ROXX erweitert die CLUSTER-Serie um zwei neue LED-Audience-Blinder. Auf der PLASA Show 2026 in London zeigt der deutsche Hersteller erstmals den CLUSTER B2 EVO und CLUSTER B4 EVO.
Beide Modelle kombinieren eine DWE-inspirierte Glaslinse mit einem Zwei-Zonen-LED-Array und sollen den visuellen Eindruck klassischer PAR36-DWE-Blinder mit moderner LED-Technik verbinden. Die neuen Scheinwerfer werden vom 6. bis 8. September am Stand C11 gemeinsam mit dem britischen Vertriebspartner Ambersphere Solutions präsentiert.
DWE-Look mit LED-Technik
Bei klassischen Tungsten-Blindern ist nicht nur die Lichtfarbe, sondern auch die sichtbare Lichtquelle Teil des Effekts. Linse und Glühfaden prägen das Erscheinungsbild, insbesondere wenn das Publikum direkt in den Scheinwerfer blickt.
ROXX setzt bei der EVO-Generation deshalb auf eine neu entwickelte Glaslinse mit länglichen Strukturen, die an die Optik einer DWE-Lampe angelehnt ist. Dahinter befindet sich ein Zwei-Zonen-LED-Array. Ein separater Amber-Bereich bildet dabei den glühfadenähnlichen Kern, während eine RGB+WW-Zone für die farbliche Gestaltung zuständig ist.
Auch die bei einem echten Glühfaden auftretenden Helligkeitsunterschiede sollen berücksichtigt werden. Die LED-Anordnung erzeugt gezielte Hotspots, die insbesondere bei niedrigen Intensitäten sowie beim Ein- und Ausblenden sichtbar werden. Damit soll neben dem Dimmverhalten auch der optische Eindruck einer klassischen Tungsten-Lichtquelle berücksichtigt werden.
Bereits die bisherige CLUSTER-FC-Serie orientierte sich konstruktiv an klassischen Blinder-Formaten. Bei den EVO-Modellen wurde die Optik nach Angaben von ROXX weiterentwickelt.
750-W-LED-Engine und bis zu 80.000 Lumen
Jede Blinder-Zelle des CLUSTER B2 EVO und B4 EVO verfügt über eine 750-W-RGBA+WW-LED-Engine. Bei der bisherigen CLUSTER-FC-Generation kamen 300-W-LED-Engines zum Einsatz.
Der CLUSTER B2 EVO mit zwei Zellen erreicht laut Hersteller bis zu 40.000 Lumen bei 3.000 K. Der B4 EVO mit vier Zellen kommt auf bis zu 80.000 Lumen bei ebenfalls 3.000 K.
Beide Modelle sind nach IP66 klassifiziert und damit für den Einsatz bei Indoor- und Outdoor-Produktionen ausgelegt.
Das Gewicht liegt beim B2 EVO bei rund 8,55 kg und beim B4 EVO bei 14,2 kg. Nach Angaben von ROXX sind die Geräte damit je nach Ausführung bis zu 20 Prozent leichter als die entsprechende CLUSTER-FC-Generation. Das wirkt sich insbesondere bei Touring-, Rental- und geflogenen Anwendungen auf Transport und Handling aus.
Kompatibel mit bestehender CLUSTER-Serie
ROXX hat die EVO-Modelle so ausgelegt, dass sie in das bestehende CLUSTER-System integriert werden können. Vorhandene mechanische Komponenten und Zubehörteile sollen weiterhin genutzt werden können. Dadurch lassen sich einzelne Geräte ebenso wie größere stehende oder geflogene Arrays konfigurieren.
Für gemischte Setups steht zudem ein Legacy Mode zur Verfügung. Damit können CLUSTER B2 EVO und B4 EVO gemeinsam mit den bestehenden CLUSTER B2 FC und B4 FC betrieben werden. Anwender können ihren vorhandenen Bestand damit schrittweise um die neue Generation ergänzen.
Zur Ausstattung gehören außerdem ein hochauflösendes Display, hinterleuchtete Tasten, ein integrierter Griff sowie USB-C, NFC und die KLSTR-Technologie.
Statement:
„Uns war das nicht mehr genug. Wir wollten deutlich näher an das Original herankommen – nicht nur darin, wie sich das Licht verhält, sondern auch bei dem, was man tatsächlich sieht, wenn man direkt in den Scheinwerfer blickt“, erklärt Daniel Garcia, Managing Director von ROXX und Director of Research & Development. „Die Linse, der Glühfaden, die feinen Unregelmäßigkeiten im Glühbild: All das trägt dazu bei, dass man eine DWE-Lampe sofort erkennt.“
Weitere Infos erhaltet ihr unter: roxxlight.com
(Quelle: Pressemitteilung)







