Vanessa Paradis setzt auf Sennheiser Spectera

Auf ihrer Tour 2026 nutzt Sängerin Vanessa Paradis gemeinsam mit ihrem Audioteam das Breitband-Drahtlossystem Spectera von Sennheiser.

Zum Einsatz kommen unter anderem der neue SKM-Handsender, zwei Spectera Base Stations sowie 28 Bodypacks. Ziel war ein Drahtlossystem, das auch unter wechselnden Live-Bedingungen eine stabile HF-Performance und eine zuverlässige Audioübertragung ermöglicht.

Für Monitor Engineer Matthieu Speck spielte insbesondere der Wechsel von einem kabelgebundenen auf ein drahtloses Gesangsmikrofon eine zentrale Rolle. „Vanessa hat ihre gesamte Karriere über mit kabelgebundenen Mikrofonen gesungen; dies ist das erste Mal, dass sie auf der Bühne ein drahtloses Mikrofon akzeptiert hat. Qualität und Zuverlässigkeit sind daher ein Muss“, erklärt Speck.

Vereinfachtes HF-Management

Ein Schwerpunkt des Systems liegt auf dem vereinfachten HF-Management. Durch die Breitbandtechnologie werden Audio- und Steuerdaten innerhalb eines einzigen HF-Kanals übertragen, wodurch klassische Frequenzplanung und Synchronisationsprozesse reduziert werden. Speck beschreibt den Ansatz so: „Die Sennheiser WMAS-Technologie ersetzt den klassischen Frequenzplan. Das ist ein extrem stabiler und deutlich intuitiverer Ansatz.“ Besonders bei Festivalproduktionen profitiert das Team von schnelleren Setups und effizienteren Abläufen.

Während der Tour wird Spectera in Arenen, Festivals und unterschiedlichen HF-Umgebungen eingesetzt. Speck berichtet von einer stabilen Funkverbindung auch unter anspruchsvollen Bedingungen: „Die Spectera-Links sind noch robuster, als wir es uns vor der Tour vorgestellt hatten. Die Reichweite ist hervorragend.“

In-Ear-Monitoring

Auch beim In-Ear-Monitoring setzt das Produktionsteam auf eine digitale Übertragung mit 96 kHz. Laut Speck bleibt dadurch die Audioqualität über die gesamte Signalkette erhalten: „Vor Spectera war die drahtlose In-Ear-Übertragung das schwächste Glied in der Audiokette. […] Jetzt können wir diese Qualität bis zum Schluss beibehalten. Das ist ein großer Schritt nach vorn.“

Ambience-Abnahme

Für die Abnahme der Publikumsatmosphäre kommen vier Sennheiser MKH 8018 Stereo-Richtrohrmikrofone zum Einsatz. Speck bewertet die Ergebnisse positiv: „Ich habe bei der Ambience-Abnahme noch nie eine so gute Kohärenz erreicht; das hat sich enorm verbessert.“ Zusätzlich werden acht Neumann MCM 114 Mikrofone für Percussion und Bläser eingesetzt.

Die Tour ist Teil des Spectera Pioneer Programs, das einen direkten Austausch zwischen Anwendern und den Entwicklungsteams von Sennheiser ermöglicht. Speck hebt insbesondere die kurzen Wege für Feedback und Software-Updates hervor: „Mit dem Spectera Pioneer Program können wir mit den Menschen kommunizieren, die den Code schreiben.“

Zum Abschluss der Tourvorbereitung zieht das Audioteam ein positives Fazit. Für Speck steht dabei das Vertrauen der Künstlerin im Mittelpunkt: „Wenn das einmal steht, entsteht Vertrauen. Mein Ziel ist, dass sie es genießt, auf der Bühne zu stehen – dann weiß ich, dass ich meinen Job gemacht habe.“

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(Quelle: Pressemitteilung)

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