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Videovor 2 Monaten

Hochschule der Medien Stuttgart feiert 40 Jahre Studiengang „Audiovisuelle Medien“ mit Green Hippo

Studenten realisieren eigens konzipierte TV-Sendung „AM 40“ mit Unterstützung von Green Hippo und cast

TV-Show "AM 40" der Hochschule der Medien Stuttgart mit Green Hippo © Simon Niedermaier

Anfang Juli feierte die Hochschule der Medien in Stuttgart das 40-jährige Bestehen ihres Studiengangs „Audiovisuelle Medien“ mit einer eigens dafür konzipierten, von Studenten realisierten TV-Show mit dem Titel „AM 40“.

Insgesamt 23 Studenten wirkten daran mit. Zahlreiche Professoren, Mitarbeiter, Studenten und Alumni waren vor Ort dabei, um die Entwicklung des Studiengangs Revue passieren zu lassen.

Konzipiert wurde eine drei Blöcke umfassende Sendung, wobei sich jeder Block thematisch einem definierten Zeitraum widmete. Passend hierzu wurden Inhalte wie Einspieler und Grafiken produziert. Krönender Abschluss war der Auftritt von Studenten mit dem eigens komponierten Song „1979“.

Produziert wurde die Sendung in einem Fernsehstudio mit moderner HD-TV-Kamera- und Regie-Technik. Tom Levin Schwenzle entwickelte ein Bühnen- und Lichtkonzept, das allen Teilen der Sendung einen jeweils eigenen Look verlieh. Medialer Content wurde auf 62 LED-Modulen, die teilweise als eine große Fläche und teilweise einzeln im Raum platziert wurden, ausgespielt. Die Bespielung erfolgte mit Hilfe eines Green Hippo Boreal+ Medienservers, der durch die Firma cast, den deutschen Exklusiv-Vertrieb für Green Hippo Hippotizer, für das Event als Leihgabe zur Verfügung gestellt worden ist. An der Hochschule der Medien war erstmals ein Hippotizer im Einsatz. Als Operator und Programmer war Tom Schwenzle zuvor bei der Firma cast in Hagen eingeladen, wo zweitägige Präsentationen und Workshops ihm die Einarbeitung erleichterten.

Für die LED-Hauptwand ist ein Output mit einer Auflösung von 1536×768 Pixeln verwendet worden, ein weiterer mit einer Auflösung von 1920×1080 kam für die im Raum verteilten sonstigen LED-Elemente zum Einsatz. Für ein korrektes Mapping der einzelnen LED-Module wurde eine Eingangsauflösung von 6500×1080 verwendet, sodass auch Linienmuster ohne Sprünge darstellbar waren. Der gesamte Video-Content wurde durch ein Team von vier Studentinnen konzipiert und animiert. So entstanden vier verschiedene Looks für die einzelnen Blöcke und darüber hinaus Motion-Graphics für den Bandauftritt.

© Simon Niedermaier

Tom über die Arbeit mit dem Green Hippo Boreal+: „Mit dem Video-Mapper des Hippotizers war das Positionieren der Flächen im Raum und das nachträgliche Ändern der Positionen ein Kinderspiel. Besonders die Grid-Ansicht mit nummerierten Panels erleichterte den Aufbau sehr. Aus redaktionellen und gestalterischen Gründern änderte sich der Content im Vorfeld mehrfach, weshalb ein spontanes Ersetzen nötig war. Durch die Aufteilung des Contents in Bänke war dies ohne Programmierung möglich.“

Für den Boreal+ mit SDI-Zusatzkarte habe neben der Rechenleistung und den Outputs auch die Anbindung an die Studio-Infrastruktur gesprochen. So wurde der Medienserver mit dem Studio-Takt und vier Video-AUX-Wegen versorgt. „Je nach Regie-Kommando konnten so Videos oder Live-Bilder aus der Regie im Studio wiedergegeben werden. Bei Verwendung von zwei Video-Inputs wurde aus einem Live-Grafik-System (Vizrt) Key Source und Key Fill übertragen und im Hippotizer ausgestanzt“, erläutert Tom weiter.

Am FOH stand zur Ansteuerung des Servers eine GrandMA3 Light Konsole im Mode2 zur Verfügung. „Die MA2-Net-Integration lief ohne Probleme. Generell ist die Ansteuerung des Servers über das Lichtpult einwandfrei und sehr einfach. Besonders die Single-Layer-Transition erleichterte das Programmieren enorm und machte das Arbeiten mit weniger Layern möglich“, berichtet der Programmierer und Operator.

Insgesamt habe der Hippotizer voll und ganz überzeugen können: „Der Green Hippo Medienserver bietet eine einfache Anbindung an die Studio-Infrastruktur (Genlock und Live-Inputs), eine sehr gute Ansteuerung über die Lichtkonsole mit CITP-Unterstützung, Single-Layer-Transition, Flexible-Content-Anlieferung und überzeugender Netzwerkfähigkeit“, fügt Tom hinzu. „Auch der hinsichtlich Auflösung und Abtastung flexible Output, das einfache und schnelle Mapping sowie das unkomplizierte Ersetzen von Contents macht die Arbeit damit sehr komfortabel. Nicht zuletzt stand uns mit Tobias Wenken von cast jederzeit freundlicher und kompetenter Support zur Verfügung.“

„Das gesamte Team der Studioproduktion Fernsehen des Sommersemesters 2019 an der Hochschule der Medien Stuttgart bedankt sich herzlichst für die Unterstützung durch die Firma cast C.Adolph & RST Distribution GmbH und Tobias Wenken!“

Grafische Inhalte: Alicia Hildebrand, Maria Mühr und Marina Ilieva
Motion-Graphics Band: Maria Sesterheim
Bühnen-Design, System, Operating & Programming: Tom Levin Schwenzle

Das Betreuerteam: Dipl.-Ing. Matthias Adler
Dipl.-Ing. Matthias Bürgel
Prof. Axel Hartz
Prof. Jörn Precht

Weitere Informationen:



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