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Immersive Erlebniswelt MYTHOS MOZART mit PIXERA

Die PKE Electronics GmbH setzt bei der Realisierung einer neuen, immersiven Erlebniswelt über Wolfgang Amadeus Mozart in Wien auf PIXERA Medienserver der österreichischen AV Stumpfl GmbH.

Mit der neuen Erlebniswelt “MYTHOS MOZART” im Herzen der Wiener Innenstadt, wird Besuchern die Möglichkeit gegeben, den Menschen und das Werk von Wolfgang Amadeus Mozart im Rahmen einer beeindruckenden, immersiven Erfahrung näher kennenzulernen. Die zeitlose Schönheit der künstlerischen Hinterlassenschaft eines musikalischen Ausnahmegenies trifft hier auf neueste Technik und wird im Rahmen eines ganzheitlichen Konzepts selbst zu einem neuen Kunstwerk – so AV Stumpfl.

“MYTHOS MOZART“ verzaubert und informiert auf über 1500 Quadratmetern genau an jenem Ort, an dem der 1756 geborene Komponist sein letztes Lebensjahr verbrachte und einige unvergessliche Meisterwerke wie z.B. “Die Zauberflöte” schuf. Heute steht an diesem Ort der STEFFL Department Store. Die Ausstellung ist in fünf Räume („Mozarts Welten“) unterteilt, die jeweils einen ganz individuellen Zugang zum Werk und Vermächtnis Mozarts erlauben.

Ausgestattet mit einem Ticket und einem individuellen QR-Code wird bereits zu Anfang der multimedialen Entdeckungsreise ein Foto jedes einzelnen Besuchers gemacht und binnen zwei Sekunden in ein digitales 3D-Porträt verwandelt, das zurückzwinkern und von Bilderrahmen zu Bilderrahmen springen kann.

Musik & Künstler

PIXERA
Foto: © Marcus Deak

Der für das Gesamterlebnis der Ausstellung unverzichtbare Klangraum wurde vom musikalischen Leiter des MYTHOS MOZART Walter Werzowa komponiert und neu arrangiert. Mozarts eigene Kompositionen wurden mit den Stars von morgen – Studierenden der mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien – in einer exklusiven Partnerschaft komplett neu eingespielt.

International renommierte Künstler wie Rolando Villazón, Elise Caluwaerts und Alexey Igudesman sind Botschafter des Projekts und teilen sowohl die Faszination für Mozart als auch den innovativen und breitenwirksamen Zugang von MYTHOS MOZART. Zum Finale der Ausstellung lässt der in L.A. lebende New-Media Künstler Refik Anadol mit künstlicher Intelligenz anhand von Millionen von Datenpunkten in ZAUBERFLÖTE – MOZART FOREVER seine fantastischen Bildwelten entstehen.

Die ersten Vorbereitungen für dieses epische Projekt begannen bereits im Jahr 2019 und vereinten künstlerisches und technisches Know-How auf höchstem Niveau. Der in Wien lebende und lehrende Christoph Widauer zeigte sich für das Gesamtkonzept, die Dramaturgie, die Zusammenstellung des Contents und die allgemeine Realisierung des Projekts verantwortlich. Die technische Gesamtdienstleistung übernahm die österreichische PKE Electronics GmbH, mit Martin Nikendei als Projektmanager.

Die Klang-Installation

Um den naturgemäß hohen Ansprüchen an schönen Klang bei MYTHOS MOZART gerecht zu werden, wurden annähernd 300 Lautsprecher installiert, die größtenteils an der Decke und an den Wänden, teilweise aber auch im Bodenbereich montiert wurden. Der mit Abstand größte Teil der eingesetzten Lautsprechermodelle entfiel dabei auf den Hersteller QSC (AC-S6T, AD-S8T, AD-S10T, AP-212SW). Entsprechende QSC Endstufen (CX-Q8K8 und CX-Q4K8) verstärken das Setup und erhalten ihre Signale via QLan von zwei QSC Core 510i Audioprozessoren.

Jeder Lautsprecher erhält hierbei ein diskretes Signal. Insgesamt gibt es bei MYTHOS MOZART mehrere Hauptaudioquellen in Form von sechs MacMinis mit QLab Software, die über die allgemeine Medientechnik gesteuert werden, um zur richtigen Zeit die richtigen Tonspuren zu starten. In zwei der Ausstellungsräume erwartet Besucher aktive Akustik der Firma Amadeus Acoustic. Für die Umsetzung der besonderen Anforderungen der Ausstellungsräume wurden 46 DPA Mikrofone verwendet, um die Raumakustik z.B. authentisch kirchenähnlich gestalten zu können.

