Die Leverkusener Jazztage zählen seit Jahrzehnten zu den etablierten Jazzfestivals in Deutschland und stehen für ein hochwertiges, internationales Programm mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern.
In der 46. Ausgabe setzten die Veranstalter im Forum Leverkusen erstmals ein neu entwickeltes Beschallungskonzept mit Audiotechnik von dBTechnologies um, das den besonderen akustischen Anforderungen dieses Venues Rechnung trägt. Zum Einsatz kam ein für das Event neu geplantes VIO-System von dBTechnologies. Ziel war es, die komplexen Raumproportionen des Forums mit seiner ausgeprägten Asymmetrie, reflektierenden Oberflächen und unterschiedlichen Tiefenverhältnissen zu berücksichtigen und eine gleichmäßige, transparente Beschallung für alle Publikumsbereiche zu erreichen.
Technisches Konzept und Systemarchitektur
„Ein wesentlicher Vorteil der VIO-Serie ist der durchgängig identische akustische Charakter aller Systeme“, erklärt Jochen Gotzen, Technical Director bei dBTechnologies. „Das ermöglicht es, verschiedene Systeme flexibel zu kombinieren und einfach an die jeweilige Raumsituation anzupassen, ohne klangliche Dysbalancen zu erzeugen. Für das Forum Leverkusen haben wir uns bewusst dazu entschieden, das System über eine Rigginglösung zu fliegen, um die akustische Energie gezielt auf das Publikum zu richten und reflektierende Flächen möglichst wenig anzuregen.“
Die Hauptbeschallung bestand aus geflogenen VIO L1610 Line-Array-Modulen, die über PA-Tower rechts und links der Bühne platziert wurden. Ergänzt wurden die VIO L1610 Einheiten durch weitere Lautsprecher der VIO-Serie zur Abdeckung von Nahfeldern, Rand- und Sonderbereichen, darunter VIO X206 und VIO X310. Für den Tieftonbereich kamen VIO S218 Subwoofer in einer cardioiden Anordnung zum Einsatz. Die gesamte Systemsteuerung, Überwachung und Feinabstimmung erfolgte über Aurora Net, wodurch unter anderem der gezielte Zugriff auf einzelne Lautsprecherwege möglich war.
„Das Zusammenspiel aus aktiven Systemen und Aurora Net hat hier perfekt funktioniert“, so Gotzen weiter. „Alle Lautsprecher sind netzwerkbasiert angebunden, jeder verfügt über einen eigenen DSP, und die Phasenlage innerhalb der VIO-Familie ist identisch. Dadurch lassen sich Übergänge zwischen Hauptsystem, Nahfeld und Outfills sehr sauber realisieren – für das Publikum entsteht so der Eindruck einer einzigen, homogenen Schallquelle.“
Auch auf der Bühne kam Technik aus der VIO-Familie zum Einsatz. Als Bühnenmonitore wurden koaxiale VIO W12 und VIO W15 Wedges verwendet, ergänzt durch VIO S118 Subwoofer für ausgewählte Positionen. Für eine gleichmäßige und zugleich kontrollierte Sidefill-Abdeckung wurden zusätzlich eng abstrahlende Modelle der C-Serie eingesetzt, um Übersprechen ins Publikum zu minimieren.
Resonanz von Künstlern, Technikern und Publikum
Auch der Veranstalter zieht ein durchweg positives Resümee. Fabian Stiens, mit Mecky Events Veranstalter der Leverkusener Jazztage, betont: „Wir haben sehr gutes Feedback von allen Seiten bekommen – von den Künstlerinnen und Künstlern, von den FOH-Technikern ebenso wie vom Publikum. Viele haben wahrgenommen, dass sich der Klang deutlich verändert hat, ohne genau benennen zu können, warum. Genau das spricht für ein stimmiges Gesamtkonzept.“







