Für die Ausgabe 2026 entwickelte K-array individuelle Beschallungslösungen für fünf historische Veranstaltungsorte im Val d’Elsa.
Das von Musikproduzent Rick Rubin kuratierte Festival of the Sun fand am 20. und 21. Juni 2026 an verschiedenen Orten im toskanischen Val d’Elsa statt. Vier Gemeinden – Colle di Val d’Elsa, Casole d’Elsa, Monteriggioni und Mensano – wurden dabei zur Festivalfläche. Auf dem Programm standen Konzerte, Gespräche und künstlerische Beiträge an unterschiedlichen Schauplätzen: von Dorfplätzen und Gärten über ein Freilufttheater bis hin zur Krypta einer Kathedrale und einem privaten Schloss.
Das Festival setzt bewusst auf Spontaneität statt auf einen frühzeitig veröffentlichten Spielplan. Viele Programmpunkte und Veranstaltungsorte werden erst kurzfristig bekannt gegeben oder können sich im Verlauf des Wochenendes noch verändern. Neben Musikfans und Kulturschaffenden aus verschiedenen Ländern richtet sich das Festival auch an die lokale Bevölkerung.
K-array war 2026 technischer Sponsor für die Beschallung. Das Unternehmen stellte maßgeschneiderte Audiosysteme für die verschiedenen Veranstaltungsorte bereit und unterstützte den Betrieb mit technischem Personal vor Ort. Zu dessen Aufgaben gehörten Aufbau, Konfiguration, Abstimmung und Betreuung der Anlagen während des gesamten Festivalwochenendes.
Zusammenarbeit mit Rick Rubin seit 2024
Die Verbindung zwischen K-array und Rick Rubin entstand über frühere Begegnungen mit den Lautsprechersystemen des italienischen Herstellers. Rubin hatte diese zunächst bei privaten Auftritten von Kanye Wests Sunday Service in Calabasas gehört. Später kamen die Systeme bei weiteren Auftritten des Chors zum Einsatz. Besonders in Erinnerung blieb ihm der Easter Sunday Service beim Coachella Festival 2019. Das dortige Klangerlebnis bezeichnete Rubin als magisch und als den besten Klang, den er bei Kanye West bisher gehört habe.
Aus dieser Erfahrung entwickelte sich der direkte Kontakt zu K-array, zunächst über Business Developer Daniel Strasserra. Nach mehreren Treffen und einem Besuch am Firmensitz in Florenz entschied sich Rubin auch für K-array-Systeme zur Beschallung verschiedener Räume seines Hauses in der Toskana.
Als Rubin 2024 das erste Festival of the Sun in Casole d’Elsa veranstaltete, übernahm K-array bereits das technische Sponsoring für die Beschallung des Hauptplatzes und der Kirche. Dabei entstand auch die Zusammenarbeit mit dem Produktionsteam des Festivals, darunter Fiammetta Cicogna von Sun San Production, Produktionskoordinatorin Noemi Di Nunzio und Woodworm, die zentrale Aufgaben in der technischen Produktion übernehmen. Die Ausgabe 2026 führte diese über mehrere Jahre gewachsene Zusammenarbeit fort.
Modulares System für wechselnde Veranstaltungsorte
Die Planung begann mehrere Monate vor dem Festival. Eine Besonderheit war dabei, dass das Programm bis kurz vor den jeweiligen Auftritten offenblieb. Die technische Planung musste deshalb nicht nur verschiedene Veranstaltungsorte berücksichtigen, sondern auch kurzfristige Änderungen bei Künstlern, Formaten und Spielorten ermöglichen.
K-array setzte dafür auf ein vielseitiges, modular aufgebautes Lautsprecherportfolio, das sich schnell transportieren, installieren und neu konfigurieren ließ. Statt an allen Orten eine einheitliche Festivalanlage aufzubauen, wurde jeder Schauplatz als eigene akustische Umgebung betrachtet. Die Systeme sollten sich an die jeweiligen räumlichen Bedingungen anpassen – nicht umgekehrt.
