New Life Worship Center in Chennai setzt auf grandMA3

Das New Life Assembly of God (NLAG) Worship Center in Chennai, Indien, hat sich für ein grandMA3 light Lichtstellpult von MA Lighting entschieden.

Die Mehrzweckveranstaltungsstätte bietet Platz für rund 25.000 Menschen und befindet sich im Süden der Stadt Chennai im Bundesstaat Tamil Nadu. Neben Gottesdiensten finden dort christliche Großveranstaltungen, Konferenzen und weitere Bühnenproduktionen statt.

Bei der Planung der Lichtsteuerung standen Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit im Mittelpunkt. Ziel war eine Plattform, auf der Szenen, Cues und Programmierungen zuverlässig gespeichert und wieder abgerufen werden können. Die Installation umfasst rund 180 bewegte und statische Scheinwerfer, die über mehrere DMX-Universen angesteuert werden.

Lichtsteuerung für Gottesdienste und Live-Produktionen

Die weitläufige Veranstaltungsfläche mit ebenem Boden lässt unterschiedliche Bühnen- und Bestuhlungsvarianten zu. Entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an die Lichttechnik. Das grandMA3-System bildet zusammen mit Netzwerkkomponenten von Drittanbietern und 28 DMX-Splittern die zentrale Steuerung für Programmierung, Wiedergabe, Live-Betrieb, Cue-Ausführung und zeitcodierte Abläufe.

Lichtregisseur Theophorus Samuel hebt insbesondere die Möglichkeit hervor, mit mehreren Nutzern gleichzeitig an einer Produktion zu arbeiten. Bei wechselnden Worship-Teams und unterschiedlichen Produktionsanforderungen sei dieser Multi-User-Workflow eine wesentliche Voraussetzung gewesen. Die Systemarchitektur wurde auf Skalierbarkeit, Redundanz und einen zuverlässigen Betrieb bei regulären Gottesdiensten ebenso wie bei größeren Veranstaltungen ausgelegt.

Die Scheinwerfer sind auf fünf Traversen verteilt. Auf der ersten Traverse befinden sich überwiegend Profilscheinwerfer für die Ausleuchtung der Bühne und gezielte Akzente. Die übrigen Traversen sind mit einer Kombination aus Washlights, Spots und Blindern bestückt.

„Unser Ziel ist es, bei regulären Gottesdiensten eine immersive und zugleich angenehme Atmosphäre zu schaffen“, erklärt Theophorus Samuel. Auf übermäßige oder ablenkende Lichteffekte verzichte das Team bewusst. Die Technik solle das Gottesdiensterlebnis unterstützen und nicht in den Vordergrund rücken.

Lichttechnik für Broadcast und Streaming

Laut dem geschäftsführenden Pastor Rev. Benjamin Mohan gewinnt kreative Bühnenbeleuchtung in Kirchen Südindiens, insbesondere in Chennai, zunehmend an Bedeutung. Sie werde eingesetzt, um eine passende Atmosphäre für Gottesdienste und die Beteiligung der Besucher zu schaffen.

Gleichzeitig rückten Fernsehübertragungen und digitale Livestreams stärker in den Fokus. Eine durchdachte Beleuchtung sei deshalb „ein entscheidender Bestandteil hochwertiger Produktionen“, so Mohan.

Bei der Planung des neuen Worship Centers wurden daher auch unterschiedliche Veranstaltungsformate berücksichtigt. Neben Gottesdiensten sollte die technische Infrastruktur Jugendveranstaltungen, Theaterproduktionen, Konzerte, Worship Nights und weitere Formate mit erhöhten Anforderungen an die visuelle Gestaltung abdecken.

Wechsel auf grandMA3 und Zusammenarbeit mehrerer Operatoren

An früheren Standorten in Chennai hatte NLAG mit einer Lichtsteuerung eines anderen Herstellers gearbeitet. Für den Neubau entschied sich das Team jedoch für einen Wechsel, um die Steuerungsmöglichkeiten besser an die Anforderungen der neuen Veranstaltungsstätte anzupassen.

Die Planung der audiovisuellen Technik, der Akustik und der technischen Grundkonzepte erfolgte durch die Beratungsunternehmen Salas O’Brien und HouseRight in Zusammenarbeit mit dem internationalen Design- und Architekturbüro Populous sowie Vertretern von NLAG. HouseRight brachte die Empfehlung für ein grandMA3-Pult ein. Nach einer eingehenderen Beschäftigung mit den Produkten von MA Lighting fiel die Entscheidung gemeinsam mit den Verantwortlichen von NLAG.

An der Umsetzung waren außerdem Franco Zaghini, Director of Business Development bei MA Lighting mit Zuständigkeit für den internationalen Bereich House of Worship, sowie der in Chennai ansässige Lichtdesigner Viju beteiligt. Sie arbeiteten mit Benjamin Mohan, Theophorus Samuel und Manuel Raj, dem Medienverantwortlichen von NLAG, zusammen.

Der strukturierte Workflow ermöglicht es mehreren Operatoren und ehrenamtlichen Mitarbeitern, gleichzeitig an derselben Showdatei zu arbeiten. „Dieser strukturierte und skalierbare Workflow hilft uns, die Konsistenz über unterschiedliche Produktionsformate hinweg zu gewährleisten“, erklärt Theophorus Samuel. Besonders bei zeitkritischen Live-Veranstaltungen sei das ein Vorteil.

GDTF, MVR und effizientere Programmierung

Bei der Verwaltung der Scheinwerfer nutzt das Team GDTF-Profile (General Device Type Format). Für Backups und die Einrichtung von 3D-Visualisierungsumgebungen in der Vorvisualisierung kommt MVR (My Virtual Rig) zum Einsatz. Die Integration dieser Formate in das grandMA3-System vereinfacht nach Angaben des Teams die Geräteverwaltung und verbessert die Übereinstimmung zwischen Lichtprogrammierung und Visualisierung.

Auch die integrierten Hilfefunktionen und Informationsangebote des Pults unterstützen die Anwender, insbesondere bei der Fehlersuche. Der strukturierte Arbeitsablauf erleichtere zudem neuen Operatoren und ehrenamtlichen Mitarbeitern den Einstieg.

Als wichtige Neuerungen gegenüber dem bisherigen Arbeitsprozess nennt Theophorus Samuel die Funktionen Recipes, Cues und Sequences. Sie ermöglichen eine effizientere Programmierung und erleichtern es, Änderungen auf mehrere Scheinwerfer zu übertragen, ohne komplette Shows neu aufbauen zu müssen.

Geliefert wurde das grandMA3 light über Hi-Tech Audio & Image, den offiziellen Vertriebspartner von MA Lighting in Indien. Das Unternehmen unterstützte das Projekt auch technisch.

Technik als Unterstützung des Veranstaltungserlebnisses

Nach der Inbetriebnahme steht für Benjamin Mohan vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Produktionsbereiche im Vordergrund. Wenn bei Gottesdiensten und Veranstaltungen Licht, Bild und weitere technische Komponenten zuverlässig zusammenspielen, könne sich das Publikum auf die Inhalte konzentrieren.

„Wenn die Menschen mit Freude nach Hause gehen und eine bedeutungsvolle Erfahrung gemacht haben, ist unser Ziel erreicht. Das ist für uns als Team sehr erfüllend“, sagt Mohan.

Mehr zur eingesetzten Konsole erfahrt ihr unter: www.malighting.com

(Quelle: Pressemitteilung)

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