Martin Audio beim Royal Hospital Chelsea

Die Konzertreihe „Live at Chelsea“ fand im Juni an fünf Abenden im Innenhof des historischen Royal Hospital Chelsea statt.

Nach Angaben des Veranstalters besuchten jeweils mehr als 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltungen. Für die Beschallung war der britische Verleiher 22live verantwortlich, der ein System von Martin Audio mit WPC-Hauptarrays, TORUS-Frontfills und WPS-Seitenfills einsetzte.

Das Royal Hospital Chelsea wurde von Charles II. gegründet und von Christopher Wren entworfen. Seit 1692 ist es die Heimat der Chelsea Pensioners. Die Konzerte wurden im Figure Court, einem Innenhof aus dem 17. Jahrhundert, veranstaltet. Zum Programm gehörten unter anderem Holly Johnson, Blue, Sparks, The Proclaimers und The Beach Boys.

„Es ist ungewöhnlich, weil es sich um eine Open-Air-Veranstaltung handelt, das Publikum aber vollständig sitzt“, sagt Paul Timmins, Hire Director bei 22live. „Es gab an den Seiten und im hinteren Bereich ansteigende Sitzreihen, sodass die Atmosphäre eher an ein eigens dafür gebautes Theater erinnerte.“

Das System

Für die etwa 75 × 75 Meter große Publikumsfläche setzte 22live links und rechts jeweils zwölf WPC-Wavefront-Precision-Elemente als Hauptsystem ein. Vier WPS-Line-Array-Elemente wurden als Outfills am Boden gestackt, während sechs TORUS-T1230-Elemente die Frontfill-Abdeckung übernahmen. Für die Tieftonwiedergabe kamen acht SXH218-Dual-18-Zoll-Subwoofer in einer kompakten kardioiden Anordnung zum Einsatz. Das gesamte System wurde von Verstärkern der iKON-Serie betrieben.

„Die Publikumsfläche ist von großen Steinbauten umgeben, deshalb wollten wir Reflexionen an diesen Flächen möglichst gering halten“, erklärt Timmins. „Außerdem wollten wir vermeiden, unnötige Schallenergie in die umliegenden Gebäude zu senden. Darüber hinaus bestand die Aufgabe darin, eine gleichmäßige Beschallung der Zuschauerfläche möglichst effizient zu erreichen.“

An jedem der fünf Konzertabende trat ein anderer Hauptact auf, wodurch unterschiedliche musikalische Anforderungen entstanden. Laut Timmins reisten die meisten Künstlerinnen und Künstler mit eigenen Tontechnikerinnen und Tontechnikern an.

„Es war eine interessante Veranstaltung, weil jede der fünf Nächte einen anderen Headliner und damit sehr unterschiedliche Musikstile hatte“, sagt Timmins. „Die meisten Künstler brachten ihre eigenen Engineers mit, und die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Alle, mit denen ich gesprochen habe, äußerten sich zufrieden über das System.“

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(Quelle: Pressemitteilung)

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