Lenny Kravitz Tour mit CHAUVET Professional

Für die „Lenny Kravitz Live 2026 Tour“ entwickelt Lichtdesigner Bryan Barancik ein variables Bühnendesign, das mit Licht, Schatten und Rauch statt mit einer zentralen Videowand arbeitet.

Die Bühne der aktuellen Lenny-Kravitz-Tour verzichtet auf eine zentrale Videowand. Stattdessen entsteht das Bühnenbild aus mehreren modularen Pods, die sich je nach Perspektive und Bühnensituation unterschiedlich inszenieren lassen.

Barancik setzt dabei bewusst auf die Wirkung von Licht und Dunkelheit. Die einzelnen Elemente sollen nicht permanent sichtbar sein, sondern abhängig vom jeweiligen Moment im Konzert in Erscheinung treten.

„Wir wollten eine Bühne schaffen, die sich im Laufe der Show verändert, ohne dass dafür ständig neue Elemente bewegt werden müssen“, erklärt Barancik. „Licht, Schatten und Nebel übernehmen einen großen Teil dieser Veränderung.“

87 COLORado PXL Curve 12

Insgesamt kommen 87 COLORado PXL Curve 12 von CHAUVET Professional zum Einsatz. Die Geräte wurden von 4Wall UK bereitgestellt und überwiegend innerhalb der Pod-Konstruktionen montiert.

Die PXL Curve 12 sind dabei in einem Winkel von 90 Grad angeordnet. Je nach Position im Bühnenbild übernehmen sie unterschiedliche Aufgaben – unter anderem als Gegenlicht für die Band, zur Ausleuchtung des Bühnenraums im Nebel sowie für verschiedene Lichteffekte.

Die Intensität der einzelnen Geräte wird dabei auch an den jeweiligen Blickwinkel des Publikums angepasst. Nicht jede Leuchte muss während eines Songs mit voller Leistung betrieben werden. Teilweise bleiben die Curves sogar vollständig dunkel und sind lediglich als Bestandteil der Bühnenarchitektur sichtbar.

„Die Geräte funktionieren für uns nicht nur als Lichtquellen, sondern auch als architektonische Elemente“, sagt Barancik. „Es geht darum, wann sie sichtbar werden und wann sie im Hintergrund verschwinden.“

Licht und Dunkelheit als Gestaltungsmittel

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist der Wechsel zwischen beleuchteten und dunklen Bereichen. Gerade in Verbindung mit Nebel entstehen so unterschiedliche Tiefen im Bühnenbild.

Die Positionierung der PXL Curve 12 ermöglicht es dem Team, sowohl gerichtete Lichtquellen als auch flächigere Effekte zu erzeugen. Gleichzeitig lassen sich die einzelnen Pods abhängig von der jeweiligen Bühnensituation unterschiedlich gewichten.

Für Barancik ist dabei nicht nur die Lichtleistung entscheidend. Auch die Möglichkeit, Leuchten gezielt aus dem Bühnenbild verschwinden zu lassen, spielt eine Rolle.

„Manchmal ist das Interessanteste, was man mit einem Scheinwerfer machen kann, ihn nicht einzuschalten“, beschreibt der Lichtdesigner den Ansatz.

Keine zentrale Videowand

Auf eine große zentrale Videowand wurde bewusst verzichtet. Video kommt bei der Tour vor allem über IMAG-Flächen auf der linken und rechten Bühnenseite zum Einsatz. Zusätzlich werden einzelne Flug- und Kameraeffekte verwendet, die jedoch nicht das zentrale Gestaltungselement der Show bilden.

Damit bleibt der Fokus auf der physischen Bühnenarchitektur und deren Veränderung durch das Licht. Die Pods bilden dabei die Grundstruktur, während die Beleuchtung je nach Song unterschiedliche Bereiche hervorhebt oder ausblendet.

Neben Bryan Barancik gehören unter anderem Dave Bruster als Production Manager sowie die Programmierer Joe Bay und Chris Fernandez zum Team. Mike Gionfriddo ist ebenfalls als Lighting Designer beteiligt.

Die 87 COLORado PXL Curve 12 bilden damit einen wesentlichen Bestandteil des Lichtkonzepts der „Lenny Kravitz Live 2026 Tour“. Ihre Kombination aus Pixelsteuerung, Positionierung innerhalb der Pods und der Möglichkeit, einzelne Bereiche gezielt dunkel zu halten, unterstützt das variable Bühnenbild der Produktion.

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(Quelle: Pressemitteilung)

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