bis hin Heavy-Metal-Produktionen reicht. Um der großen Bandbreite noch gerechter zu werden, investierte man kürzlich in eine flexible und noch leistungsfähigere Audiolösung. Im Rahmen einer herstellerneutralen Ausschreibung entschied man sich für ein System von CODA Audio.

Das System

Im Mittelpunkt der Installation steht ein CODA Audio ViRAY Doppel-8-Zoll-3-Wege-Line-Array-System, das speziell für hohe Reichweite, kontrollierte Richtwirkung und maximale Sprachverständlichkeit in akustisch anspruchsvollen Räumen ausgelegt ist – so der Hersteller. Ergänzt wird das Setup durch SCP Dual-18-Zoll-Subwoofer in Aufstellung mit kardioider Abstrahlkontrolle sowie verschiedene Modelle der HOPS-Serie für Nahfeld- und Delay-Anwendungen.

„Aufgrund der besonderen Raumgeometrie war früh klar, dass nicht jedes Beschallungskonzept gleichermaßen funktionieren kann“, erläutert Fachplaner Sascha Klein von Klein Klang, der im Vorfeld verschiedene Systemkategorien – von Punktquellen bis hin zu Line-Arrays – untersuchte, simulierte und bewertete. Neben der akustischen Performance wurden auch Handling, Flexibilität und Budget berücksichtigt. Ergänzend zur Simulation fand ein umfangreiches Probehören statt, um die theoretischen Ergebnisse einem Praxistest zu unterziehen.

Im direkten Vergleich kristallisierten sich mehrere Faktoren heraus, die für CODA Audio sprachen: kompakte Bauform bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit, kontrollierte Richtwirkung über lange Distanzen sowie transparente, natürliche Klangwiedergabe mit hoher Dynamikreserve. „Gerade in der Halle 32 mit begrenzter Flughöhe war es wichtig, ein System zu wählen, das ausreichend Headroom bietet und die Schallenergie kontrolliert über die Länge der Halle transportieren kann“, so Klein. Auch das Handling spielte eine entscheidende Rolle: Die Halle arbeite mit variablen Bühnenpositionen und unterschiedlichen Veranstaltungsformaten. Deshalb musste das System so konzipiert werden, dass sich Array-Positionen und Setups mit geringem Zeitaufwand an wechselnde Produktionsanforderungen anpassen lassen.

Das CODA Audio-Setup im Detail:

Hauptbeschallung

  • 18 × ViRAY – Kompaktes 3-Wege Doppel 8-Zoll Line-Array System
  • (12 × ViRAY-80; 6 × ViRAY-120)
  • Geflogenes L/R-System mit optimierter Winkelung für maximale Reichweite

Subbass-System

  • 6 × SCP – Dual-18″ Sensor Controlled Subwoofer
  • (Cardioid-Konfiguration für kontrollierte Bassverteilung)

Nahfeldbeschallung

  • 4 × HOPS7-Pro – 2-Wege High Output Point-Source

Delaybeschallung

  • 2 × HOPS12i-Pro – 3-Wege Full Range-Point Source

Elektronik & Infrastruktur

  • Diverse LINUS Controller-Endstufen

Markus Gorges von der ausführenden Installationsfirma: „Aufgrund der kompletten Steinbauweise der langen, aber nicht sehr breiten Location, war die Installation herausfordernd.“ Mithilfe der eingesetzten CODA Audio-Systeme aber gut in den Griff zu bekommen: „Ich vertraue meistens auf die kompakten CODA Audio-Systeme, da sie eine sehr natürliche Klangcharakteristik aufweisen“, sagt Gorges und fügt hinzu: „Gerade der Hochtonbereich bildet sehr sauber und transparent ab, ohne an Natürlichkeit zu verlieren. Kunden sind immer wieder erstaunt, wie optisch unauffällig eine leistungsstarke Beschallungsanlage sein kann.“

Ein erfreuliches Feedback kam beispielsweise von einem FOH-Techniker einer Musicalproduktion, der überrascht war, „wie viel Low-End das Array allein produzieren konnte – selbst nachdem die Subwoofer abgeschaltet waren.“ Neben der Klang-Performane begeistere den Hallenbetreiber, so Gorges, auch as CODA Audio-Rigging-System: „Unterschiedliche Setups lassen sich mit geringem Aufwand realisieren, was dem Haustechnik-Team deutlich mehr Flexibilität verschafft.“

Links zum Thema:

(Quelle: Pressemitteilung)

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