Am ungarischen Nationalfeiertag verwandelte sich die Hauptstadt Budapest in eine großflächige Bühne aus Projektionen, Licht, Lasern, Drohnenshows und einem Feuerwerk entlang der Donau. Das multimediale Event erstreckte sich über fünf Kilometer beiderseits des Flusses – von Buda bis Pest – und zog rund 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher an.
Die technische Umsetzung verantwortete die Visual Europe Group (VEG). Das Unternehmen stellte Ton-, Licht- und Lasertechnik, Video-Wände, Projektions-Mapping sowie ein Drohnenspektakel bereit. Ein wesentlicher Bestandteil der Inszenierung war der Einsatz von Robe Moving Lights, darunter iBOLT, iFORTE und iFORTE LTX. Sie setzten vier zentrale Bauwerke der Stadt in Szene: das 118 Meter breite Parlamentsgebäude, die Ungarische Nationalgalerie, die Széchenyi-Kettenbrücke sowie die Elisabethbrücke.
Beleuchtung zentraler Wahrzeichen
- Auf der Kettenbrücke wurden acht Robe iBOLTs auf den beiden Bögen installiert. Während Projektionen die Brückenbögen beleuchteten, ergänzten die Skybeams die Show visuell und musikalisch synchronisiert.
- Am Parlamentsgebäude auf der Pest-Seite sorgten zehn iFORTE für eine präzise Ausleuchtung der Nordseite und ergänzten die Projektionen auf der Fassade.
- Die Ungarische Nationalgalerie auf der Buda-Seite, Teil des Burgpalast-Komplexes, erhielt mit 16 iFORTE LTX eine farbige und strukturierte Beleuchtung ihrer Fassade und Kuppel.
- Die Elisabethbrücke wurde mit 16 iFORTE LTX an den Pylonen sowie 64 iFORTE entlang der Fußgängerbereiche inszeniert.
Planung und Umsetzung
Das Projektmanagement lag bei VEG-internen Teams unter Leitung von Zoltán Ősz, die eng mit den Kreativen von GYÁR Post Production zusammenarbeiteten. Lichtdesigner Tibor Kalla plante die Platzierung der Scheinwerfer im Stadtgebiet und setzte damit erstmals in leitender Rolle Akzente beim Nationalfeiertag.
Die rund 900 eingesetzten Leuchten wurden gezielt aufgrund ihrer Helligkeit, Farbtreue und IP-Schutzklassen ausgewählt. So konnten die Gebäude und Brücken auch unter wechselnden Wetterbedingungen zuverlässig in Szene gesetzt werden.
Technische Infrastruktur
- Für das Projektion-Mapping nutzte VEG 67 Panasonic PT-RQ35K Projektoren (35.000 Lumen) sowie Disguise VX4 Medienserver. Diese waren in Containern auf der Buda-Seite positioniert und projizierten auf die Fassade des Parlaments.
- Die Strom- und Datenversorgung wurde über das gesamte Stadtgebiet im Vorfeld eingerichtet.
- Der Aufbau startete am 13. August und dauerte bis zum 18. August. Am 19. August fand die Generalprobe statt.
Weitere Showelemente
Das Feuerwerk wurde von dem Budapester Unternehmen NUVU entworfen und von mehreren Standorten entlang der Donau gezündet, darunter von Pontons auf dem Wasser.
Statement der Visual Europe Group
„Am Nationalfeiertag mitzuwirken bedeutet für uns Verantwortung und zugleich die Möglichkeit, unsere gesamte technische Bandbreite einzusetzen“, erklärt Szabolcs Botond, CEO der Visual Europe Group. „Das Event hat gezeigt, wie Ton, Licht, Projektionen und Pyrotechnik zu einem gemeinsamen Erlebnis verschmelzen können.“
Die Gesamtorganisation des Nationalfeiertags wurde von Lounge Event verantwortet, einer Eventagentur mit derselben Eigentümerstruktur wie die Visual Europe Group.
Mehr zu den eingesetzten Robe-Fixtures erfahrt ihr unter: www.robelighting.de






