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Broadcastvor 6 Monaten

Lawo VSM-Steuerungssystem für New Zealand Racing Board

VSM bietet Anwendern eine flexible, übergreifende Lösung für die Steuerung aller Systeme

Im Jahr 2017 brachte das New Zealand Racing Board (NZRB) sein „Vision Capture Project“ für eine effizientere und flexiblere Gestaltung des Sendealltags und der Arbeitsweise bei Außenübertragungen auf den Weg.

Im Zuge der Umsetzung wandte sich das NZRB vor kurzem an Lawo, um sein Produktionskonzept mit den Lösungen des deutschen Herstellers zu verfeinern und zu rationalisieren. Mit vier statt sechs Ü-Wagen, drei Mercedes Sprintern und einem festen Standort wird die Berichterstattung für Pferde- und Windhund-Rennen im Stadtgebiet mittlerweile von einer zentralen Regie aus produziert, wobei für die übergeordnete Steuerung Lawos Virtual Studio Manager (VSM) zum Einsatz kommt.

Das NZRB kümmert sich um den Betrieb des neuseeländischen Totalisator Agency Board (TAB) für Galopp-, Trab- und Windhundrennen, plant den täglichen Renneinsatz und verkauft Renn- und Sportwetten über Einzelhandel-, Online- und Telefonkanäle. Das NZRB übernimmt auch die Übertragung der Rennen auf zwei nationalen Fernsehsendern und über Trackside Radio.

Bereits 2017 übertrug das NZRB jährlich 1.100 Rennen mit Ü-Wagen, die durch den harten Einsatz nach fast einem Jahrzehnt bereits gezeichnet waren. Diese Ausgangslage sowie die Anzahl und der ständig wechselnde Umfang der Veranstaltungen konnten mit den bis dahin verwendeten Produktionsmitteln nicht mehr abgedeckt werden. Deshalb entschied sich das NZRB für einen Mix von Ü-Wagen- und Fernproduktion (Remote Production).

Nach dem Umstieg auf ein IP-Layer-3 Netzwerk arbeitete das NZRB-Team in Phase 2 des Projekts mit Sony an vier HD-fähigen, skalierbaren Ü-Wagen, um den bestehenden und sehr anspruchsvollen landesweiten Workflow für Außenübertragungen abzudecken. Das NZRB-Team betrachtete VSM von Anfang an als integralen Bestandteil des Gesamtkonzepts, um die gleiche Flexibilität und Skalierbarkeit wie beim Remote-Production-Modell zu erreichen. Damit kann der Broadcaster flexibel weitere Fahrzeuge in sein Setup einbinden, um bei Bedarf eine höhere Anzahl an Arbeitsplätzen und Kameras bereitzustellen.

VSM bietet Anwendern eine übergreifende Lösung für die Steuerung aller Systeme auf äußerst flexible Weise – Hardware- und grafische Bedienoberflächen können völlig nach Kundenwunsch konfiguriert werden, um den Anforderungen verschiedener Arbeitsabläufe und Anwendungen gerecht zu werden. Die komplette Anlage wird redundant gesteuert: das VSM-System ist hochgradig ausfallsicher.

„Eines der wichtigsten Argumente für VSM war die Anzahl der Protokolle von Drittanbietern, die das System zusätzlich zu Lawos eigenem Ember+-Protokoll unterstützt. Dies war angesichts der breiten Produktpalette in unseren HD-Ü-Wagen von entscheidender Bedeutung. Schließlich wollten wir die jeweils besten Lösungen wählen können, um bei der Wahl unseres Geräteparks keine Kompromisse einzugehen“, sagt NZRB Broadcast Engineer Michael Tompkins.

Als Lawo-Partner in Australien war Professional Audio & Television (PAT) maßgeblich an der erfolgreichen Integration der ausgewählten Spitzentechnologie beteiligt.

„Anfangs hatten wir mehrere Workshops und Besprechungen, die uns in unserem Vertrauen bestärkten, dass unsere Idee umgesetzt werden konnte“, sagt Jamie Annan, SME des „Vision Capture Project“ beim NZRB. „PAT brachte das Fachwissen und die Erfahrung mit, was für das Design, die Konfiguration und die eventuelle Fehlersuche von unschätzbarem Wert ist. Sie wollten uns nicht einfach nur Produkte verkaufen.“

In den Ü-Wagen wird auf effiziente und skalierbare Industriestandards gesetzt

Mit einem 1Gbps Layer 3-Netzwerk zwischen Remote-Standort und Regie und 10Gbps Layer 3 zwischen den Regien verwendet das neue Modell einen Mix aus J2K, SMPTE 2022-6 und AES67/RAVENNA, um allen Produktionsebenen unter einem gemeinschaftlichen VSM-Steuerungssystem Video- und Audiodaten bereitzustellen. Aus Redundanzgründen ist das System an zwei Standorten installiert.

Das Ü-Wagen-Design sollte die Fähigkeit des NZRB erhalten, den gesamten Umfang ihrer Rennsportübertragungen in einem physisch schlanken und maximal kosteneffizienten Produktionsgewand abzudecken. Intern sollten die Fahrzeuge nicht nur aus Kostengründen effiziente und skalierbare Industriestandards unterstützen, was von VSM die integrierte Steuerung von Switchern, Routern und einem Replay-Server sowie den Verbindungen erfordert.

Das Basis-Setup eines Ü-Wagens umfasst bis zu zehn Systemkameras, erweiterbar auf zwölf Geräte, sowie andere Arbeitsplätze für SDI, Kommentar, einen Bereich für Moderatoren und für Interviews draußen. Ein Ü-Wagen ist an einem normalen Tag mit einer Crew aus Regisseur/Bildingenieur, Toningenieur, Zeitlupenbediener, Ingenieur und Grafiker besetzt, die alle im Ü-Wagen arbeiten.

VSM unterstützt alle diese Anforderungen und ist in der Lage, mit zukünftigen Änderungen und Erweiterungen des NZRB-Broadcastbetriebs Schritt zu halten.

Weitere Informationen:



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