Sennheiser Spectera bei Herbert Grönemeyers „mittendrin – akustisch“ Tour

Bei der Tour „mittendrin – akustisch“ von Herbert Grönemeyer kam drahtlose Audiotechnik von Sennheiser zum Einsatz.

Im Zentrum stand dabei das Spectera-System, das für In-Ear-Monitoring, Instrumentenübertragung und interne Kommunikation genutzt wurde.

Das Tourkonzept setzte auf eine zentrale Bühnenposition im Saal und ein akustisch geprägtes Arrangement. Neben der Band wirkten ein 20-köpfiger Chor, ein Streicherensemble sowie drei Bläser mit. Trompeter Tobias Weidinger nutzte ein bidirektionales Spectera-Bodypack zur gleichzeitigen Übertragung seines Instruments und eines Stereo-In-Ear-Mixes.

Die technische Umsetzung der Sennheiser Drahtlossysteme verantwortete Wireless Engineer Tom Khan. Zum HF-Setup erklärt er: „Für die Übertragung des Trompetensignals habe ich beim Spectera System den Audio Link Modus ‚Raw‘ gewählt, der mit einem PCM-Codec arbeitet. Dabei wird das Signal verlustfrei in bestmöglicher Audioqualität übertragen“.

Systemsteuerung

Die Systemsteuerung erfolgte über die Sennheiser-Software LinkDesk sowie das Spectera WebUI. Khan sagt dazu: „Das WebUI spricht mich persönlich mehr an als die Oberfläche der LinkDesk Software“. Weiter ergänzt er: „Zwischen dem in Würde gealterten Wireless Systems Manager und Spectera WebUI liegen Welten! Die aktuelle Benutzeroberfläche ist modern, klar strukturiert, ansprechend gestaltet und funktioniert absolut zuverlässig“.

Auch die Kommunikation des Backline-Teams wurde über Spectera realisiert. Monitor Engineer Sascha Kohl erstellte mehrere In-Ear-Mischungen für die beteiligten Techniker.

Bereits während der Proben wurde das System unter realen Bedingungen getestet. Khan erläutert: „2025 haben wir ein Spectera System zu den Konzertproben von ‚mittendrin – akustisch‘ mitgenommen, um es unter realen Einsatzbedingungen zu testen.“ Weiter führt er aus: „Während der Proben hat sich Tobias Weidinger direkt entschieden, Spectera sowohl für sein Instrument als auch für seine In-Ear-Signale zu nutzen.“

Im Vergleich mit anderen Systemen fiel die Entscheidung laut Kohl eindeutig aus: „Nach einem Hörvergleich fiel die Wahl eindeutig auf das Spectera System.“

Zur Anwendung im Live-Betrieb ergänzt Kohl: „Ich bin mit der Klangqualität ebenfalls mehr als zufrieden. Spectera klingt für mich wie ein exzellenter Kopfhörerverstärker – im normalen Betrieb vergesse ich völlig, dass überhaupt eine Funkstrecke im Einsatz ist.“

Audio System Technician Susanne Lutz hebt insbesondere die Übertragungsstabilität hervor: „Aufgrund der Breitband-WMAS-Technologie ist es deutlich weniger störanfällig als herkömmliche Systeme.“

Lautstärkebegrenzung

Ein weiterer Fokus lag auf der zentralen Steuerung der Bodypacks. Khan erklärt: „Auf solche Möglichkeiten haben wir in der Branche lange gewartet.“ Zudem verweist er auf Funktionen zur Lautstärkebegrenzung und Überwachung: „Ich finde die Vorgabe einer Maximallautstärke bei einem praxisgerecht eingerichteten Aktionsspielraum sinnvoll“.

Das System wurde im UHF-Bereich betrieben und ermöglichte die parallele Nutzung mehrerer In-Ear-Strecken innerhalb eines Frequenzblocks. Khan beschreibt dies wie folgt: „Bei Spectera kann ich in einem einzigen Fernsehkanal von 8 Megahertz Breite 16 stereophone In-Ear-Strecken unterbringen.“

Auch die Infrastruktur wurde angepasst: Die Antennenanbindung erfolgte über Netzwerkkabel, was die Installation vereinfachte. „Die Übertragung ist ziemlich robust“, so Khan.

Neben Spectera kamen weitere drahtlose Lösungen von Sennheiser zum Einsatz, darunter Empfänger der Digital-6000-Serie.

Die Tour umfasste ein Repertoire aus bekannten Titeln wie „Flugzeuge im Bauch“, „Mensch“, „Männer“, „Alkohol“ und „Bochum“ sowie Songs des Albums „Unplugged 2 – Von allem anders“.

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(Quelle: Pressemitteilung)

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