Bei der aktuellen „Hits Deep Tour“ von TobyMac setzt Lichtdesigner Tony Fransen für seine visuelle Idee zur Show auf Fixtures von CHAUVET Professional.
Die Musik des Künstlers in den Mittelpunkt des Designs zu stellen: Dieses grundlegende Prinzip prägt die Arbeit des Designers Tony Fransen seit über zwei Jahrzehnten. „Ich versuche, mich bei allen Projekten von der Musik leiten zu lassen“, erklärt der Emmy-prämierte Designer, zu dessen Kunden unter anderem Prince, OneRepublic, Brandon Lake und Steven Curtis Chapman zählen.
Auch wenn diese zentrale Leitidee konstant bleibt, verändert sich der Weg zu ihrer Umsetzung mit dem technologischen Fortschritt sowie mit sich wandelnden Erwartungen und Stilrichtungen. Die Fähigkeit, sich an diese Entwicklungen anzupassen, ist ein wesentlicher Bestandteil kreativer Arbeit im Design.
„Hits Deep Tour“
Ein aktuelles Beispiel dafür ist Fransens Produktionsdesign für die 2026er Ausgabe der „Hits Deep Tour“ des mehrfach ausgezeichneten Künstlers TobyMac. Aufbauend auf der musikalischen Dynamik seines Kunden entwickelte Fransen ein visuelles Konzept, das unterschiedliche Stimmungen abbildet – von ruhigen, reflektierenden Momenten über energiegeladene Passagen bis hin zu nachdenklichen Sequenzen – stets im Einklang mit Musik und Publikum.
Im Rahmen dieses Projekts setzte Fransen auf neue Ansätze im Lichtdesign. So reduzierte er den Einsatz klassischer Moving Lights zugunsten linearer Konfigurationen. „Das ist für mich eine effiziente Möglichkeit, mehr aus dem Setup herauszuholen“, so Fransen. „Dadurch können wir die Beleuchtung vielfältiger gestalten als mit traditionellen Methoden.“
Eine zentrale Rolle spielten dabei 100 motorisierte LED-Bars vom Typ COLORado PXL Bar 16 von CHAUVET Professional. Diese wurden – ebenso wie das übrige Licht- und Video-Setup, darunter 32 Maverick Storm 2 Profile – von IPS aus Franklin, Tennessee, geliefert und installiert.
„Wir konnten das Potenzial der PXL 16 umfassend nutzen“, erklärt Fransen. „Sie ermöglichten unterschiedliche visuelle Effekte – von dezenten Pixelstrukturen über dynamische Sequenzen bis hin zu präzisen Akzenten im Takt der Musik.“
LED-Bars als Blinder
Im Sinne seines experimentellen Ansatzes setzte Fransen die LED-Bars zudem als Blinder ein. „In den letzten Jahren haben wir uns zunehmend von klassischen Blindern entfernt, die nur eine Funktion erfüllen“, sagt er. „Mit der PXL 16 lässt sich die Lichtgestaltung stärker an die Musik anpassen und visuell differenzierter umsetzen.“
Auch die Kombination mit den Storm 2 Profile-Geräten erwies sich als wirkungsvoll. „Die Helligkeit der PXL 16 in Verbindung mit den Storm 2 Profile eröffnete uns vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten“, so Fransen weiter. „Wir nutzten sie für Back- und Seitenlicht sowie für die hintere Bühnenbeleuchtung. Gleichzeitig konnten wir sie bei Bedarf auch für beamartige Effekte einsetzen.“
Für das gesamte Produktionsdesign, die Licht- und Videoprogrammierung sowie die kreativen Dienstleistungen zeichnete Fransens Unternehmen Tony Fransen Productions verantwortlich. Unterstützt wurde er von den Programmierern Elijah Ekdahl (Licht) und Chris Herman (Medienserver) sowie vom Team von IPS.
„Eine Produktion dieser Art lässt sich nur im Zusammenspiel mit einem starken Team realisieren“, betont Fransen. Zusammenarbeit bleibe ein entscheidender Faktor – unabhängig davon, wie sich Technologien und Werkzeuge im Laufe der Zeit verändern.
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(Quelle: Pressemitteilung)





