Das Produktions- und Gastspielhaus Kampnagel hat im Rahmen der laufenden Sanierungsarbeiten beschlossen, zwei neue Mischpulte anzuschaffen. Die Entscheidung fiel auf Allen & Heath.
Die Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH hat insgesamt sechs Räumlichkeiten, in denen wechselnde Veranstaltungen stattfinden – von Tanz und Theater über Konzerte bis hin zu Konferenzen. Um den vielseitigen Anforderungen gerecht zu werden, ist eine zuverlässige und flexible Audio-Infrastruktur unerlässlich. Paul Ratzel, Leiter der Audiotechnik bei Kampnagel, erklärt: „Da wir in den sechs Hallen gleichzeitig spielen, wollten wir auch einheitlich eine Marke für die Mischpulte haben, sodass diese unabhängig von der Halle von allen Tontechniker:innen bedient werden können.“
Da die Veranstaltungen in Bezug auf Signalanzahl und Publikumsgröße variieren, wünschte sich die Tonabteilung ein skalierbares und mobiles System, das dynamisch entsprechend den Anforderungen aufgesetzt werden kann. Auf einer Branchenmesse konnten sich die Verantwortlichen einen ersten Eindruck der dLive Mischoberflächen von Allen & Heath machen.
Manuel Knigge, Sales Manager und Live Mixing Specialist bei Groh Distribution, erinnert sich: „Wir haben uns ausführlich über die Anforderungen seitens Kampnagel an ein Mischpult unterhalten. In einer kurzen Demo wurde schnell klar, dass die dLive diese erfüllt. Außerdem habe ich ein paar Tricks und Shortcuts vorgeführt, die den Workflow einfach enorm beschleunigen. Eine Woche später war die Entscheidung dann gefallen und wir bekamen den Auftrag.“
Ein Rack für alle Mischoberflächen
Entschieden hat sich Kampnagel für zwei Allen & Heath dLive S7000 Mischoberflächen mit jeweils einem dLive DM64U MixRack. Letztere bilden die Schnittstelle zwischen Bühnensignalen und Mischoberfläche. Da sie von den Mischoberflächen unabhängig und ausgekoppelt sind, können sie frei platziert und mit einer beliebigen Mischoberfläche kombiniert werden – optimal für die Anwendung bei Kampnagel.
„Aufgrund der unterschiedlichen Veranstaltungen wollen wir die Pulte durchtauschen können. Die dLives ermöglichen uns das, ohne jedes Mal den kompletten FOH umbauen zu müssen“, erklärt Ratzel. „Außerdem können wir die Pulte auch schon abbauen, während ein DJ beispielsweise noch spielt. Das System läuft über die MixRacks weiter.“
Für eine reibungslose Bedienung der neuen Technik bekam die Tonabteilung eine Produktvorführung von Christian Hähnel, Area Sales Manager North für Live Sound bei Audio-Technica, dem deutschen Vertrieb von Allen & Heath. Darauf folgte dann eine Schulung von Groh Distribution, die gezielt auf die Anforderungen von Kampnagel einging. Lukas Stein, stellvertretender Leiter der Tontechnik und Ausbilder für Veranstaltungstechnik bei Kampnagel, ist vom neuen System begeistert: „Durch die intuitive Handhabung und Struktur lernt man die Pulte extrem schnell. Das ist der Hammer.“
Ein System für alle Anforderungen
Als Gastspielstätte ist es für Kampnagel genauso wichtig, dass auch Fremdtontechniker:innen gut mit der vorhandenen Technik zurechtkommen. „Aufgrund der intuitiven Handhabung können wir auch externen Kolleg:innen das System sehr schnell beibringen“, erklärt Stein. „Die Kollegen sind hellauf begeistert – auch Dinge wie interne Effekte, insbesondere der dynamische EQ, kommen sehr gut an.“
Um gleichzeitig das System weiterhin auch für externe Hardware zugänglich zu machen, hat Kampnagel die beiden dLive S7000 mit einer zusätzlichen 128×128 Dante-Karte ausgestattet. Dazu Stein: „Dante ermöglicht es uns, unsere aktuelle Bestandstechnik mit der dLive S7000 zu nutzen und auch Fremdtechnik ins Netzwerk einzubinden. Aktuell ist es noch eines der meistgenutzten Protokolle, weshalb es für uns auch Sinn ergibt, es anzubieten.“ Außerdem zeige die Erfahrung des Teams, dass Allen & Heath zunehmend auf Ridern gefordert wird, sodass mit der Anschaffung der dLives auf diese Nachfrage reagiert wird.
Weiterer Ausbau geplant
Die Allen & Heath dLive S7000 Mischoberflächen mit den dezentralen dLive DM64U MixRacks erfüllen durch Flexibilität, intuitive Handhabung und Funktionsvielfalt die vielseitigen Anforderungen von Kampnagel. Das aktuelle Allen & Heath System ist seit Dezember 2025 im Einsatz und soll bald ergänzt werden, wie Ratzel berichtet: „Wir planen, drei verschiedene Größen der dLives einzusetzen, um flexibel auf Signal- und Platzanforderungen reagieren zu können. Daher ist es enorm praktisch, dass die Racks bleiben können und wir nur die Surfaces tauschen müssen.“
Darüber hinaus schwärmen die beiden Technikexperten über die Klangqualität und die hohe Verfügbarkeit von Leihgeräten: „Dass das Pult 96 kHz ausspielt, ist der Hammer. Auch die Taktung mit anderer Hardware funktioniert automatisch, was uns die Arbeit erleichtert. Die Allen & Heath Produkte klingen einfach super. Und sollten wir zusätzliche Hardware für spezielle Produktionen leihen müssen, haben wir mit Groh einen zuverlässigen Ansprechpartner.“
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(Quelle: Pressemitteilung)







