Michael Cooper setzt bei Stainds „Break The Cycle“-Tour auf COLORado PXL Curve 12

Veränderungen haben Michael Cooper und die Band Staind über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten begleitet.

Seit Anfang der 2000er-Jahre ist Cooper als Lichtdesigner für die Nu-Metal-Band tätig. In dieser Zeit hat er die musikalische Entwicklung der Gruppe ebenso begleitet wie die Veränderungen in der Lichttechnik.

Für die 23 Termine umfassende „Break The Cycle“-Tour zum 25-jährigen Jubiläum des gleichnamigen, siebenfach mit Platin ausgezeichneten Albums greift Cooper auf neues Equipment zurück. Auf der Tour stehen auch Titel auf der Setlist, die Staind bislang nur selten live gespielt hat.

„Ich arbeite seit etwas mehr als 20 Jahren mit der Band zusammen, und diese Tour ist besonders interessant, weil sie einige Songs spielt, die bisher nur ein- oder zweimal live zu hören waren“, sagt Cooper. „‚Break the Cycle‘ war vermutlich ihr erfolgreichstes Album, deshalb standen bereits viele Songs daraus auf der Setlist. Dieses Mal spielen wir auch einige der weniger bekannten Stücke. Diese Songs mit der heutigen Technik und den aktuellen Möglichkeiten für Content neu zu bearbeiten, war für mich sehr spannend.“

26 COLORado PXL Curve 12 im Touring-Rig

Zum von PRG bereitgestellten Licht-Setup gehören 26 CHAUVET Professional COLORado PXL Curve 12. Cooper positioniert jeweils zwei der pixelsteuerbaren RGBW-Battens mittig auf den 13 automatisierten Traversen seines Rigs.

Jede COLORado PXL Curve 12 verfügt über zwölf unabhängig steuerbare LED-Segmente. Zusammen mit dem großen Zoombereich ermöglichen die Geräte unterschiedliche Lichtbilder und Bewegungsabläufe.

Cooper erklärt den Einsatz der Battens: „Man bekommt mit diesen Geräten sehr viel für den eingesetzten Aufwand. Im Grunde ist jedes Gerät zwölf Leuchten in einem. Wenn wir jeweils zwei davon gruppieren, haben wir 24 Lichtquellen pro Traverse. Die unterschiedlichen Looks und Stimmungen, die wir damit erzeugen können, machen viel Spaß.“

13 automatisierte Traversen über der Bühne

Die „Break The Cycle“-Tour startete am 8. September im Lakewood Amphitheatre in Atlanta und endet am 19. Oktober im Moody Center in Austin. Das grundlegende Lichtdesign bleibt über die verschiedenen Veranstaltungsorte hinweg weitgehend konstant und wird an die jeweiligen Bedingungen angepasst.

Zentrales Element sind 13 automatisierte Traversen, die in einer Chevron-Anordnung über der Bühne hängen. Cooper entwickelte das Konzept gemeinsam mit Michael Willingham, dem Touring Lighting Director von Staind, der den Großteil der Show programmiert, dem Video-Content-Designer Andy Reuter sowie Robert Long, der zusätzliche Designarbeit beisteuerte.

„Die Band und das Management wollten in diesem Jahr mehr Automation in das Design integrieren, was mir sehr entgegenkam“, sagt Cooper. „Nach mehreren unterschiedlichen Konzepten haben wir uns für dieses Setup entschieden. Die 13 automatisierten Traversen hängen an einem Chevron-förmigen Muttergitter über der Bühne. Die Anordnung erzeugt Tiefe, obwohl der Winkel nicht besonders groß ist, und passt gut zum Bühnenbild.“

Die Bewegung der Traversen wird dabei auch durch den Video-Content bestimmt. Je nach Song werden die Systeme abgesenkt und für eine engere, intimere Bildgestaltung eingesetzt oder aus dem Sichtfeld genommen.

„Bei ‚Suffer‘ ist das besonders deutlich. Der neue Content zeigt eine Kirche und enthält sogar Kirchenfenster mit dem Schriftzug ‚Staind‘. Die Kombination mit der entsprechenden, an eine Kathedrale erinnernden Positionierung der Traversen ergibt sich dabei fast von selbst“, erläutert Cooper.

Auch beim langjährigen Schluss-Song „Mudshovel“ kommt die Automation umfassend zum Einsatz: Während des Großteils des Stücks sind sämtliche Traversen in Bewegung.

Licht, Video und Bühnenbild als gemeinsames System

Für Cooper entsteht das Erscheinungsbild der Tour aus dem Zusammenspiel verschiedener Gestaltungsebenen. Licht, Video und szenische Elemente werden aufeinander abgestimmt und reagieren auf die musikalischen Unterschiede innerhalb der Show.

Damit verbindet das Design neue technische Möglichkeiten mit der Aufgabe, auch weniger bekannte Stücke aus Stainds Repertoire visuell in den bestehenden Rahmen der Tour einzubetten.

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(Quelle: Pressemitteilung)

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