Beim Start der aktuellen Tour des Grammy-prämierten US-Künstlers TobyMac stand für Lighting Technician George Wood eine Premiere an: der erstmalige Einsatz von Lasern in einer Live-Produktion.
Im Vorfeld hatte er von Kolleginnen und Kollegen Bedenken hinsichtlich Lasersicherheit und Setup gehört. Angesichts eines engen Produktionszeitplans und wechselnder Venue-Größen stellte dies für ihn zunächst einen Unsicherheitsfaktor dar.
Nach einer Schulung zum X-Laser Mercury Laser Control System änderte sich diese Einschätzung jedoch deutlich. Der Laseranbieter der Tour, MaxTenn Lights aus Knoxville, Tennessee, führte Wood in die Systeme ein und unterstützte ihn beim Einsatz von X-Laser Skywriter Fixtures als festen Bestandteil des Tour-Rigs. Innerhalb kurzer Zeit fühlte sich Wood sicher im Umgang mit der Technik.
„Gedanken zu Sicherheit und Setup hatte ich vor dem ersten Einsatz definitiv“, erklärt Wood. „Mit den Skywriter-Systemen inklusive Mercury-Steuerung waren diese schnell ausgeräumt. Aufbau, Test, Zonierung sowie Load-in und Load-out sind übersichtlich und gut strukturiert.“
Während der Tour kamen fünf Skywriter HPX M-20 Laser mit 20 Watt Leistung zum Einsatz. Wood erlebte dabei, welchen gestalterischen Beitrag Laser zur Inszenierung leisten können. Gerade im Bereich Contemporary Christian Music sei es nicht immer einfach, ein Lichtdesign zu entwickeln, das das Publikum emotional einbindet. Die Laser halfen dabei, gezielte visuelle Akzente zu setzen und die Atmosphäre der Show zu unterstützen.
Zentraler Moment auf der B-Stage
Ein zentraler Moment der Show war laut Wood der Einstieg auf der B-Stage, bei dem die Laser senkrecht auf die Bühne projiziert wurden und den Künstler visuell einrahmten. Aus der Front-of-House-Perspektive sei deutlich zu erkennen gewesen, wie dieser Effekt die Aufmerksamkeit des Publikums bündelte und im weiteren Verlauf der Show für klare Kontraste sorgte.
Auch abseits der Show, etwa während des täglichen Setups, spielten die Mercury-gestützten Systeme eine wichtige Rolle. Die Tour führte durch unterschiedlich große Arenen mit variierenden Grundrissen, was tägliches Einmessen und Fokussieren erforderte. Laut Wood ließen sich diese Aufgaben gemeinsam mit Lighting Director Noah Wood schnell und effizient umsetzen.
„Die Arbeit mit Mercury hat den gesamten Ablauf beim Aufbau und während des Betriebs vereinfacht“, so Wood. „Für alle, die noch zögern oder Fragen zum Einsatz von Lasern haben, sind diese Systeme eine praxisnahe Lösung.“
Mit Blick auf weitere Tourproduktionen im Jahr 2026 plant George Wood, die X-Laser Systeme erneut einzusetzen.
Im Herbst des vergangenen Jahres übernahm Elation die Marke X-Laser und gründete X-Laser USA als eigenständiges Unternehmen, das weiterhin unter dem Namen X-Laser operiert. Die professionellen Lasersysteme von X-Laser sind weltweit über das globale Vertriebsnetz von Elation erhältlich.





