Robert Juliat SpotMe-Tracking bei „Stranger Things: The First Shadow“

Ein Robert Juliat SpotMe Performer-Tracking-System wird bei der Broadway-Produktion „Stranger Things: The First Shadow“ zur Steuerung zentraler Lichtpositionen eingesetzt.

Lichtdesigner Jon Clark nutzt die Technologie, um Bewegungsdaten in Echtzeit in das Lichtsetup der Produktion zu integrieren. „Stranger Things: The First Shadow“ ist ein Prequel zur Netflix-Serie Stranger Things und erzählt die Vorgeschichte der Figur Henry Creel im Indiana des Jahres 1959. Die Produktion feierte im April 2025 Premiere im Marquis Theatre in New York und wurde mit dem Tony Award für Best Lighting Design of a Play ausgezeichnet.

Ursprünglich wurde das Stück Ende 2023 im Londoner West End uraufgeführt. Für die Übertragung an den Broadway wurde ein Tracking-System benötigt, das mit der bestehenden Infrastruktur kompatibel ist. „SpotMe war dafür die passende Lösung“, erklärt Jessica Creager, Associate Lighting Designer der Broadway-Produktion.

Drei SpotMe Systeme im Einsatz

Während der technischen Vorbereitung stellte ACT Entertainment Demogeräte zur Verfügung. In der aktuellen Produktion sind drei SpotMe-Systeme im Einsatz, ein weiteres dient als Backup. SpotMe wird genutzt, um Hauptscheinwerfer im Rig positionsgenau auf Darsteller auszurichten. Das System arbeitet mit einem Operator sowie mit Arthur LED Long-Throw-Followspots von Robert Juliat. Die SpotMe-Systeme werden von PRG bereitgestellt.

Robert Juliat SpotMe kombiniert automatisierte und manuelle Tracking-Ansätze, indem es die Bewegungen eines Followspot-Operators in Echtzeit in Positionsdaten umwandelt. Das System besteht aus Sensoren, die am Stativ und Bügel des Followspots montiert sind, sowie einem Server. Nach einer Kalibrierung erfasst SpotMe die Bewegungen des Scheinwerfers und generiert Tracking-Daten, ohne dass Sender, Kameras oder Marker auf der Bühne oder an Darstellern erforderlich sind.

PosiStageNet-Standard

Die Positionsdaten werden mithilfe von Algorithmen berechnet und über den PosiStageNet-Standard an Lichtkonsolen oder andere kompatible Geräte übertragen. Die Konsole koordiniert daraufhin Bewegungen und weitere Parameter anderer Scheinwerfer im Rig – einschließlich konventioneller Geräte – auf Basis der empfangenen Positionsdaten.

Nach Angaben der Produktion hat sich das System im laufenden Betrieb bewährt. Die Kalibrierung sei unkompliziert gewesen, und der Support durch Robert Juliat stand bei Bedarf zur Verfügung.

Mehr zu SpotMe erfahrt ihr unter: www.robertjuliat.com oder beim Vertrieb unter: www.lightpower.de

(Quelle: Pressemitteilung)

Beiträge aus der Themenwelt

weitere spannende Beiträge

Oh! Sie scheinen einen Werbeblocker zu verwenden.

Unsere Website finanziert sich durch Werbung, um Ihnen kostenlose Inhalte anbieten und den Betrieb aufrechterhalten zu können. Indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren, unterstützen Sie uns und tragen dazu bei, dass wir Ihnen weiterhin wertvolle Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen können.

Wir wissen Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung sehr zu schätzen. Vielen Dank, dass Sie erwägen, Ihren Werbeblocker für diese Website zu deaktivieren.