Fünf Jahre nach seinem Bühnenrückzug kehrte das Hip-Hop-Duo Lilas ir Innomine 2025 mit einem ausverkauften Open-Air-Konzert im Vingis Park in Vilnius zurück.
Rund 20.000 Besucher erlebten das bislang größte Konzert der litauischen Rap-Geschichte. Für Licht- und Videodesign zeichnete Marfa Lights im Auftrag von Baltic Production Service verantwortlich. Zum Einsatz kam ein voll outdoortaugliches Lichttechnik-Setup von Cameo.
Projektionsfläche für ein musikalisches Statement
Die Bühne im Vingis Park war mehr als ein normaler Konzertort – sie wurde zur Projektionsfläche für ein musikalisches Statement: Im Zentrum stand eine halbkreisförmige Konstruktion aus LED-Screens, Treppen und Catwalk. Chor, Tänzer, Spezialeffekte, Licht und Videoelemente wurden zu einem durchgängigen visuellen Konzept verbunden. Ziel war es, die musikalische Dramaturgie der Show um die beiden Protagonisten Konstantinas Kiveris-Lilas und Rolandas Venckis-Innomine auch visuell auf sämtlichen Ebenen zu transportieren.
„Alles, was wir visuell gestalten, sollte dazu beitragen, die Geschichte des Künstlers zu erzählen“, erläutert Andrius Stasiulis, Gründer und Lichtdesigner von Marfa Lights. Hierfür setzte das Team unter anderem auf die Cameo ZENIT W300 und ZENIT W600 Outdoor LED Wash Lights, OTOS B5 IP65 Beam Moving Heads sowie auf die PIXBAR SMD IP G2 LED-Bars, die jeweils in großer Stückzahl und über das gesamte Bühnenbild verteilt waren.
ZENIT W600 als Grundlage
Die Grundlage des Lichtkonzepts bildeten die ZENIT W600. Die IP65-zertifizierten LED Wash Lights sorgten für eine gleichmäßige Ausleuchtung über die gesamte Bühnenbreite und hatten „genug Power, um das gesamte Stadion zu erleuchten“, bestätigt Andrius Stasiulis. Ergänzend setzte Marfa Lights auf ZENIT W300 als Footlights, die insbesondere bei Nahaufnahmen auf den LED-Screens für natürliche Hauttöne sorgten. Für Akzente, Pixel-Designs und Farbverläufe kamen zusätzlich PIXBAR SMD IP G2 LED-Bars zum Einsatz, die geschickt in die Bühnenarchitektur integriert wurden.
Auch das Videodesign wurde nahtlos in das Gesamtkonzept integriert. Auf Basis der grandMA Lichtpulte sowie der Softwarelösungen Notch und Hippotizer gestaltete Pijus Norušis, Video Designer bei Marfa Lights, visuelle Sequenzen, die wie ein erweitertes Lichtdesign funktionierten: „Weil wir das Video nach denselben Prinzipien programmiert haben wie das Licht, konnten wir eine durchgehend konsistente visuelle Sprache schaffen.“
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(Quelle: Pressemitteilung)







