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Lichtvor 1 Monat

Kardorff Ingenieure gewinnen Deutschen Lichtdesign-Preis 2020

Das ausgezeichnete Projekt im Cinedom Köln setzt auf ANOLIS Arcpad und Robe Viva CMY.

Das Foyer des Cinedom Köln © Linus Lintner

Das Berliner Lichtplanungsbüro Kardorff Ingenieure Lichtplanung GmbH gewinnt beim anerkannten Deutschen Lichtdesign-Preis 2020 die Kategorie „Öffentliche Bereiche / Innenraum“ mit dem Projekt Cinedom Köln.

Kardorff Ingenieure setzten das Veranstaltungshaus mit Projektionen und neuer Grundbeleuchtung in Szene und wirkten auf das Farbkonzept ein. Bei der Umsetzung involviert sind 12 x ANOLIS Arcpad 48 RGBW Fluter und 14 x Robe lighting Viva CMY Moving Lights.

Das Multiplexkino Cinedom im Mediapark Köln gehört mit fast 4000 Sitzplätzen und einer Bruttogeschossfläche von über 25.000 m2 zu den größten Kinos in Deutschland. Die Rotunde des 30 Meter hohen Gebäudes ist zum Platz hin verglast und von einer massiven Kuppel überdeckt.

Das Foyer des Cinedom Köln © Linus Lintner

Das renovierte Foyer sollte von außen einladen, das Kino zu besuchen und für Events nutzbar sein. Da besonders die Kuppel und die von außen sichtbarere, innere Rückwand des Gebäudes bei Nacht den Mediapark prägen, werden sie nun durch das Lichtdesign wie eine Bühne inszeniert. Für die Umsetzung wurden durch die frühzeitige Einbindung der Lichtplanung Wand und Deckenfarbe in einem speziellen Grau gestaltet, welches die kontrastreichen Projektionen ermöglicht.

Lichtstarke Inszenierung

Als Beleuchtungsinstrumente für die Bespielung der ca. 1000m2 großen Wand wurden von den Lichtdesignern elf der Viva CMY Moving Lights verwendet. Jan Wichert, Projektleiter bei Kardorff Ingenieure für dieses Projekt: „Wir schauen gerne über den Tellerrand der statischen Architekturbeleuchtung hinaus und bedienen uns bei unseren Projekten ebenso aus dem Bereich der Veranstaltungstechnik. Die technische Besonderheit der Moving Lights ist neben dem Farbwechsel ihr rotierendes Dreifachprisma: aus einer Leuchte erhält man drei sich überlagernde Gobo-Projektionen, bei denen es nicht nachvollziehbar ist, von wo aus projiziert wird. Dies erzeugt einen mystischen Effekt. Die Strahler sind dank des LED-Leuchtmittels langlebig und besitzen im Weißbereich eine hohe Effizienz mit guter Lichtstärke und Qualität und können daher auch für die Architekturbeleuchtung eingesetzt werden.“

Die Kuppel des Cinedom Köln © Linus Lintner

Die Kuppel wird mit drei weiteren Viva CMY Moving Lights bespielt, die in einem fast senkrechten Winkel in die große Kuppel hineinstrahlen. Neben dieser dynamischen Projektion sind für eine flächige Ausleuchtung an allen zwölf Auflegern der Kuppel Anolis Arcpad RGBW-Fluter installiert. Alle Leuchten sind separat ansteuerbar und verfügen über dynamische Lichtszenen.

Cinedom Köln © Linus Lintner

„Das Gebäude prägt das urbane Bild des Mediaparks und die neue Beleuchtung des Foyers setzt dies in die Außenwirkung als großartige Inszenierung um und ist dabei gut in die Innenarchitektur integriert“ so die Begründung der Jury für die Vergabe des Preises.

Doppelt ausgezeichnet

Kardorff Ingenieure durften sich bei der diesjährigen digitalen Ausgabe des Lichtdesignpreises aber noch zwei weitere male freuen. Auch in der Kategorie Hotel/Gastronomie gehören sie zu den Gewinnern und wurden außerdem noch zum Lichtdesigner 2020 gekürt. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Scheinwerfer und Leuchten an diesem großartigen Projekt beteiligt waren und gratulieren Herrn und Frau von Kardorff, sowie Jan Wichert zu den Preisen. Wir hoffen, dass mehr Lichtdesigner aus dem Architekturbereich unsere Welt entdecken und die vielen kreativen Möglichkeiten nutzen, die in der Veranstaltungswelt zu finden sind“, gratuliert Jens Langner, Business Development Manager der Robe Deutschland GmbH.

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