Das Goodlife Festival hat seine Kapazität nach der ausverkauften Premiere im Vorjahr auf bis zu 10.000 Besucher erhöht.
Für die Beschallung der Hauptbühne setzte der Veranstaltungstechnik-Dienstleister dBS Solutions erstmals ein Martin Audio WPL Line Array, um den erweiterten Publikumsbereich abzudecken. Das Festival fand am 6. Juni auf dem Gelände von Harewood House in Leeds statt. Auf der Main Stage standen unter anderem Armand Van Helden, Groove Armada, Alison Limerick, Roger Sanchez und Inner City.
Kapazitätserweiterung erforderte Anpassung des Beschallungskonzepts
Ursprünglich war für die Hauptbühne ein Martin Audio WPC-System vorgesehen. Aufgrund der steigenden Ticketnachfrage und der erweiterten Veranstaltungsfläche passte dBS Solutions das Systemdesign jedoch an.
„Wir hatten die Ausschreibung ursprünglich mit einem WPC-System gewonnen. Als die Ticketverkäufe stiegen und die Kapazität erweitert wurde, haben wir das Gelände erneut bewertet“, erklärt Chris Bogg, Director von dBS Solutions. „Die DISPLAY-Software von Martin Audio hat uns dabei geholfen, dem Veranstalter zu zeigen, welche Auswirkungen die größere Publikumsfläche auf die Schallabdeckung hat. So konnten wir nachvollziehbar darstellen, warum ein Delay-Tower und ein Upgrade auf WPL sinnvoll sind.“
WPL-System für rund 100 Meter Publikumsfläche
Das finale Beschallungssystem war auf eine Publikumsfläche von nahezu 100 Metern ausgelegt. Zum Einsatz kamen pro Seite jeweils zehn Martin Audio WPL Line-Array-Elemente sowie ein kardioides Subwoofer-Array aus 14 SXH218-Subwoofern. Für die Versorgung des hinteren Publikumsbereichs installierte dBS Solutions einen Delay-Tower mit sechs Martin Audio WPC-Elementen und einem kardioid konfigurierten Stack aus drei SXH-Subwoofern.
Ergänzt wurde das System durch bodengestellte Martin Audio TORUS T1230 als Outfills sowie Martin Audio FP12 als Frontfills.
Für das Bühnenmonitoring kamen Martin Audio XE300-Monitore zum Einsatz. Die DJ-Position wurde zusätzlich mit zwei SXC-Subwoofern und jeweils einem FP15-Lautsprecher pro Seite ausgestattet.
Planung mit DISPLAY-Software
Nach Angaben von Chris Bogg entsprach die tatsächliche Schallabdeckung den Simulationen aus der Planungssoftware.
„Wir haben mit dem System eine gleichmäßige Abdeckung und ausreichend Tiefton erreicht. Was wir an der DISPLAY-Software von Martin Audio besonders schätzen, ist ihre Genauigkeit. Das, was man am Bildschirm sieht, entspricht sehr genau dem Ergebnis vor Ort.“
Zusammenarbeit beim Einhalten der Lärmvorgaben
Während der Veranstaltung arbeitete das Produktionsteam eng mit der Lärmschutzleitung zusammen, um die vorgegebenen Schallgrenzwerte einzuhalten.
„Das Team für das Lärmmanagement war regelmäßig bei uns und stimmte sich mit den anderen Bühnen ab. Wenn wir uns einem Grenzwert näherten, reduzierten wir den Pegel um ein oder zwei Dezibel. Vor den Headlinern haben wir geprüft, welchen Spielraum wir noch hatten. Die Anlage selbst hatte ausreichend Reserven – begrenzend waren ausschließlich die Lärmvorgaben außerhalb des Veranstaltungsgeländes.“
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(Quelle: Pressemitteilung)









