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N&M setzt „Loadwatch“- Lastenüberwachung erfolgreich auf der Messe in Barcelona ein

Zur Kontrolle und Überwachung sicherheitsrelevanter Hängepunkte, die der Aufnahme von Lasten im Messe- und Event-Bereich dienen, hat Neumann&Müller Veranstaltungstechnik ein IoT-basiertes System entwickelt -„Loadwatch“

„Loadwatch“ ist so ausgelegt, dass es parallel eine große Anzahl dieser Hängepunkte überwachen kann. Messegesellschaften und Betreiber von Venues bietet das neue Produkt, das auf der Fira de Barcelona erstmals in größerem Umfang eingesetzt wurde, mehr Sicherheit bei der Lasteinleitung in Tragwerkstrukturen.

Empirische Werte sind gut – Kontrolle durch Messung ist besser

Loadwatch
Exakte Überwachung der einzelnen Hängepunkte bringt deutlich mehr Sicherheit in das System. Foto: © N&M

Bei der Planung und Ausführung von Hängepunkten wird derzeit überwiegend auf rechnerisch und empirisch ermittelte Werte zurückgegriffen. Auf deren Basis können die Hängepunkte dann in ihrer Tragfähigkeit dimensioniert und die Einleitung der Lasten ins Tragwerk beurteilt werden. Technische Systeme, die eine massenhafte Ermittlung von Messgrößen für derartige Anwendungen zur Verfügung stellen, waren bisher weder effizient noch wirtschaftlich nutzbar. Mit „Loadwatch“ verfügt Neumann&Müller Veranstaltungstechnik nun über ein drahtloses System, das exakt hierauf ausgerichtet ist: eine große Anzahl an parallelen Hängepunkten kosteneffizient zu überwachen.

Erster Großeinsatz auf der Messe in Barcelona

Nach dreieinhalb Jahren gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit der go-development GmbH, in der das Lastmesssystem zur Marktreife gebracht wurde, kam es jetzt auf der Fira de Barcelona erstmals in großem Umfang zum Einsatz und konnte hier seine zahlreichen Vorteile ausspielen: Loadwatch lässt sich nahtlos in den Planungsprozess von Messen und Events integrieren. Die Informationen zur Parametrierung der einzelnen Lastmesszelle werden digital und drahtlos übermittelt. Die Rückmeldung zum freigegebenen Lastfall erfolgt einerseits visuell über LEDs an dem Gerät selbst – wobei eine Art Ampel den Ausnutzungsgrad signalisiert. Andererseits werden diese Informationen über eine „Internet of Things“ (IoT-) Schnittstelle an einen zentralen Server übertragen, der die ermittelten Daten auswertet und transparent darstellt.

Matthias Rupieper (N&M) über Loadwatch

Diese Informationen sind über unterschiedliche Kommunikationsschnittstellen zu jeder Zeit an jedem gewünschten Ort verfügbar, beispielsweise über eine cloudbasierte Webapplikation. N&M als Technik-Dienstleister für Messen und Venues, aber auch Messebau- oder die ausstellenden Unternehmen selbst können so die eingebrachten Lasten überwachen, um abzugleichen, ob die in der Planungsphase vereinbarte Lasteinteilung auch eingehalten wurde. „Das bringt einen deutlichen Zugewinn an Sicherheit“, erläutert Matthias Rupieper, Geschäftsbereichsleiter Messe bei N&M. „Insbesondere bei geringen Punktlasten und hohen Projektanforderungen lässt sich die Planung mit realen Messwerten validieren.“ Dies sei dann besonders wichtig, wenn viele Lasten für eine Tragwerkstruktur zusammenkommen oder sekundäre Bauteile von der Lasteinleitung betroffen sind – wesentliche Aspekte für Messegesellschaften und Venue-Betreiber, wie Rupieper betont. „Durch diese neuartige Überwachung können wir den Kunden bei der Gestaltung von Messepräsenzen und vielen anderen Projekten das Maximum an Machbarem bieten.“

Wer mehr Informationen zu Loadwatch benötigt, findet diese unter: www.neumannmueller.com/de/loadwatch

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