Die Video-Zuspieler

PIXERA
Foto: © Marcus Deak

Als Haupt-Videozuspieler der Ausstellung wurden PIXERA Medienserver der österreichischen Familienfirma AV Stumpfl eingesetzt. Insgesamt wurden acht PIXERA two und drei PIXERA one Server verbaut, um die großen Content-Datenmengen zuverlässig zuzuspielen.

PKE Projektleiter Martin Nikendei erläutert den Einsatz von PIXERA: “Wir verlangen den Servern wirklich eine Menge ab, unsere Content-Updates sind mitunter schon sehr groß. Die allgemeine Interface-Philosophie von PIXERA gefällt mir und meinem Team besonders gut, es ist ein wirklich sehr intuitives und auch zuverlässiges System.”

AV Stumpfl GmbH Geschäftsführer Tobias Stumpfl bringt seine Freude über den Einsatz von PIXERA deutlich zum Ausdruck: “Als österreichisches Familienunternehmen einen kleinen Teil zur erfolgreichen Realisierung einer Ausstellung zu einem so urtypisch-österreichischen Thema beitragen zu können, freut uns ganz besonders. In meiner Familie haben wir schon immer einen starken Bezug zur Musik gehabt. Meine Mutter spielt Cello in einem Orchester, mein Vater ist gelernter Klavierspieler und Organist, meine Schwester ist gelernte Geigenbauerin und spielt ebenfalls Cello. Ich für meinen Teil habe in meiner Jugend auch Geige gelernt, bin jetzt aber nurmehr Klavierspieler. Mit PIXERA Mozart zum Leben erwecken zu können, ist uns eine sehr große Ehre.”

Projektoren und Bildschirme

PIXERA
Klassik trifft auf Moderne. Foto: © Marcus Deak

Bei den Projektoren setzte PKE auf die Marke Epson. Neben vier kleinen EB-L635SU kamen auch 21 EB-PU1007B Projektoren und 14 brandneue EB-PU2216B zum Einsatz. PKE ist die erste europäische Firma, die EB-PU2216B Laserprojektoren im Rahmen eines Installationsprojekts einsetzt. Auf Grund der räumlichen Beschränkungen, kamen größtenteils Ultra-Kurzoptiken zum Einsatz, neben weiteren Standardbrennweiten. Insgesamt sechs Umlenkspiegel lassen den Boden eines der Ausstellungsräume zu einer weiteren Projektionsfläche werden. Mehrere Samsung Monitore wurden ebenfalls zur Realisierung der Ausstellung verwendet. Sieben QM85R 85“, neun QM55R 55“ und jeweils ein 43“ und ein 32“ Modell.

Von den Firmen Edvision und ITD wurden insgesamt 23 Open Frame Monitore mit Größen zwischen 21“ und 55“ spezifiziert, welche gleich im ersten Experience-Bereich in Form der bereits kurz erwähnten „Avatar-Wand“ zum Einsatz kommen. Hier sind zudem drei äußerst performante PCs im Einsatz, die allein schon fast ein gesamtes Rack füllen.

Die Videoübertragung

Die Videoübertragung erfolgt über HDBaseT-Übertrager der Marke CYP, welche jeweils 4K Content übermitteln können. 20 LumePads von Leia wurden für die Gestaltung einer interaktive Musikstation verwendet – wobei die Steuerung über Ultraleap 3Di Tracking-Kameras realisiert wurde.

Die allgemeine Systemsteuerung wurde über einen Linux-Rechner von PKE selbst programmiert. NAS-Speicher mit 64TB Speicherkapazität machen es möglich, dass den Besuchern auch Inhalte aus der eigenen Tour zum Download angeboten werden, wie beispielsweise die individualisierte „Kleine Nachtmusik“ aus dem Raum „WELTMUSIK“.

“Wir hoffen, dass diese wundervolle Ausstellung möglichst lange Menschen aus aller Welt dabei helfen kann, den Mythos Mozart auf vielfältige Weise zu entdecken. Mozart in Wien mit modernster Technik Made in Austria, für uns als österreichischer Hersteller ein Traumprojekt.”, bemerkt AV Stumpfl Global Marketing Advisor Hans Christian Stucken abschließend.

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