Ed Sheerans „The Loop“ tourt mit Sennheiser Spectera

Bei der aktuellen Stadiontour „The Loop“ von Ed Sheeran kommt das bidirektionale Breitband-Drahtlossystem Spectera von Sennheiser zum Einsatz.

Monitoringenieur und HF-Techniker Dave White testet die neue Technologie seit Tourbeginn unter realen Live-Bedingungen bei Konzerten in Australien, Neuseeland sowie weiteren geplanten Shows in Südamerika und den USA.

White arbeitet seit 2014 mit Ed Sheeran zusammen und begleitet die technische Entwicklung der Produktion seit den frühen Tourjahren. Nach dem Einsatz verschiedener Sennheiser-Systeme, darunter die Serien 2000, Digital 9000 und Digital 6000, fiel die Entscheidung für Spectera zu Beginn der aktuellen Tour.

Ein wesentlicher Grund für den Wechsel war das Bühnenkonzept der „The Loop“-Tour mit einer Haupt- und einer B-Bühne. Spectera ermöglicht dabei eine durchgängige Funkverbindung während der Bewegungen des Künstlers zwischen den Bühnenbereichen.

„Wir hatten erste Einblicke in das Bühnenprogramm erhalten und ich wusste sofort, dass sich Spectera perfekt für ‚The Loop‘ eignen würde“, erklärt Dave White. „Mit herkömmlichen analogen IEMs wäre das ein ziemlich kompliziertes Unterfangen gewesen.“

Umfangreiche Tests

Nach umfangreichen Tests bestätigte sich für White vor allem die klangliche Leistungsfähigkeit des Systems. „Ed scheint mit der Technologie zufrieden zu sein, der Übergang verlief nahtlos. Auch die Techniker*innen sind zufrieden“, sagt White. „Spectera erzeugt definitiv eine Tiefe und Klarheit, die wir so vorher nicht kannten.“

Auch FOH-Tontechniker Simon Kemp berichtet von positiven Erfahrungen. „Der Umstieg von 6000 auf Spectera hat zu einer echten akustischen Verbesserung geführt. Der Klang von Eds Gitarren ist noch transparenter geworden, und der Dynamikbereich hat ihm wirklich geholfen, von sehr leisen, sanften Songs zu lauten, kraftvollen Momenten überzugehen.“

Wetter als Herausforderung

Während der Tour musste sich das System zudem unter schwierigen Wetterbedingungen bewähren. Laut White blieb die Funkverbindung selbst bei starken Regenfällen in Auckland stabil. „Wir hatten überhaupt keine Ausfälle bei den Handsendern oder den Bodypacks“, berichtet er. „Doch wir hatten keinerlei HF-Probleme.“

Neben der Klangqualität hebt White insbesondere die Vereinfachung der HF-Koordination hervor. Statt zahlreiche einzelne Funkkanäle manuell zu koordinieren, genügt bei Spectera die Auswahl eines verfügbaren Frequenzblocks.

„Früher hätte mich die Koordination eine halbe Stunde gekostet, aber jetzt brauche ich wahrscheinlich nur noch sieben Minuten“, erklärt White. „Das geht wirklich schnell.“

Monitoring des Systems

Darüber hinaus nutzt das Produktionsteam die webbasierten Monitoring- und Steuerungsfunktionen von Spectera, um Batteriestatus, HF-Daten und Audiopegel in Echtzeit zu überwachen. Die Flexibilität des Systems ermöglicht zudem einen reduzierten Hardware-Aufwand und geringere Transportkosten.

Auf der Tour werden sämtliche Gesangsmikrofone und Gitarren von Ed Sheeran sowie die Funkanwendungen der begleitenden Folk-Band Beoga über Spectera betrieben. Durch den bidirektionalen Aufbau des Systems können zahlreiche Anwendungen mit weniger Bodypacks realisiert werden.

Für White ist neben der Technologie auch die langjährige Zusammenarbeit mit Sennheiser ein entscheidender Faktor. „Klarheit und Zuverlässigkeit waren bei Sennheiser schon immer präsent“, fasst er zusammen. „Unsere Aufgabe ist es, den Künstler*innen die stabilste und beste Audioqualität zu bieten. Und Sennheiser bietet uns hierfür seit 14 Jahren das beste Paket.“

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(Quelle: Pressemitteilung)

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