Knapp 550 Robe-Scheinwerfer kamen bei der 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle zum Einsatz.
Robe Lighting war technischer Partner des Eurovision Song Contest 2026, der vergangenes Wochenende in der Wiener Stadthalle stattfand. Die Jubiläumsausgabe des internationalen Musikwettbewerbs wurde von der European Broadcasting Union (EBU) gemeinsam mit dem österreichischen Sender ORF organisiert.
Das Lichtdesign stammte von Tim Routledge und seinem Team, die bereits zum dritten Mal an einer ESC-Produktion beteiligt waren. Gemeinsam mit Bühnen- und Produktionsdesigner Florian Wieder entstand ein flexibles Lichtkonzept, das sowohl den Anforderungen der 35 teilnehmenden Delegationen als auch den Erwartungen des internationalen TV-Publikums gerecht werden sollte.
Das Robe-Rigg
Zum Einsatz kamen insgesamt fast 550 Robe-Lichtsysteme, darunter 190 GigaPointe Moving Lights, 98 WTF! LED Strobe-Wash-Blinder sowie 182 SVB1 LED Wash Beams. Ergänzt wurde das Setup durch 64 iFORTE und iFORTE LTX Scheinwerfer für Keylight-Anwendungen auf der Hauptbühne und im Green Room.
Die Bühnenarchitektur setzte auf geschwungene Formen, große LED-Flächen und eine markante Passerelle, die sich durch die Arena zog. Das Lichtdesign unterstützte diese Struktur mit dynamischen Beam-, Gobo- und Strobe-Effekten sowie Kamerabeleuchtung für die Live-Übertragung.
GigaPointe im Einsatz
Die neuen GigaPointe Fixtures, die erstmals auf einer ESC-Produktion in dieser Größenordnung eingesetzt wurden, bildeten einen zentralen Bestandteil des Designs. Sie kamen sowohl auf der Bühne als auch in den Dachtraversen und entlang der Passerelle zum Einsatz. Besonders bei Beam- und Effektlooks sowie den Intro-Sequenzen der Künstler wurden die Geräte intensiv genutzt.
Auch die WTF! Fixtures spielten eine wichtige Rolle im Design. Durch Zoom-, Pan- und Tilt-Funktionen konnten unterschiedliche Strobe- und Wash-Effekte erzeugt und gleichzeitig Reflexionen in den TV-Kameras reduziert werden.
Für die kameragerechte Ausleuchtung der Künstler setzte das Team auf Robe iFORTE Systeme mit hoher Farbwiedergabe. Die Geräte wurden rund um die Arena positioniert und bildeten die Grundlage für das Keylight der Show.
Ein weiterer gestalterischer Schwerpunkt lag auf dem Green Room, der im Stil eines klassischen Wiener Kaffeehauses gestaltet wurde. Hier kamen unter anderem HolyPATT Leuchten zum Einsatz, die mit ihrer warmen Tungsten-Optik zur atmosphärischen Bildgestaltung beitrugen.
Die technische Produktion setzte erstmals beim Eurovision Song Contest großformatige Filmkameras ein. Dadurch ergaben sich laut Produktionsteam neue Möglichkeiten bei Lichtstimmung, Detailzeichnung und kameragerechter Abstimmung der Effekte für die Live-Übertragung.
Die Lichttechnik für die Veranstaltung wurde vom britischen Rental-Unternehmen Neg Earth geliefert.
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(Quelle: Pressemitteilung)