Für Gespräche und kleinere Auftritte kamen Pinnacle-Säulensysteme in kompakten Konfigurationen zum Einsatz. Sie wurden unter anderem in den Kirchgärten von Monteriggioni, unter einem Baum in Mensano, im Freilufttheater von Casole d’Elsa und in der Krypta der Kathedrale von Colle di Val d’Elsa eingesetzt. Auch ein öffentlicher Vortrag von Jack Dorsey wurde damit beschallt.
In diesen Situationen standen Sprachverständlichkeit, gleichmäßige Schallverteilung und eine möglichst geringe optische Präsenz im Vordergrund. Gerade in den historischen Ortskernen sollte die vorhandene Architektur möglichst wenig beeinträchtigt werden.
Unterschiedliche PA-Konfigurationen für Open-Air-Auftritte
Für größere Veranstaltungen auf den Plätzen kamen leistungsstärkere Systeme zum Einsatz. Auf dem Hauptplatz von Monteriggioni bestand die PA aus zwei Dragon-KXT12-Lautsprechern und zwei Thunder-KS4-Subwoofern. Die Verstärkung übernahmen Geräte aus der Kommander-Serie. Für das Bühnenmonitoring waren KGEAR-GT12-Lautsprecher vorgesehen. Dort traten unter anderem Jovanotti und Joep Beving auf.
Auf der Piazza del Duomo in Colle di Val d’Elsa bestand das Hauptsystem aus jeweils zwei vertikal übereinander angeordneten KH7-Elementen pro Seite. Ergänzt wurde die Konfiguration durch vier KS7P-Subwoofer pro Seite in Cardioid-Anordnung. Diese Aufstellung sollte rückwärtig abgestrahlte Energie kontrollieren und die Tieftonabstrahlung in Richtung Bühne sowie der umliegenden Architektur begrenzen. Kommander-Endstufen versorgten das System; als Bühnenmonitore dienten Mastiff-KM112P und KGEAR GT12.
Für die Veranstaltung auf dem Schlossgelände wurden pro Seite ein KXT18P und zwei KS3-Subwoofer eingesetzt.
Klang und Architektur in Einklang bringen
Andrea Torelli, Marketing Director bei K-array, beschreibt das Festival als Beispiel für die Unternehmensphilosophie „Beyond Sound, Towards Meaning“: „Das Festival of the Sun bringt unsere eigene Leitidee in vielerlei Hinsicht direkt zum Ausdruck. Musik und kultureller Austausch stehen im Zentrum unserer Arbeit. Nur wenige Projekte stellen diesen Anspruch so umfassend auf die Probe wie dieses. Eine Veranstaltung zu unterstützen, die von Spontaneität, historischen Schauplätzen und ständigen Veränderungen geprägt ist, war für K-array nicht einfach eine technische Aufgabe. Es war die Möglichkeit, zu einem künstlerischen Erlebnis beizutragen, das Menschen durch Musik zusammenbringt. Das Projekt hat gezeigt, dass sich Klangqualität und Rücksicht auf den kulturellen Kontext nicht gegenseitig ausschließen müssen.“
Die unterschiedlichen Schauplätze stellten jeweils eigene Anforderungen an die Beschallung. Die Systeme sollten sich in die historische Umgebung einfügen und zugleich eine klare Wiedergabe ermöglichen. Entscheidend war dabei nicht eine einzelne Lautsprecherkonfiguration, sondern die Anpassung der Technik an die jeweiligen räumlichen und akustischen Bedingungen.
Zum technischen Team von K-array vor Ort gehörten Paolo Capponi, Matteo Barbaro und Andrei Valentini. Sie betreuten den Aufbau, die Systemkonfiguration, das Tuning und die Fehlerbehebung an den verschiedenen Veranstaltungsorten. Dabei arbeiteten sie eng mit den lokalen Produktions- und Technikteams zusammen, um auch kurzfristige Änderungen im Festivalablauf umzusetzen.
Weitere Informationen über die eingesetzten Systeme erhaltet ihr unter: www.k-array.com oder beim deutschen Vertrieb: medialantic.com
(Quelle: Pressemitteilung)







