Die Future of Festivals 2026 findet am 25. und 26. November in der STATION Berlin statt.
Die Messe und Konferenz richtet sich an die gesamte Festival- und Eventbranche und behandelt in diesem Jahr unter anderem Sicherheit, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und neue Technologien für die Veranstaltungsproduktion.
Rund 400 Ausstellende sollen die unterschiedlichen Bereiche der Festivalwirtschaft abbilden. Das Spektrum reicht von Produktion, Infrastruktur und Sicherheit über Nachhaltigkeit und Marketing bis zu digitalen Anwendungen. Angesprochen werden unter anderem Geschäftsführungen, Produktions- und Veranstaltungsteams, Marketing, Booking, Nachhaltigkeits- und Awareness-Verantwortliche sowie Nachwuchskräfte.
Neue EvenTec Area für digitale Lösungen und KI
Erstmals gibt es 2026 die EvenTec Area, die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin gefördert wird. Dort präsentieren Unternehmen und Start-ups Lösungen aus den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Ticketing und Festivalmanagement.
Neben Ausstellungsflächen sind Pitches, Masterclasses, das 360Grad Theater und weitere Bühnenformate geplant. Ein zusätzlicher Bereich wird von MusicTech Germany kuratiert.
Vereinigtes Königreich ist Partnerland
Das Vereinigte Königreich ist 2026 Partnerland der Future of Festivals. Ein eigener UK Pavilion bringt britische Unternehmen und Akteurinnen und Akteure aus der Festival- und Eventbranche nach Berlin. Dazu gehören unter anderem Visual Architects, Detecnology, Eventflaghire, EPS, saferspaces, atvenu und the fold.
Auch im Konferenzprogramm ist der Austausch zwischen Deutschland und Großbritannien vorgesehen. Das Panel „Voneinander lernen: Independent Festivals in Deutschland vs. England“ beschäftigt sich unter anderem mit Förderstrukturen, steigenden Kosten, Headliner-Buchungen und Nachhaltigkeit.
Sicherheit, Nachhaltigkeit und Festivaltechnik
Das Konferenzprogramm behandelt verschiedene praktische Herausforderungen der Festivalproduktion. Im Bereich IT-Sicherheit geht es beispielsweise um die Frage, wie Festivals auf Cybervorfälle reagieren und ihre digitale Infrastruktur widerstandsfähiger aufstellen können.
Das Thema Veranstaltungssicherheit wird unter anderem im Panel „Safety Protocol: Wann wird die Show gestoppt?“ behandelt. Dabei geht es um Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse bei Showunterbrechungen oder -abbrüchen, etwa aufgrund von Hitze, Wetterereignissen oder Situationen im Publikumsbereich.
Auch Nachhaltigkeit nimmt einen breiten Raum ein. Themen sind unter anderem Biodiversität, Lebensmittelrettung bei Großfestivals und die Frage, wie Nachhaltigkeit in die strategische Planung von Veranstaltungen integriert werden kann.
Mit dem Vortrag „Präzise Vermessung ist der unsichtbare Headliner eures Festivals“ rücken zudem GPS, Drohnen, 3D-Modelle und satellitengestützte Daten in den Fokus. Diese Technologien werden zunehmend für Planung und Produktion von Festivals eingesetzt.
Zu den bislang bestätigten Speakerinnen und Speakern gehören Pavla Slívová (Colours of Ostrava), Kuljit Sokhi (Superstruct Entertainment), Rachel So (Golden Voice), Matej Ostarek (Štěrkovna Open Music), Greta Hoffmann (WOA Festival), Fynn Kliemann (Kliemannsland), Tanja Njezic (EXIT Festival), Daan Stigter (Into The Great Wide Open), Anna Libertowska (Pol’and’Rock Festival) und Paweł Stankiewicz (Festival Tutaka). Weitere Speaker sollen folgen.
Internationaler Austausch
Neben dem britischen Partnerland soll auch der Austausch mit anderen Festivalmärkten ausgebaut werden. Das Panel „Beyond Borders – Strategische Einblicke in Afrikas Festivalindustrie“ widmet sich der Festivalwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Eine Delegation aus dem afrikanischen Festivalumfeld wird in Berlin erwartet.
Darüber hinaus sollen Festivalveranstalterinnen und -veranstalter aus verschiedenen europäischen Ländern über Festivalverbände nach Berlin kommen. Erwartet werden insgesamt mehr als 220 Speaker und über 9.000 Teilnehmende.
Future of Festivals arbeitet an ISO-20121-Zertifizierung
Auch die eigene Veranstaltungsorganisation soll stärker nach Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet werden. Die Future of Festivals befindet sich nach eigenen Angaben auf dem Weg zur Zertifizierung nach ISO 20121.
Der internationale Standard definiert Anforderungen an ein Nachhaltigkeitsmanagement für Veranstaltungen und berücksichtigt ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen. Für die Ausgabe 2026 sollen erste entsprechende Maßnahmen in die Planung und Durchführung der Veranstaltung integriert werden. Dazu gehört unter anderem die systematische Erfassung relevanter Nachhaltigkeitsauswirkungen.
Vorbereitungen für November laufen
Die Vorbereitungen für die Future of Festivals 2026 befinden sich in der letzten Phase. Die Ausstellungsflächen werden derzeit final vergeben; nach Angaben der Veranstalter sind noch wenige Flächen verfügbar. Parallel wird das Konferenzprogramm um weitere Formate und Speaker ergänzt.
„Die Festivalbranche steht vor zahlreichen Veränderungen. Veranstaltende müssen sich mit neuen Sicherheitsanforderungen, steigenden Kosten, technologischen Entwicklungen und den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Umso wichtiger ist ein Ort, an dem nicht nur über diese Herausforderungen gesprochen wird, sondern an dem konkrete Lösungen entwickelt, Erfahrungen geteilt und neue Ideen diskutiert werden. Genau diesen Austausch wollen wir mit der Future of Festivals ermöglichen“, sagt Till Schröder, Head of Communication & Event der Future of Festivals.
Mehr Informationen erhaltet ihr unter: futureoffestivals.com
(Quelle: Pressemitteilung)





