Zum Lichtsystem der aktuellen Tour gehören insgesamt 31 CHAUVET Professional Color STRIKE M motorisierte Strobe-Blinder.
Authentizität spielt eine zentrale Rolle für die emotionale Wirkung von Live-Musik. Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren hat sich die Band Mt. Joy mit ihrem unverwechselbaren Sound und ihren authentischen Konzerten eine treue Fangemeinde aufgebaut. Neben markanten Gesangsstimmen, improvisierten Passagen und Gitarrensoli zeichnet sich die Band vor allem durch ihre Bühnenpräsenz aus.
Für die aktuelle Hope We Have Fun Tour entwickelte das Team von LIGHTSWITCH mit John Featherstone, Ignacio Rosenberg und Haley Featherstone ein Produktions- und Lichtdesign, das den Charakter der Band visuell aufgreift.
„Mt. Joy bewegen sich live zwischen Intimität und Aufbruch“, erklärt John Featherstone. „Sie sind keine Band, die im Mittelpunkt stehen möchte, sondern eine, die ihr Publikum mitnimmt. Das Lichtdesign muss diesem Anspruch gerecht werden. Cory Sperry, der langjährige Lighting Director der Band, sorgt dafür, dass diese Idee bei jeder Show umgesetzt wird.“ Entsprechend entstand ein bewusst asymmetrisches Lichtdesign.
„Wir haben uns für Asymmetrie entschieden, weil Mt. Joy keine symmetrische Band sind“, so Featherstone. „Ihre Musik wirkt offen, bewusst unperfekt und menschlich. Ein streng symmetrisches Rig hätte zu vorhersehbar gewirkt. Durch den Verzicht auf ein starres Raster entsteht eine Gestaltung, die sich organischer anfühlt und der Musik folgt. Gleichzeitig eröffnet sie mehr gestalterische Möglichkeiten, sodass jeder Song eine eigene visuelle Identität entwickeln kann.“
Das Setup
Zum Lichtsystem gehören insgesamt 31 CHAUVET Professional Color STRIKE M motorisierte Strobe-Blinder. Der Großteil der Geräte ist im Traversensystem über der Bühne installiert. Weitere Scheinwerfer befinden sich hinter dem Gazevorhang und sorgen dort für zusätzliche Tiefenwirkung und Struktur.
„Die Color STRIKE M liefern eine hohe Durchsetzungskraft, ohne dabei hart zu wirken“, sagt Featherstone. „Sie funktionieren als klassische Blinder, bieten aber gleichzeitig die Möglichkeit, Farbe und feine Nuancen einzusetzen. Wir nutzen sie als visuelle Akzente an musikalischen Höhepunkten. Durch die Farbfähigkeit bleiben sie stets Teil des gesamten Lichtkonzepts und wirken nicht wie ein isolierter Effekt.“
Wie die Color STRIKE M befindet sich der überwiegende Teil des Lichtsystems im Überkopfbereich. Das Bodenpaket wurde bewusst klein gehalten.
„Wir wollten die Band jederzeit gut sichtbar und in direktem Kontakt mit dem Publikum halten, anstatt sie von einer Vielzahl bodenstehender Scheinwerfer umgeben zu lassen“, erläutert Featherstone. Darüber hinaus hatte diese Entscheidung auch gestalterische und praktische Gründe.
„Ein reduziertes Bodenpaket unterstützt die Atmosphäre, die wir für diese Band schaffen wollten. Zu viele Bodenscheinwerfer können einer Produktion schnell einen stärker inszenierten Charakter verleihen. Gleichzeitig erleichtert eine geringere Anzahl an Geräten den Auf- und Abbau, reduziert den logistischen Aufwand und sorgt für ein aufgeräumtes Bühnenbild. Jede Leuchte erfüllt dabei eine klar definierte Aufgabe.“
Sanfte Farbverläufe
Auch bei der Farbgestaltung setzte das Designteam auf einen zurückhaltenden Ansatz. Sanfte Farbverläufe und natürliche Farbtöne greifen die Stimmungen auf, die sich durch die Musik von Mt. Joy ziehen.
„Wir haben harte Farbwechsel weitgehend vermieden“, erklärt Featherstone. „Die Musik entwickelt sich fließend und nicht in abrupten Brüchen. Deshalb basiert unsere Farbpalette auf weichen Übergängen. Austin Schneider, unser Programmierer, hat dieses Konzept hervorragend umgesetzt.“
Ein weiterer Schwerpunkt des Lichtdesigns war seine Flexibilität. Sie ermöglicht es, den emotionalen Verlauf der Songs zu unterstützen – von ruhigen, verletzlichen Momenten in den Strophen bis hin zu weit geöffneten, dynamischen Passagen. Trotz dieser unterschiedlichen Stimmungen verbindet alle Szenen ein gemeinsames Merkmal: Sie unterstreichen die authentische Ausstrahlung der Band und spiegeln deren musikalischen Charakter wider.
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(Quelle: Pressemitteilung)







