Bei der letzten Ausgabe von „The Gift of Christmas“ kamen erstmals die PARAGON LED-Profilscheinwerfer von Elation zum Einsatz.
Jeden Dezember verwandelt die Prestonwood Baptist Church ihren Campus in Plano, Texas, in die Kulisse einer der größten kirchlichen Weihnachtsproduktionen in den USA. Die visuell anspruchsvolle Inszenierung wurde maßgeblich durch den Einsatz von 50 PARAGON M Fixtures geprägt. Mit mehr als 1.200 Mitwirkenden auf und hinter der Bühne, Live-Tieren, fliegenden Performern, großformatigen Bühnenbildern sowie knapp zwei Stunden Musik und szenischer Erzählung zählt „The Gift of Christmas“ zu den zentralen saisonalen Veranstaltungen der Gemeinde und zieht jährlich tausende Besucher an.
Für die Produktion 2025 setzte Lichtdesigner David Seitz von UVLD auf die Elation PARAGON M, um die komplexe visuelle Dramaturgie umzusetzen. UVLD entwickelt Lichtdesigns für Corporate Events, TV-Produktionen und Special Events und begleitet die Produktion der Gemeinde seit vielen Jahren kreativ. „Diese Show entwickelt sich kontinuierlich weiter“, erklärt Seitz. „Wir arbeiten nahezu ganzjährig daran und optimieren laufend Details. Entsprechend wichtig sind Scheinwerfer, die flexibel einsetzbar sind.“
Gemeinsam mit Technical Director Greg Norgeot und Production Designer Matt Webb verantwortete Seitz das Lichtdesign. Webb, der selbst seit Jahrzehnten mit der Produktion verbunden ist, war in der Vergangenheit unter anderem als Lichtdesigner tätig.
Produktion im Großformat
Die Aufführungen fanden im 7.000 Sitzplätze umfassenden Worship Center der Gemeinde statt. Insgesamt wurden 14 Shows sowie umfangreiche Proben realisiert. Zum Einsatz kamen Darsteller, Tänzer, Chor und Orchester, fliegende Schlagzeuger sowie Tiere wie Kamele, Esel, Alpakas und Pfauen. Ergänzt wurde die Inszenierung durch großflächige Projektionen und immersive Videoinhalte.
Die Produktion gliederte sich in zwei Akte: Der erste Teil präsentierte eine farbintensive Nordpol-Thematik mit Santa Claus und energiegeladenen Musiknummern. Der zweite Teil erzählte die Weihnachtsgeschichte und mündete in eine lebendige Krippenszene.
„Wir wechseln von Szenen mit bis zu 1.000 Personen auf der Bühne zu Momenten, in denen ein einzelner Sänger mitten im Publikum steht“, so Seitz. „Beides entfaltet eine eigene Wirkung – ob großes Ensemble oder Solist.“
Nahezu vollständiges LED-Setup
Für die aktuelle Produktion überarbeitete UVLD Teile des Lichtsystems und setzt nun nahezu vollständig auf LED-Technologie. In enger Zusammenarbeit mit dem langjährigen Rental-Partner Gemini Light Sound and Video aus Dallas – Teil von Live Events Productions – evaluierte das Team verfügbare Optionen. Die Wahl fiel auf die PARAGON M aufgrund ihrer Vielseitigkeit.
Die von Gemini bereitgestellten Elation Fixtures bildeten das Rückgrat des Overhead-Rigs und waren auf sechs Traversen von Downstage bis Upstage verteilt. Sie ersetzten ein klassisches Profilscheinwerfersystem und übernahmen unterschiedlichste Aufgaben innerhalb eines einzigen Geräts.
Von der Entwicklung bis zur Showproduktion
Bereits während der Entwicklungsphase erhielt Seitz Einblick in das PARAGON-System und gab Feedback zu frühen Prototypen. Vor der finalen Entscheidung für die Produktion prüfte er die Serienmodelle vor Ort bei Gemini.
Ausschlaggebend waren unter anderem die klaren optischen Eigenschaften, die differenzierte Farbwiedergabe sowie die Lichtleistung – auch bei gesättigten Farben.
Ein zentrales Feature ist das Elation TruTone-System mit variabler CRI-Einstellung von 73 bis 93. Dadurch lässt sich je nach Anforderung zwischen höherer Lichtleistung und optimierter Farbwiedergabe wechseln. Für Szenen mit Fokus auf natürliche Hauttöne wurde ein höherer CRI-Wert gewählt, während bei effektorientierten Sequenzen mehr Output gefragt war.
Ein Scheinwerfer, vielfältige Aufgaben
Die Produktion stellte hohe Anforderungen an Flexibilität: von theatralen Erzählmomenten bis zu musikbetonten Show-Acts. Der PARAGON M kam dabei als Effektlicht, für präzise Shutter-Schnitte, als Seiten- und Gegenlicht sowie für strukturierte Gobo-Looks zum Einsatz. Wechsel zwischen engen Maskierungen auf Projektions-Scrims und flächiger Performer-Ausleuchtung erfolgten innerhalb weniger Cues.
Über rund 5.000 Lichtstimmungen hinweg wurden nahezu sämtliche Funktionen der Geräte genutzt – darunter Framing-Shutter, Animationsrad und Gobo-Systeme. Angesichts einer 160 Fuß breiten Bühne mit bis zu 34 Fuß hohen Projektionsflächen, LED-Wänden und mehrlagigen Gazeschleiern war eine hohe Anpassungsfähigkeit des Lichtsystems erforderlich.
Auch aus Sicht von Rental-Unternehmen bewertet Seitz das System als wirtschaftlich interessant, da sich durch austauschbare Linsen unterschiedliche Einsatzbereiche – etwa als Fresnel- oder PC-Variante – abdecken lassen.
Kreative Zusammenarbeit und technologische Integration
Neben dem Lichtdesign übernahm UVLD eine koordinierende Rolle in enger Abstimmung mit den technischen Teams der Gemeinde, die größtenteils ehrenamtlich arbeiten. Zudem arbeitet Seitz eng mit dem Komponisten Jonathan Walker zusammen. In einzelnen Szenen, etwa bei der Nummer „Drummer Boy“ mit fliegenden Schlagzeugern, werden MIDI-Trigger in Echtzeit zur Steuerung von Lichteffekten genutzt.
Kontinuität einer Weihnachtstradition
„The Gift of Christmas“ wurde vom 4.–6. sowie 9.–13. Dezember aufgeführt und verbindet eine moderne Produktionsumgebung mit der klassischen Weihnachtsbotschaft. „Im Zentrum steht die Weihnachtsgeschichte“, fasst Seitz zusammen. „Unsere Aufgabe ist es, diese Geschichte visuell und emotional zu unterstützen. Der PARAGON war dabei ein wesentliches Werkzeug.“
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(Quelle: Pressemitteilung)







