grandMA3 beim Eurovision Song Contest 2026

Elf grandMA3-Konsolen steuerten mehr als 3.000 Scheinwerfer beim Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle.

Beim Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle setzte das Lichtdesign-Team um Tim Routledge auf das Lichtsteuerungssystem grandMA3 von MA Lighting. Insgesamt kamen elf grandMA3-Konsolen zum Einsatz, die mehr als 3.000 Scheinwerfer über 450 DMX-Universen mit rund 181.000 Parametern steuerten.

Die Live-Produktion zum 70. Jubiläum des Eurovision Song Contest wurde von der European Broadcasting Union (EBU) gemeinsam mit dem ORF umgesetzt und weltweit übertragen. Für Tim Routledge und sein Team war es bereits das dritte Eurovision-Projekt in dieser Konstellation.

Effiziente Workflows für komplexe Live-Produktionen

Die Programmierung erfolgte parallel in mehreren grandMA3-Sessions. Während Alex Mildenhall und Martin Higgins die Effektbeleuchtung verantworteten, konzentrierte sich Marc Nicholson auf das Key Light für Künstler, Moderation und Green Room. Zusätzliche Programmierer arbeiteten während der Proben an laufenden Anpassungen, die kontinuierlich in die zentrale Showdatei integriert wurden.

Bereits mehrere Wochen vor der Veranstaltung wurde die Show in einer virtuellen Umgebung vorprogrammiert. Dadurch konnten Lichtkonzepte vorbereitet und mit den teilnehmenden Delegationen abgestimmt werden, bevor die finale Umsetzung in der Wiener Stadthalle erfolgte.

Funktionen für präzise Lichtsteuerung

Für die Produktion kamen zahlreiche Funktionen der grandMA3-Plattform zum Einsatz, darunter Recipes, Selection Grids, Multi-User-Workflows sowie XYZ-Kalibrierung. Diese ermöglichten eine flexible Programmierung, schnelle Anpassungen während der Proben und eine präzise Steuerung der Beleuchtung auch in Verbindung mit kinetischen Bühnenelementen.

Über die grandMA3-Konsolen wurden zudem 80 KINETIC LIGHTS-Winden inklusive der daran montierten Moving Lights gesteuert. Positionsdaten der Winden wurden direkt in das Steuerungssystem integriert, sodass Bewegungen und Lichtausrichtung automatisch synchronisiert werden konnten.

Zusammenarbeit als entscheidender Faktor

Neben der technischen Infrastruktur betont das Team die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die parallele Programmierung, kontinuierliche Abstimmungen sowie die Integration von Änderungen während der Proben waren wesentliche Bestandteile des Produktionsprozesses.

Mit der Kombination aus umfangreicher Vorprogrammierung, Multi-User-Workflows und einer skalierbaren Lichtsteuerung unterstützte das grandMA3-System die Umsetzung einer der technisch anspruchsvollsten Live-Produktionen des Jahres.

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(Quelle: Pressemitteilung)

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