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Allgemeinvor 1 Monat

„Ohne uns ist Stille“ – Demonstration der Veranstaltungsbranche Sachsens

Aktion "Leere Stühle" © Leere Stühle

Während über weitere Lockerungen in ganz Deutschland diskutiert wird, stehen die Unternehmen, welche ihren Lebensunterhalt mit Veranstaltungen aller verdienen, immer noch ohne Perspektive da. Genau dort will jetzt auch die Initiative „Leere Stühle“ mit unterstützen.

Dazu plant die Initiative „Leere Stühle“ mit sächsische Unternehmen, Künstler und Soloselbstständige der Branche einen Aktionstag unter dem Motto „Ohne uns ist Stille!“ am 5. Juni. Gemeinsam mit den Initiativen „SOS for Culture“, „Stumme Künstler“ und mit Unterstützung des City Management Dresden e. V. werden die Forderungen nach Unterstützung durch Bund und Land eindrucksvoll inszeniert.


Ein LKW-Korso von über 30 Fahrzeugen wird dazu durch die Stadt fahren und am Ende vor der Semperoper stoppen. Dort ist eine große Bühne mit 1.000 Stühlen aufgebaut. 1.000 schwarz gekleidete Unternehmer, Künstler und Mitarbeiter werden erstmals in großem Stil die Aufmerksamkeit auf eine Branche lenken, die unverschuldet durch Corona in eine wirtschaftliche Notlage geraten ist. Hier sind tausende Mitarbeiter betroffen, die nicht arbeiten dürfen und Unternehmer, die diese irgendwie ohne Einnahmen bezahlen müssen. Dabei muss seitens der Regierung beachtet werden, dass die Veranstalterbranche zuerst geschlossen wurde und zuletzt geöffnet wird. Veranstaltungen ab 1.000 Personen haben aktuell keine Perspektive zur Durchführung und Planung. Bis 1.000 dürfen durchgeführt werden, sofern ein Hygienekonzept vorliegt, dass jedoch in den meisten Fällen extrem unwirtschaftlich ist.

Die Demonstration fordert, dass bundesweit tragfähige Zukunftskonzepte entwickelt werden und einen Rettungsschirm für die Veranstaltungsbranche gespannt wird, der mindestens 3 Jahre gilt. Denn es sind Bühnenbauer, Licht- und Tontechnikern, Messebauern, Eventagenturen, Eventcaterern, Betreibern von Partylocations, Barbesitzern, Schauspielern, Musikern und viele mehr, die aktuell betroffen sind.

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