Dick Brave mit ETC Hog-Konsole auf Tour

Der Pop-Sänger Sasha ist wieder als Dick Brave auf Tournee. Rolf Wenzel ist für Lichtdesign zuständig – und setzt dabei auf eine ETC Tour Hog.

Seit den späten 1990er Jahren ist Sasha untrennbar mit der deutschen Pop-Szene verbunden. Nahezu genauso lange unterhält Sascha Schmitz, wie der aus Soest stammende Künstler bürgerlich heißt, seine musikalische Parallel-Karriere – als der Rockabilly-Act Dick Brave. Mit seinem Alter Ego ist der Sänger jetzt wieder auf Tour. Mit im Gepäck: eine ETC Tour Hog; Rolf Wenzel ist für das atmosphärische Lichtdesign zuständig.

Eine unspektakuläre, dennoch etwas kniffelige Aufgabe, wie Wenzel sagt: „Im Fokus des Lichtkonzepts stehen die vier, mit 220 Glühlampen beleuchteten Großbuchstaben von DICK. Der Rest herum ist überschaubar.“ Unterlicht, etwas Seitenlicht, das war´s auch schon. „Ich habe mir angeschaut, was in den 50er und 60er Jahren so üblich war. Dieses Retro-Feeling wollten wir auch generieren – und das ist uns gelungen.“

Wenzel steuert die Show komplett manuell – ohne Timecode oder MIDI-Unterstützung. „Die Band hat eine wilde Energie, die Tempi wechseln ständig. Genau darauf spontan reagieren zu können, macht den Reiz aus“, erklärt er. Entsprechend wichtig sei ein schneller, direkter Zugriff auf alle Funktionen.

Feste Song-Struktur

Gearbeitet wird mit einer festen Song-Struktur: Für jeden Titel legt Wenzel eigene Pages an, zwischen denen er sich während der Show bewegt. Ergänzt wird das durch eine sogenannte „Template Page“, auf der alle essenziellen Funktionen dauerhaft verfügbar bleiben – etwa Seiten- und Unterlichter oder grundlegende Looks. Dadurch kann er jederzeit auf wichtige Parameter zugreifen, selbst wenn kurzfristig Änderungen im Ablauf nötig sind. Die übrigen Fader nutzt der Lichtdesigner flexibel für songspezifische Effekte, Farbwechsel oder spezielle Looks für die beleuchteten DICK-Buchstaben.

Besonders schätzt Wenzel dabei die Flexibilität der Tour Hog. Zusätzliche Funktionen wie Hazer oder Hauslicht lassen sich schnell auf die Fader legen und ebenso schnell wieder zurückführen. „Das funktioniert einwandfrei. Alles ist sofort da und man muss sich keinen Kopf machen“, beschreibt er den flüssigen Workflow. Auch die neuen Dashboards der Konsole hätten sich im Live-Betrieb schnell als Vorteil erwiesen: Viele Funktionen und Parameter seien direkt sichtbar und intuitiv erreichbar.

Wechselnde Venues

Ein weiterer Pluspunkt sei die Geschwindigkeit im täglichen Touring-Alltag. Trotz wechselnder Venues benötige er meist nur rund 20 Minuten, um die Konsole an die jeweilige Bühne anzupassen. Dabei nutzt Wenzel auch vorhandene Hauslicht-Systeme, vor allem Blinder und Frontlicht für die Interaktion mit dem Publikum. „Der große DICK-Brave-Schriftzug ist so effizient, dass die Bühne selbst ohne klassisches Gegenlicht immer Tiefe behält“, sagt er.

Auch ergonomisch habe ihn die Tour Hog überzeugt. Besonders die Encoder-Wheels mit direkter Werteingabe erleichterten ihm die Arbeit enorm: Parameteränderungen ließen sich mit nur einer Hand erledigen – schnell und unkompliziert. Insgesamt beschreibt Wenzel die Konsole als Mischung aus klar vorgegebenem System und individueller Freiheit. Für ihn eine ideale Mischung: „Die Konsole gibt sinnvolle Wege vor, lässt aber trotzdem genug Raum für den eigenen Workflow.“

Links zum Thema:

(Quelle: Pressemitteilung)

Beiträge aus der Themenwelt

weitere spannende Beiträge

Oh! Sie scheinen einen Werbeblocker zu verwenden.

Unsere Website finanziert sich durch Werbung, um Ihnen kostenlose Inhalte anbieten und den Betrieb aufrechterhalten zu können. Indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren, unterstützen Sie uns und tragen dazu bei, dass wir Ihnen weiterhin wertvolle Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen können.

Wir wissen Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung sehr zu schätzen. Vielen Dank, dass Sie erwägen, Ihren Werbeblocker für diese Website zu deaktivieren.