Belladrum Festival mit ChamSys MQ250M

Steve „Mac“ McCracken entwickelt Lichtdesign für Callum Beatties Headliner-Auftritt beim Belladrum Tartan Heart Festival.

Beim diesjährigen Belladrum Tartan Heart Festival hat Steve „Mac“ McCracken von Mac-Events das Lichtdesign für den Auftritt des schottischen Musikers Callum Beattie umgesetzt. Für das 90-minütige Headliner-Set entwickelte McCracken eine Lichtshow, die sich eng an der Dramaturgie und Dynamik der Musik orientierte.

Das dreitägige Belladrum Tartan Heart Festival findet auf dem rund 1.150 Acres großen Belladrum Estate westlich von Inverness statt. Das Festival verbindet Live-Musik mit schottischen Traditionen und regionaler Kultur.

Für den Auftritt von Callum Beattie setzte McCracken auf eine Kombination aus programmierten Sequenzen und Live-Busking. Gesteuert wurde das System über eine ChamSys MagicQ MQ250M Stadium Console. Als technische Grundlage diente das Festival-Rig von Limelight Event Services, das durch eigene Hänge- und Roll-Pre-Rigs von Mac-Events ergänzt wurde.

Lichtdesign folgt der Musik

Ziel des Lichtdesigns war eine eigenständige visuelle Gestaltung, die sich während des Konzerts gemeinsam mit der Musik entwickelte. Dabei setzte McCracken vor allem auf Rot-, Amber- und Feuertöne.

„Das Ziel war eine energiegeladene und kraftvolle Lichtshow, die eng mit der Musik verbunden ist“, sagt McCracken. „Wir wollten eine klare visuelle Identität schaffen, mit intensiven Rot-, Amber- und Feuertönen, die Hitze und Aggressivität vermitteln. Das Licht sollte Teil der Performance sein und nicht lediglich die Bühne ausleuchten.“

Die Lichtprogrammierung wurde so angelegt, dass sich die Intensität über den Verlauf des Konzerts verändern ließ. Szenen konnten schrittweise aufgebaut, reduziert oder für musikalische Höhepunkte mit mehr Bewegung, Farbe und Intensität erweitert werden.

„Unser Lichtdesign folgte der Musik und der Energie der Performance. Wir konnten Looks langsam aufbauen, Elemente zurücknehmen und bei größeren Momenten mit maximaler Bewegung, Farbe und Intensität arbeiten“, erklärt McCracken.

Die MQ250M diente dabei sowohl für vorprogrammierte Looks und Effekte als auch für die manuelle Steuerung während der Show.

Festival-Rig mit eigenem Equipment kombiniert

Ein Teil des Designs wurde über das vorhandene Festival-Rig realisiert. Dieses bildete die Grundlage für die großflächige Beleuchtung, insbesondere für die Überkopfpositionen und bereits installierten Scheinwerfer.

Mac-Events ergänzte das Setup durch eigene Hänge- und Roll-Pre-Rigs. Dadurch konnten zusätzliche Positionen und spezifische Looks für den Auftritt von Callum Beattie in die bestehende Infrastruktur integriert werden.

„Wir haben unser eigenes Floor-Paket genutzt, um einen spezifischen Look für Callum zu entwickeln, und gleichzeitig das Festival-Rig in das Design einbezogen“, sagt McCracken. „Das Festival-Rig bildete die Grundlage für das größere Lichtsystem. Unsere eigenen Hänge- und Roll-Pre-Rigs wurden anschließend integriert, um die gewünschten Looks für Callum umzusetzen.“

Die Zusammenarbeit mit dem Festivalteam spielte dabei ebenfalls eine Rolle. „Festivals wie dieses sind immer Teamarbeit. Ein gutes Verhältnis zwischen Künstler, Lichtteam, Produktion und Festivaldienstleister macht einen deutlichen Unterschied“, so McCracken.

Anpassung an die vorhandene Festivaltechnik

Eine besondere Herausforderung bei Festivalproduktionen ist die Anpassung eines vorprogrammierten Showsystems an das tatsächlich vorhandene Equipment. Das verwendete Festival-Rig kann sich von der ursprünglich für die Programmierung vorgesehenen Ausstattung unterscheiden.

„Auch unter guten Bedingungen gibt es bei einem vorprogrammierten Festival-Setup immer Herausforderungen, weil sich das verfügbare Rig von dem unterscheiden kann, für das die Show ursprünglich programmiert wurde“, erklärt McCracken.

Die MQ250M ermöglichte es dem Team, Patch, Scheinwerferauswahl und Programmierung kurzfristig anzupassen und die eigenen Pre-Rigs in das Festival-System einzubinden.

Als wichtige Eigenschaften der Konsole nennt McCracken insbesondere Flexibilität, schnelle Programmierung und Playback-Funktionen. „Playback und Busking waren entscheidend. Wir konnten programmierte Looks vorbereiten und gleichzeitig live auf Musik und Performance reagieren. Ein großer Teil der Show ließ sich im Vorfeld programmieren und anschließend an das tatsächliche Festival-Rig anpassen. Das hat viel Zeit eingespart.“

Die gewonnene Zeit konnte das Team für die kreative Ausarbeitung der Show nutzen. Die 90-minütige Spielzeit ermöglichte dabei eine Lichtdramaturgie, die sich über das gesamte Set von Callum Beattie entwickelte.

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(Quelle: Pressemitteilung)

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