Counting Crows setzen bei Welttournee auf Lichtdesign mit Robe

Im Frühjahr 2025 verstärkte Lichtdesigner Conner Ostrowski von Wide Open Productions das Kreativteam der Counting Crows.

Mit neuen gestalterischen Impulsen begleitete er die Band auf ihrer „Butter Miracle, The Complete Sweets“-Albumveröffentlichung und der anschließenden Welttournee. Im Zentrum des visuellen Konzepts stand ein Lichtdesign mit Moving Lights von Robe Lighting.

Zum Einsatz kamen 10 iFORTE LTX, 16 iPointe65 und 32 Spiider, bereitgestellt vom US-Verleiher Upstaging. Da bewusst auf Videoelemente auf der Bühne verzichtet wurde, lag der gesamte visuelle Fokus auf dem Lichtdesign, das die aktuelle musikalische Ausrichtung der Band unterstützte.

Gestaltung mit klarem Konzept

Conner Ostrowski verfolgt mit seinem Studio Wide Open Productions einen klaren Ansatz: „Design mit Zweck“. Jede Produktion werde individuell bewertet, erklärte er. Die Auswahl der Scheinwerfer orientiere sich nicht an Trends, sondern an dramaturgischen Anforderungen und praktischer Umsetzbarkeit.

Impulse für seine Arbeit mit Robe erhielt Ostrowski bereits zu Beginn seiner Karriere bei Pulse Lighting in Tennessee. Dort lernte er die Produkte des Herstellers kennen und nutzt bis heute die Pre-Visualisierungsressourcen des Unternehmens für seine Projekte.

Für die aktuelle Tour erhielt er ein Briefing von Sänger Adam Duritz, der Wert auf theatrale Kontraste, subtile Momente und eine direkte Wahrnehmung der Lichtwirkung auf Bühne und Publikum legt. Diese Anforderungen spiegeln sich im gesamten Showdesign wider.

iFORTE als zentrales Gestaltungselement

Die iFORTE LTX bildeten das Kernstück des Rigs. Vier Geräte wurden an der mittleren Traverse, sechs an der Downstage-Traverse installiert. Sie dienten als Keylight sowie für Beameffekte ins Publikum, um energiegeladene Rock-Momente zu erzeugen.

Neben der hohen Lichtleistung spielten Zuverlässigkeit, Gobo-Optionen, Animationsräder und Farbgestaltung eine zentrale Rolle im Konzept. Besonders die Möglichkeit, Animationseffekte auch bei weit geöffnetem Zoom wirkungsvoll einzusetzen, eröffnete zusätzliche kreative Spielräume. In Songs wie „Colorblind“ wurden gezielt Dunkelräume inszeniert, indem Lichtpartikel dramaturgisch in negative Flächen gesetzt wurden.

Flexible Bühnenarchitektur mit iPointe und Spiider

Die iPointe65 waren auf horizontalen Traversen sowie spiegelbildlich im Dach rigged. Dadurch entstand eine gleichmäßige Ausleuchtung und ein umlaufendes Backlight, das die Musiker aus unterschiedlichen Richtungen einband. Die Gobos der iPointe und iFORTE harmonierten laut Ostrowski besonders gut miteinander.

Das gesamte Overhead-Rig war geneigt und umrahmte die Bühne. Die zentrale Positionierung der iPointe innerhalb einzelner Pods ermöglichte es, die Band kontinuierlich im Licht zu halten – auch bei Positionswechseln auf der Bühne. Da sowohl Indoor- als auch Open-Air-Termine auf dem Tourplan standen, war die IP-Zertifizierung der Geräte essenziell.

Alle iFORTE LTX und iPointe waren in ein Remote-Followspot-System integriert und konnten bei Bedarf flexibel eingesetzt werden.

Die 32 Spiider waren auf 16 Pods verteilt – neun geflogen, sieben am Boden – jeweils kombiniert mit einem iPointe. Diese Anordnung umschloss die Musiker und schuf vielseitige Möglichkeiten für atmosphärische Ebenen, strukturierte Texturen und präzise Akzentuierungen. Pixel- und Flower-Effekte erweiterten die gestalterischen Optionen, während die Geräte zugleich als Washlights genutzt wurden.

Programmierung ohne feste Setlist

Zu Beginn der Programmierung lag keine feste Setlist vor. Ostrowski bereitete sich auf das gesamte Repertoire der Band vor, das mehrere Hundert Titel umfasst. Im Verlauf der Proben entstand schließlich ein Programm mit 53 Songs und entsprechend ausgearbeiteten Licht-Cues, einschließlich interaktiver Momente für das Publikum.

Gemeinsam mit seinen Programmierern Mike Gionfriddo und Scott Huggins entwickelte er eine Show, die theatrale Elemente mit einer klaren, zeitgemäßen Ästhetik verband. Die technische Umsetzung unterstützte die Flexibilität des Designs und erlaubte tägliche Anpassungen.

Internationale Produktion

Für die siebenwöchige Europatour arbeitete Ostrowski mit zwei Konsolen vom Typ Avolites D9-330, bereitgestellt von Neg Earth. Aufgrund wechselnder Rigs erwies sich dieses Steuerungssystem als geeignete Plattform für die Anforderungen der Tour.

Unterstützt wurde die Produktion durch das Team von Upstaging sowie von Robe North America. Für einen reibungslosen Ablauf zeichneten Produktionsmanager Shawn London und Tourmanager Tom Mullally verantwortlich.

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(Quelle: Pressemitteilung)

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