Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums ihres Albums „Eyes Open“ spielte die britisch-irische Band Snow Patrol Ende September drei Konzerte in der Royal Albert Hall in London.
Für das Licht- und Bühnendesign zeichnete Davy Sherwin von Davy Sherwin Light Design verantwortlich. Bei der Konzeption orientierte er sich an der Architektur des Konzertsaals und insbesondere an der geschwungenen Form der Bühne.
Entsprechend entwickelte Sherwin ein Design mit einer gebogenen LED-Wand, die hinter der Band positioniert war und der Architektur des Gebäudes folgte. Auch die Bühnenkante wurde in das Konzept einbezogen: Dort kamen 26 motorisierte COLORado PXL Curve 12 von CHAUVET Professional zum Einsatz. Die Lieferung der Scheinwerfer übernahm Lights Control Rigging.
„Die Vorgabe der Band war, ein Design zu entwickeln, das sich an der Form dieses besonderen Gebäudes orientiert“, erklärt Sherwin. „Mein Ausgangspunkt war deshalb eine gebogene Leinwand, die sich nahtlos hinter der Band einfügt und dem Verlauf der Architektur folgt. Wir wollten außerdem die Bühnenkante nutzen. Die PXL Curves waren dafür naheliegend, da sie ebenfalls gebogen sind. Sie befanden sich direkt unterhalb der geschwungenen LED-Leinwand und folgten dem Verlauf des Gebäudes.“
Licht und Video als gemeinsame Bildfläche
Die 26 PXL Curve 12 übernahmen im Verlauf der drei Konzerte unterschiedliche Aufgaben. Sherwin nutzte unter anderem den großen Zoombereich, die Farbwiedergabe und die Pixel-Mapping-Funktionen der LED-Battens, um verschiedene Lichtstimmungen zu erzeugen.
„Mit den Curves konnte ich während der Show eine große Bandbreite unterschiedlicher Looks gestalten“, so Sherwin. „Besonders wirkungsvoll waren sie, wenn sie in der Mitte aufgefächert wurden und so den typischen PXL-Curve-Effekt erzeugten.“
Darüber hinaus wurden die Scheinwerfer in die Videosteuerung eingebunden. Da ihre Anordnung und die physische Form der LED-Battens dem Verlauf der Leinwand folgten, ließ sich Videomaterial direkt vom Medienserver auf die Geräte übertragen.
„Wir haben Videoinhalte vom Server auf die PXLs gemappt, sodass Licht und Video zu einer zusammenhängenden Bildfläche wurden“, erklärt Sherwin. „Es war zunächst ungewohnt, ein LED-Lichtgerät in Braun- und Grautönen zu sehen – Farben, die normalerweise nicht unbedingt zum klassischen Beleuchtungsspektrum gehören. Gerade diese ungewöhnliche Wirkung hat mir aber gefallen. Die Geräte wurden dadurch zu einer visuellen Erweiterung der Leinwand.“
Zusammenarbeit verschiedener Gewerke
Neben der technischen Umsetzung hebt Sherwin die Zusammenarbeit mit seinem Team hervor. Eine zentrale Rolle übernahm Robin Haddow von Shadow Projects, der für die Videotechnik einschließlich D3 und Notch verantwortlich war und bei Bedarf auch am Lichtpult unterstützte.
Weitere Beteiligte waren das Content-Team Atticus Finch, insbesondere Chris Richmond, sowie Mike Wilson, der für die Notch-Effekte und deren Gestaltung zuständig war. Julie Mriouah übernahm die Videoregie, Mike Oates das Projektmanagement. JC Joel fertigte die speziell für die Produktion entwickelten Scheinwerfergehäuse.
Das Zusammenspiel aus Bühnenarchitektur, Licht- und Videotechnik bildete die Grundlage für die visuelle Gestaltung der drei Jubiläumskonzerte. Das Design griff dabei sowohl die räumlichen Besonderheiten der Royal Albert Hall als auch die musikalische Bedeutung des Albums „Eyes Open“ auf.
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(Quelle: Pressemitteilung)






