Bei der Stadiontour 2026 des italienischen Musikers Vasco Rossi kamen mehr als 700 Scheinwerfer zum Einsatz, darunter über 300 Geräte von GLP.
Das Lichtdesign entwickelte Giovanni Pinna, der seit mehr als 30 Jahren für die Beleuchtung der Konzerte des Künstlers verantwortlich ist. Die technische Umsetzung erfolgte mit Equipment des italienischen Dry-Hire-Unternehmens Lucidiscena.
Im Mittelpunkt des Lichtkonzepts standen vier GLP-Scheinwerfertypen: 40 GLP TWYN, 100 GLP JDC Burst 1, 40 GLP Creos und 136 GLP impression X5 IP Maxx. Nach Angaben von GLP wurden die Geräte so kombiniert, dass sie sich als einheitliches System programmieren und einsetzen ließen.
Reduzierte Anzahl an Scheinwerfertypen
Das Lichtdesign folgte einem Konzept, das Giovanni Pinna nach eigenen Angaben seit Jahren verfolgt: möglichst wenige unterschiedliche Gerätetypen einzusetzen, um Programmierung und Produktion zu vereinfachen.
„Heute arbeite ich mit höchstens zwei oder drei Scheinwerfertypen“, sagt Pinna. „Das macht die Programmierung einfacher und schneller. Und ich finde, dass es auch besser aussieht.“
Pinna verfügt über Erfahrung in Konzert-, Theater- und Architekturbeleuchtung und arbeitete unter anderem mit Bruce Springsteen, Prince und Frank Zappa zusammen.
TWYN verbindet zwei Gerätekonzepte
Eine zentrale Rolle im Setup übernahm der GLP TWYN. Der Moving Head kombiniert zwei unterschiedliche Lichtsysteme in einem Gerät. Eine Seite basiert auf einer RGBL-Wash-Engine mit 3 × 3 LED-Matrix und entspricht den Eigenschaften des GLP Creos. Die gegenüberliegende Seite übernimmt die Strobe- und Wash-Funktionen des GLP JDC Burst 1.
„Als ich den TWYN sah, beeindruckte mich vor allem, dass er zwei Seiten besitzt und damit zwei unterschiedliche Scheinwerfer in einem Gerät vereint“, sagt Pinna. „Der TWYN stellt zwischen JDC Burst 1 und Creos eine sehr starke Verbindung her.“
Nach Angaben des Lichtdesigners ließ sich das System dadurch flexibler programmieren.
„Der TWYN bildet die Verbindung zwischen Creos und JDC“, erklärt Pinna. „Wenn ich mit dem Creos arbeite, kann ich den TWYN über seine LED-Seite einbeziehen. Arbeite ich mit dem JDC Burst, kann ich den TWYN wie einen JDC einsetzen. Er ergänzt beide Systeme und hilft uns enorm. Entscheidend ist die Verbindung, die seine beiden Seiten innerhalb dieser Dreiergruppe herstellen.“
Weiter sagt er: „Indem ich die Zahl der eingesetzten Gerätetypen reduziere und den TWYN als Verbindung zwischen Creos und JDC Burst 1 nutze, steht mir je nach verwendeter Seite des TWYN praktisch die doppelte Menge des einen oder anderen Scheinwerfertyps zur Verfügung. Das beschleunigt die Arbeit und sorgt dafür, dass alles auch visuell besser zusammenpasst. Die Verbindung der beiden TWYN-Seiten führt die drei Scheinwerfertypen zusammen und lässt sie wie ein einheitliches Setup wirken.“
Lucidiscena erweitert Rental-Bestand
Lucidiscena nahm den GLP TWYN nach Angaben des Unternehmens speziell für die Vasco-Rossi-Tour in den Rental-Bestand auf. Gemeinsam mit dem italienischen GLP-Vertrieb Alto Lighting wurde die benötigte Stückzahl rechtzeitig zur Tour bereitgestellt.
„Die Technologie des TWYN hatte mich schon zuvor sehr fasziniert“, sagt Lucidiscena-CEO Pino Loconsole. „Als Giovanni die Geräte für die Tour anfragte, haben wir uns umgehend mit GLP abgestimmt, um das möglich zu machen. Die ersten Geräte trafen gerade noch rechtzeitig ein. Aufgrund ihrer Performance auf der Tour erweitern wir ihren Anteil in unserem Bestand bereits.“
Nach Angaben von Lucidiscena arbeiteten die GLP-Scheinwerfer während der rund zweimonatigen Tour mit Aufbau, Proben und Konzerten ohne Ausfälle.
„Der TWYN hat sich im Tourbetrieb umfassend bewährt und eine außergewöhnlich hohe Zuverlässigkeit gezeigt“, sagt Loconsole. „Auch aus Wartungssicht ist er sehr unkompliziert. Er ist klein, kompakt und leistungsstark. Dank der Schutzart IP65 ist das Gehäuse vollständig geschlossen und sehr einfach zu reinigen.“
Nach Abschluss der Tour seien bereits weitere Anfragen für den Einsatz des Geräts eingegangen. Laut Loconsole konnte eine Produktion eines italienischen Fernsehsenders nicht bedient werden, da sämtliche verfügbaren TWYN bereits vermietet waren.
„Noch während der Vasco-Tour erhielten wir eine Anfrage für eine große Show eines nationalen Fernsehsenders“, berichtet Loconsole. „Leider konnten wir die Produktion nicht unterstützen, weil bereits alle Geräte vollständig ausgebucht waren.“
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(Quelle: Pressemitteilung)









