fbpx
Treten Sie in Kontakt mit uns

vor 3 Monaten

Veranstaltungstechnik auf See – Crew und Equipment der „Mein Schiff 1“

Dieser Beitrag wird präsentiert von: sea chefs
Die IP65-Klassifizierung macht die Elation Professional Proteus zu idealen Geräten für den Einsatz an Deck, bei jedem Wetter.

Kreuzfahrten boomen, dass es nur so raucht – und High-Tech-Ozeanriesen wie die Mein Schiff 1 schippern unter anderem nicht weniger als ein voll ausgestattetes Stadttheater über die Weltmeere. Ausgestattet mit modernster Technik. mothergrid hat Torsten Hirche und Ivo Gröger an Bord der Mein Schiff 1 besucht.

Und der Fokus auf hochwertige Technik hat natürlich seinen Grund, den ist das Schiff erst einmal unterwegs, kann man nicht mal schnell eben zur Tanke fahren, um Batterien zu besorgen. Zuverlässigkeit steht an oberster Stelle. Über die Jahre haben sich eine Handvoll Marken als Torsten Hirches Favoriten herauskristallisiert, die sich in seinen Augen bewährt haben und die besonderen Anforderungen an Bord eines Kreuzfahrtriesen erfüllen.

Die Stahlkonstruktion des Schiffes beispielsweise wird akustisch ganz anders angeregt als Beton- oder Ziegelsteingebäude an Land. Da bedarf es ganz besonderer Eigenschaften im Low End, die das Audio-Equipment mitbringen muss.

Torsten Hirche ist bei TUI Cruises zuständig für die aktuelle Mein-Schiff-Flotte und gewährt uns im Interview an Bord der Mein Schiff 1 seltene Einblicke in die Welt der Veranstaltungstechnik auf hoher See. Er schätzt besonders, dass ihm in seinem Job große Gestaltungsfreiräume eingeräumt werden – sei es die Ausstattung mit Equipment oder die Gestaltung einer neuen Location.

Denn neben dem großen Veranstaltungssaal mit etwa 980 Plätzen in verfügt die Mein Schiff 1 auch über eine zweite Location mit 250 Sitzplätzen, eine Diskothek – und auch das Pooldeck ist mit moderner Technik ausgestattet.

Die technische Ausstattung

Bei der Auswahl der Veranstaltungstechnik setzt Torsten Hirche aus Effizienzgründen nach Möglichkeit auf eine geringe Anzahl von Herstellern – er ist immerhin für alle neuen Schiffe der Mein-Schiff-Flotte zuständig, die aktuell gebaut werden. Da ist es natürlich sinnvoll, auf allen Schiffen dieselben Hersteller zu verbauen und sich auf wenige zu beschränken.

Die Audioabteilung ist mit Equipment von Martin Audio, DiGiCo, XTA und MC2 ausgestattet, die Mikrofone und Sendestrecken stammen vom langjährigen Partner Sennheiser (v.a. die 2000er Serie). Bei den Headsets vertraut Torsten Hirche auf den dänischen Hersteller DPA. Übrigens ausschließlich Headsets mit Nierencharakteristik, die Gründe dafür werden im Video verraten.

Das Lichtequipment hat Torsten Hirche zusammen mit dem Lichtdesigner Chris Moylan ausgewählt. Beim Pult fiel die Entscheidung auf Pulte der grandMA2-Serie von MA lLighting, bei den Lampen setzen die beiden auf Geräte von Robe lighting und Martin by Harman – und das schon seit einigen Jahren.

Auf dem Pooldeck hingegen gibt es Neuigkeiten: Die IP65-Zertifizierung war das ausschlaggebende Argument für Proteus-Movinglights von Elation Professional (siehe Aufmacherbild).

Desweiteren sind Videobeamer von Christie mit an Bord und LED-Screens von Ledcon Systems im Einsatz, letztere auch im Außenbereich auf dem Pooldeck, wo sie rund um die Uhr der Witterung ausgesetzt sind. Und das heisst beileibe nicht immer nur Sonnenschein.

Die „Mein Schiff 1“ im Hafen von Teneriffa.

Die „Mein Schiff 1“ im Hafen von Teneriffa.

Die Crew – Respekt und friedliches Miteinander erwünscht

Veranstaltungstechniker Ivo Gröger hat sein Glück zuerst im herkömmlichen Tourleben gesucht, allerdings ist er mit den Umständen im Nightliner nur bedingt zurecht gekommen, auf der Mein Schiff 1 gefällt es ihm da wesentlich besser und er hat nicht vor, den Kahn in naher Zukunft wieder zu verlassen. Respekt und friedliches Miteinander sind seiner Meinung nach die wichtigsten sozialen Kompetenzen, die man für den Job auf hoher See mitbringen muss.

Es wird großer Wert auf die Fähigkeiten der Techniker gelegt, die entweder im Schulungszentrum in Berlin fortgebildet werden oder direkt auf dem Schiff. Angst vor fehlender Erfahrung im Umgang mit dem Equipment ist also unbegründet. Jeder wird für seinen Einsatz adäquat geschult.

Generell vertritt Torsten Hirche die Ansicht, dass man bei guter Arbeit auf einem Schiff schneller in Dimensionen vorstoßen kann, für die man sich als Landratte wesentlich länger anstrengen muss.

Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann sich unter folgendem Link weitere Informationen holen oder gleich seine Bewerbung abschicken:


Auch interessant

Beliebte Beiträge