Der britische DJ und Produzent Berlioz beschreibt seinen charakteristischen Sound als „das, was entstehen würde, wenn Matisse House-Musik machen würde“.
Hinter dem Künstlernamen Berlioz steht Jasper Attlee, der Elemente aus Jazz und Deep House kombiniert. Sein Stil verbindet improvisierte, akustische Jazz-Einflüsse mit dem 4/4-Rhythmus und den Beats des Downtempo-Deep-House und wird häufig als „Jazz House“ bezeichnet.
Für die sechswöchige Tournee durch mehrere Länder entwickelte Liam Griffiths gemeinsam mit dem Team von The Vision Factory sowie Lichtoperator und Programmierer James Taylor ein Licht- und Produktionsdesign, das diesen musikalischen Ansatz aufgreift.
Ein zentrales Gestaltungselement des Konzepts ist der bewusste Einsatz von Dunkelheit. Große Teile der Bühne bleiben über weite Strecken im negativen Raum, wodurch Lichtkegel und Silhouetten gezielt hervorgehoben werden. Unterstützt wird dieser Eindruck durch überwiegend monochrome Farbwelten sowie Pflanzenelemente auf den Bühnenpodesten.
„Indem der Großteil der Bühne im negativen Raum bleibt, wird jeder Lichtstrahl und jede Silhouette bewusst wahrnehmbar“, erklärt Griffiths. „Die Musiker erscheinen dadurch eher als grafische Formen denn als vollständig ausgeleuchtete Personen. Gleichzeitig entsteht ein Kontrast zu den bepflanzten Podesten. Die Silhouetten der Pflanzen werden erst durch das Gegenlicht vor dem schwarzen Hintergrund sichtbar.“
Zum Lichtkonzept gehören außerdem 20 motorisierte CHAUVET Professional COLORado PXL Bar 16, die – wie das gesamte Lichtsystem – von Coloursound Experiment bereitgestellt werden. Die Geräte dienen als zentrale Lichtquelle für das Bühnenbild und erzeugen sowohl das Gegenlicht als auch die monochromen Lichtstimmungen.
„Wenn jede Szene auf einen einzelnen Farbton reduziert wird – etwa auf tiefes Rot oder warme Bernsteintöne –, entsteht ein geschlossenes Gesamtbild. Kontraste und Lichtintensität übernehmen dabei die gestalterische Funktion, anstatt Farbwechsel einzusetzen“, so Griffiths.
Auch die Positionierung der Scheinwerfer spielt eine wichtige Rolle im Design. Statt klassischer Front- oder Oberbeleuchtung setzt Griffiths auf Licht aus Bodennähe und von hinten.
„Wir wollten die gewohnte Wahrnehmung umkehren. Das Licht fällt nicht auf die Künstler, sondern scheint aus dem Bühnenboden aufzusteigen und sie zu umgeben. Gleichzeitig bilden die vertikalen Lichtstrahlen eine grafische Struktur über das gesamte Rig hinweg. Die langen roten Lichtachsen im Haze werden selbst zu einem gestalterischen Element.“
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(Quelle: Pressemitteilung)









