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Lichtvor 5 Monaten

GLP X4 Bars zahlen sich aus für Don Broco

Ben Inskip spezifiziert 76 der preisgekrönten LED-Bars für die „Technology“-Tour.

Don Broco live in der Wembley Arena © GLP

Die aufstrebende britische Rockband Don Broco beendete kürzlich ihre britische Arena- und Clubtournee und reist nun weiter in die USA. Auf der Bühne spielten impression X4 Bar 20 LED-Bars von GLP eine tragende Rolle, spezifiziert und programmiert von Lichtdesigner Ben Inskip.

Ben trat 2017 dem Team der Band bei, als diese ihre Albumpromotion mit einer Show im Alexandra Palace startete – die größte Full-Production-Show, die sie bisher gespielt hatten. „Seitdem haben wir Shows aller Art und Größen absolviert, aber die jüngste Arena-Tour war ein weiterer großer Schritt vorwärts und ein würdiger Abschluss des ‚Technology‘ Tour-Zyklus“, sagt Ben.

In Anlehnung an den Album-Namen „Technology“ schickte sich der Lichtdesigner an, den Shows durch den Einsatz vieler gerader Linien einen futuristischen Look zu verpassen. Vom Album-Artwork ausgehend, entwickelte er die Idee eines Portals in eine andere Dimension. „Das Design hat sich über viele Überarbeitungen hinweg zu einem Punkt hin entwickelt, an dem ich viele beeindruckende Looks und jede Menge Vielseitigkeit zur Verfügung hatte“, berichtet der Designer.

„Die X4-Bars standen ganz oben auf meiner Wunschliste bei der Auswahl der Geräte. Es gibt wirklich nichts Vergleichbares, um einerseits die Formen der Produktion hervorzuheben und andererseits diese wirklich coolen Lichtebenen sowie einen intensiven Wash für die Bühne zu realisieren.“

Tatsächlich hat Ben Inskip seit dem Erscheinen des GLP impression 90 für seine Designs schon häufiger mit GLP gearbeitet. „Ich bin ein großer Fan der gesamten X4-Serie sowie des Hybrid-Strobes JDC1.“ Für dieses Projekt habe er aber sein „Budget für so viele X4 Bar 20 wie nur möglich ausgegeben“. Schließlich standen ihm 76 der vielseitigen LED-Bars zur Verfügung, geliefert von Siyan.

Beeindruckendes Lichtdesign: Ben Inskip erschafft mit den GLP X4 Bars einen SciFi-Bühnenlook © GLP

Aufgrund der unterschiedlichen Größen der Veranstaltungsorte musste das Lichtequipment skalierbar sein. „Allerdings hat der Tourplan in dieser Hinsicht ganz gut funktioniert, da wir mit dem kleinsten Veranstaltungsort der Tour gestartet sind und uns jeden Tag ein wenig vergrößert haben. Das Design wuchs vertikal und horizontal mit, während der Gesamteindruck erhalten blieb. Die X4 Bars haben erheblich zur Kontinuität von Show zu Show beigetragen, ganz unabhängig von der Bühnengröße.“

Kein anderer kann klassische Lichtwand

Als erfahrener Anwender der X4 Bar 20 ist Ben mit der Vielzahl der zu erreichenden Looks vertraut. „Sie sind perfekt für das, was ich mit der Broco-Show zu tun versuche. Deshalb waren sie von Anfang an Teil des Designs“, erklärt er. „Ich habe LED-Bars bei allen bisherigen Shows eingesetzt – jeweils für verschiedene Anwendungen. Doch mit Blick auf die größeren Shows, brauchte ich etwas, das mehr Vielseitigkeit bietet. Natürlich war die klassische Lichtwand, die die impression X4 Bar beim Zoomen erzeugt etwas, das keine andere LED-Bar bietet. Die Möglichkeit, sie zu bewegen, um verschiedene Formen und Szenerien zu erzeugen – fast wie wandernde Wände auf der Bühne – war ziemlich beeindruckend, vor allem in der Menge, die ich zu bespielen hatte.“

Ben ließ alle impression X4 Bars im Single Pixel Mode laufen. Anstatt ein Pixelmapping über einen Medienserver zu realisieren, benutzte er die FX-Engine und die Timeline auf seinem Vista L5 Pult, um alle gewünschten Looks zu kreieren.

Die X4 Bars, im 45 Grad an 4 Traversen befestigt, sind ein markantes Merkmal der Don Broco Show © GLP

Was das Rigg selbst betrifft, so nutzte er oberhalb vier Traversen in 45-Grad-Chevronform und einige Ableger in der Backtruss im gleichen Winkel, was insgesamt drei verschiedene Chevrons ergab, die alle mit X4-Bars nachgezogen wurden. „Die Riser-Anordnung auf der Bühne spiegelte die obige Form wider, sodass ich X4 Bars entlang jeder Rampe und den Podium-Risern laufen ließ. Das verschaffte mir einige ziemlich gute Ebenen und machte die Form der Riser und Traversen definitiv zu einem herausragenden Designmerkmal.“

Ben Inskip programmierte selbst – eine Herausforderung angesichts der hohen Kanalzahl durch den gewählten Single-Pixel-Mode. „Aber so viel Kontrolle über die Geräte zu haben bedeutete auch, dass ich sie während der gesamten Show benutzen und trotzdem jedes Mal anders aussehen lassen konnte.“

Nach einer weiteren erfolgreichen Tour wird Ben Inskip die impression X4 Bar 20 wohl kaum in absehbarer Zeit ersetzen. Tatsächlich hat er sie bereits für kommende Designs spezifiziert. „Es ist die Vielseitigkeit, die diese Lampen von anderen LED-Bars unterscheidet“, sagt er. „Mit nur einer Lampe alles – von vertikalen Lichtwänden auf der ganzen Bühne bis hin zu starken Effekten bei engem Zoom – umsetzen zu können, verhalf der Produktion erst zu ihrer Form und war entscheidend für den Erfolg dieses Designs.“

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